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Wintersport
Alte (Ski-)Hasen sind besonders gefährdet.
Eine aktuelle Studie des Südtiroler Sanitätsbetriebs analysiert Risikofaktoren für Ski- und Snowboardverletzungen.
22.01.2025 • 0 Kommentare
Foto: Bad Kleinkirchheim • Lizenz: CC-BY •
Die Untersuchung basiert auf 579 Patientenbefragungen im Krankenhaus Brixen und zeigt, dass Frakturen bei älteren und erfahreneren Skifahrern häufiger auftreten, während jüngere Sportler vermehrt Bandverletzungen erleiden. Bandläsionen waren mit 36,8 Prozent die häufigste Verletzungsart, gefolgt von Frakturen mit 35,75 Prozent. Bemerkenswert ist, dass 69,1 Prozent der Unfälle auf Eigenverschulden zurückzuführen waren.

Die meisten Unfälle ereigneten sich auf mittelschweren Pisten (50,1 Prozent) und während der ersten zwei Stunden der sportlichen Aktivität. Entgegen der Erwartungen hatten Wetterbedingungen, Schneebeschaffenheit und Skiausrüstung keinen signifikanten Einfluss auf das Verletzungsrisiko.

Die Studie betont die Notwendigkeit verstärkter Sicherheitsmaßnahmen und gezielter Aufklärung zur Unfallvermeidung, insbesondere für ältere und erfahrene Sportler. Gesundheitslandesrat Hubert Messner und Sanitätsdirektor Josef Widmann unterstreichen die Bedeutung der Prävention und einer guten körperlichen Vorbereitung.

Untermauert wird der Stellenwert der Prävention von einer thematisch verwandten Statistik des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Diese berichtet, dass 19,8 Prozent aller Sportunfälle zwischen 2018 und 2022 beim Skisport passierten, was nur vom Fußball mit 34 Prozent übertroffen wird. Skiunfälle verursachen dabei durchschnittlich aber die höchsten finanziellen Schäden mit 7.900 Euro pro Fall.

Daher erst trainieren, dann wedeln.

Katja Ibsen mit Hilfe generativer Modelle / physio.de

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