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Der Bundesausschuß der Ärzte und Krankenkassen - ein Selbstverwaltungsorgan, das die Arbeit der Mediziner in den Praxen regelt - hat dem Heilverfahren jetzt enge Grenzen gesetzt. Künftig dürfen die Krankenkassen Akkupunktur nur noch im Rahmen von bisher nicht festgelegten Modellversuchen erstatten. Dafür müssen Patienten unter chronischen Schmerzen leiden, wie Kopf-, Lendenwirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden. Wer sich mit Nadeln von Zigaretten oder Asthma befreien will, geht leer aus. Ärzte und Kassen loben den Kompromiss. "Damit kann ich leben", sagte Manfred Richter-Reichelm, Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Ganz anders urteilt Ellis Huber, Geschäftsführer der BKK-Securvita. Der ehemalige Berliner Ärtztekammerchef spricht von einem "restriktiven Formelkompromiss". Der Ausschuss übergehe die Interessen der Patienten. Hierzulande erhalten 1,5 Milionen Patienten eine Akkupunktur, doch künftig bekomme - wegen der Begrenzung auf Schmerzpatienten - höchstens die Hälfte die Kosten erstattet, sagte Huber weiter.
Quelle: Süddeutsche Zeitung
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Quelle: Süddeutsche Zeitung
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