Zum neuen Jahr wird in meinem
jungen Team eine Stelle in Teil
-oder Vollzeit frei. Ich biete
helle , moderne Räumlichkeiten,
großzügige Unterstützung zu
Fortbildungen , viel Freizeit und
Urlaubstage , super nette
Kollegen/innen und interessante
Patienten/innen ( kleine und große
). Wir behandeln seit 32 Jahren
Kinder aller Altersgruppen und
neurologische Erwachsene. Ein
Zertifikat ( Vojta / Bobath ) wäre
wünschenswert, ist aber nicht
zwingend erforderlich. Ich , als
Praxisinhaberin habe ...
jungen Team eine Stelle in Teil
-oder Vollzeit frei. Ich biete
helle , moderne Räumlichkeiten,
großzügige Unterstützung zu
Fortbildungen , viel Freizeit und
Urlaubstage , super nette
Kollegen/innen und interessante
Patienten/innen ( kleine und große
). Wir behandeln seit 32 Jahren
Kinder aller Altersgruppen und
neurologische Erwachsene. Ein
Zertifikat ( Vojta / Bobath ) wäre
wünschenswert, ist aber nicht
zwingend erforderlich. Ich , als
Praxisinhaberin habe ...
ich arbeite seit knapp 10 Jahren in der ambulanten Physiotherapie. Jetzt hab ich die Möglichkeit in ein Krankenhaus zu wechseln.
Hat das von euch mal jemand gemacht und kann mit Vor- und Nachteile sagen?
Ich danke euch🙂
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Hospitiere doch dort und schau es Dir auf diese Weise persönlich an- ohne einen Eindruck vor Ort zu bekommen, würde ich grundsätzlich nie wechseln ;-)
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lumpi schrieb:
Hallo, warst Du nicht mindestens in deiner Ausbildung schonmal im Krankenhaus zum arbeiten- dann müsstest Du doch schon grobe Unterschiede wissen... hängt ja von verschiedenen Faktoren ab wie z.B. welche Fachrichtung, grosse/ kleine Klinik, Position, KH- Träger etc etc.
Hospitiere doch dort und schau es Dir auf diese Weise persönlich an- ohne einen Eindruck vor Ort zu bekommen, würde ich grundsätzlich nie wechseln ;-)
Nachteil: in othopädischen/chirururgischen KH: Stoffwechselgymnasik, Atemtherapie, Gangschule, sobald Pat Treppen laufen kann, keine Therapie, Entlassung des Pat
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a.nonym schrieb:
Vorteil: sichere Bezahlung, meist TVöD, guter Behandlungsrhytmus
Nachteil: in othopädischen/chirururgischen KH: Stoffwechselgymnasik, Atemtherapie, Gangschule, sobald Pat Treppen laufen kann, keine Therapie, Entlassung des Pat
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edith385 schrieb:
Du hast Dich doch dort beworben. Also gibt es für dich gute Gründe dafür. Welche sind das für dich?
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Anonymer Teilnehmer schrieb:
@edith385 kein 20Minuten Takt mehr🙂
DU weisst, wo Du dich beworben hast- ich kann nur wiederholen: schaue es Dir an und frage viel nach und wäge dann für Dich pro- und Contra ab :-)
So eine Frage kann man nicht pauschal beantworten, wenn wir die Umstände nicht kennen!
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lumpi schrieb:
@Anonymer Teilnehmer Ich arbeite seit Jahren sowohl im ambulanten, als auch im stationären Bereich (Physiotherapie wurde vor Jahren out-gesourct)... die Taktung, welche Behandlungsmassnahmen, wann welche Therapie wie lange etc hängt alles vom Fachbereich ab. Es gibt im KH, wie überall, anspruchsvolle und weniger anspruchsvolle Behandlungen, es gibt mittlerweile Vorgaben des Gesetzgeber, dass z.B für bestimmte Bereiche Wochenende- und Feiertags-Dienste vorgeschrieben sind, wir haben mittlerweile einen sehr hohen geriatrischen Anteil Patienten- das ist definitiv NICHT jedermanns Sache, es gibt gute und kollegiale Teams und auch nicht etc etc etc...
DU weisst, wo Du dich beworben hast- ich kann nur wiederholen: schaue es Dir an und frage viel nach und wäge dann für Dich pro- und Contra ab :-)
So eine Frage kann man nicht pauschal beantworten, wenn wir die Umstände nicht kennen!
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lumpi schrieb:
@a.nonym "Vorteil sichere Bezahlung"... also unser kleines ländliches KH (ca 150 Betten) war nach Corona mehrmals insolvent und auch jetzt, mit kommunalem neuen Träger, ist bei der derzeitigen politischen Lage nie 100%ig safe, dass es für immer weiter besteht... und wenn, dann mit drastischen Bedingungen/ Vorgaben, die u.U z.B. auch von einer Physio-Abteilung anstandslos erfüllt werden müssen...
Du warst doch im Praktikum im KH. Du weißt doch was los ist.
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edith385 schrieb:
@Anonymer Teilnehmer
Du warst doch im Praktikum im KH. Du weißt doch was los ist.
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Anonymer Teilnehmer schrieb:
Hallo zusammen,
ich arbeite seit knapp 10 Jahren in der ambulanten Physiotherapie. Jetzt hab ich die Möglichkeit in ein Krankenhaus zu wechseln.
Hat das von euch mal jemand gemacht und kann mit Vor- und Nachteile sagen?
Ich danke euch🙂
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Habe ich aber auch schon von Stroke-Units gehört!
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lumpi schrieb:
Ja... wir haben eine entsprechende Zertifizierung, die bei bestimmten operativen Eingriffen Samstag-, Sonntag und Feiertags-Dienst bzw. Physiotherapie-Behandlungen voraussetzt. Heisst: 7x/ Woche PT anwesend, wenn entsprechendes Patientengut auf Station liegt ;-)
Habe ich aber auch schon von Stroke-Units gehört!
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Elleng schrieb:
Wochenenddienst?
Auf der anderen Seite steht ein interdisziplinäres Team, viel Austausch. Je nach Fachrichtung kannst Du Deine handwerklichen Fähigkeiten sehr gut einsetzen, die meisten Patienten wollen aktiv gesunder werden. Natürlich gibt es in einem eher Akutversorgungskrankenhaus auch nur Bettkantenmobi, Gangschule und seelische Unterstützung. Das ist wichtig, fordert aber keine besonders hohe fachliche Kompetenz.
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bela13 schrieb:
TvöD Bezahlung - das hängt ganz vom Träger ab. Bei uns gibt es viele Praxen, die deutlich mehr zahlen als im Krankenhaus. Urlaubsplanung ist in einem großen Team schwieriger und weniger flexibel. Es gibt eine straffe Behandlungstaktung- je nach Fachbereich. Feier- und Wochenenddienste sind Pflicht.
Auf der anderen Seite steht ein interdisziplinäres Team, viel Austausch. Je nach Fachrichtung kannst Du Deine handwerklichen Fähigkeiten sehr gut einsetzen, die meisten Patienten wollen aktiv gesunder werden. Natürlich gibt es in einem eher Akutversorgungskrankenhaus auch nur Bettkantenmobi, Gangschule und seelische Unterstützung. Das ist wichtig, fordert aber keine besonders hohe fachliche Kompetenz.
Ich denke stationär musst du Team-Arbeit MEHR mögen als in einer Praxis: Praxis empfinde ich als sehr eigenverantwortlich und 1:1 mit "seinem" Patienten.
Im KH ist kein so enger Patientenkontakt, da nicht jahrelang den gleichen Patienten zweimal wöchentlich, dafür täglich kurz, dann wieder weg.
Persönliche Komponente fehlt: Patient sagt nicht "ich will bitte zur Annemarie", dem ist das meist relativ egal bzw er kann es auch gar nicht entscheiden.
Du musst den Krankenhausgeruch mögen.
Bist viel stärker mit Hierarchien konfrontiert!!!
Im Team fallen Kollegen tendenziell eher aus: bei 25 Therapeuten sind täglich immer einige krank, die Patienten werden auf alle anderen umverteilt. Im meist kleinen Team einer Praxis kann das auch passieren, aber häufig können auch vorübergehend Patienten pausieren.
Gering sportlicher Anteil, evtl aber auch Gruppengymnastik, Trainingsraum, wo du anleitest.
Je nach Art des KH und Fachbereich, s.o.
u.v.a. ... !!
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limone schrieb:
Zusätzlich zum Gesagten:
Ich denke stationär musst du Team-Arbeit MEHR mögen als in einer Praxis: Praxis empfinde ich als sehr eigenverantwortlich und 1:1 mit "seinem" Patienten.
Im KH ist kein so enger Patientenkontakt, da nicht jahrelang den gleichen Patienten zweimal wöchentlich, dafür täglich kurz, dann wieder weg.
Persönliche Komponente fehlt: Patient sagt nicht "ich will bitte zur Annemarie", dem ist das meist relativ egal bzw er kann es auch gar nicht entscheiden.
Du musst den Krankenhausgeruch mögen.
Bist viel stärker mit Hierarchien konfrontiert!!!
Im Team fallen Kollegen tendenziell eher aus: bei 25 Therapeuten sind täglich immer einige krank, die Patienten werden auf alle anderen umverteilt. Im meist kleinen Team einer Praxis kann das auch passieren, aber häufig können auch vorübergehend Patienten pausieren.
Gering sportlicher Anteil, evtl aber auch Gruppengymnastik, Trainingsraum, wo du anleitest.
Je nach Art des KH und Fachbereich, s.o.
u.v.a. ... !!
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