**Physiotherapeut/in (m/w/d) –
Teilzeit 20–25 Stunden in
München**
Für unsere Praxis **Therapie am
Greinerberg in
München-Thalkirchen** suchen wir
Verstärkung in dauerhafter
Anstellung.
Du möchtest Patienten persönlich
begleiten, eigenständig arbeiten
und dich fachlich weiterentwickeln?
Dann freuen wir uns darauf, dich
kennenzulernen.
**Das bieten wir dir**
- Dauerhafte Anstellung mit etwa
20–25 Wochenstunden
- Arbeitszeiten und Verteilung der
Wochenstunden nach gemeins...
Teilzeit 20–25 Stunden in
München**
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In dieser Studie wurden Patienten untersucht, denen im Durchschnitt etwa neun verschiedene Medikamente pro Tag verordnet worden waren. Im Mittel fand sich bei 2,7 Medikamenten/Patient keine wissenschaftliche Begründung für die Verordnung. Über 90% der Patienten wiesen mindestens eine unbegründete Arzneimittelverschreibung auf. Darüber hinaus fanden sich Dosierungsfehler (in 56 % der Patienten), relevante Interaktionen zwischen den Medikamenten (in 59% der Patienten) und Verordnungen von Medikamenten, die bei alten Menschen nicht verordnet werden sollten (37% der über 65jährigen).
"Die Hausärzte der betroffenen Patienten fühlen sich überfordert. Wie sollen sie die langen Medikationslisten, mit denen Patienten aus der Klinik entlassen werden oder von verschiedenen Fachärzten zurückkommen, kritisch durchforsten? Wie sollen sie entscheiden, welches Medikament wirklich erforderlich ist?2, fragt sich auch Prof. Sönnichsen.
Zum Hintergrund: Medikamente sollen helfen, Krankheiten zu heilen und Leiden zu lindern, doch nicht selten wird das Gegenteil erreicht. Und viel zu häufig werden Medikamente unnötigerweise gegeben, und viel zu viele. Das Ergebnis ist "Polypharmazie" ? ein Pillencocktail mit negativen Folgen für den Patienten, im günstigsten Fall nur reversible Nebenwirkungen, aber nicht selten gerade bei älteren Patienten unnötige Krankenhausaufnahmen oder gar Todesfälle. Nach Studien aus den Niederlanden, Österreich und vielen anderen Ländern sind fünf bis zehn Prozent aller internistischen Krankenhausaufnahmen von älteren Patienten auf unerwünschte Arzneimittelwirkungen zurückzuführen.
In einer neuen europaweiten Studie des Instituts für Allgemeinmedizin der Universität Witten/Herdecke unter der Leitung von Prof. Andreas Sönnichsen soll den Hausärzten nun geholfen werden. Unter Berücksichtigung von Diagnosen, Laborwerten und Begleiterkrankungen wird eine elektronische Entscheidungshilfe Vorschläge machen, welche Medikamente am ehesten entbehrlich oder gar schädlich sind.
Pressemitteilung Universität Witten/Herdecke
Medikamente
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