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DA: Modellversuch in Großbritannien
Befragung zum Direktzugang in Großbritannien
Studienergebnisse sind auch für deutsche Therapeuten relevant.
07.06.2018 • 0 Kommentare

Obwohl sich die Struktur des "National Health Service (NHS)" deutlich vom deutschen Gesundheitssystem unterscheidet, sehen sich unsere britischen Kollegen mit ähnlichen Problemen konfrontiert wie in Deutschland. Finanzieller Druck und ein steigender Bedarf an Gesundheitsdienstleistungen steht ein Mangel an Fachkräften gegenüber. Um insbesondere die Hausärzte zu entlasten gibt es im britischen Gesundheitssystem deshalb bereits die Möglichkeit des physiotherapeutischen Erstkontaktes.

Um herauszufinden, inwiefern die Möglichkeit des Direktzugangs bei muskuloskelettalen Beschwerdebildern aktuell bereits genutzt wird, haben drei Wissenschaftler der Universität von Nottingham eine Studie durchgeführt. Dafür befragten sie an zwei verschiedenen Standorten 14 Physiotherapeuten, sechs Rezeptionskräfte, vier Hausärzte und eine Krankenschwester zu ihren Eindrücken bezüglich der Nutzung, Barrieren und Förderfaktoren beim physiotherapeutischen Erstkontakt. Drei Probleme wurden von den Interviewpartnern besonders häufig identifiziert:

1. Erwartungen seitens der Patienten
Auch in Großbritannien beherrscht das Bild des "Halbgott in weiß" noch immer die Sicht der Patienten. Ein generelles Umdenken, sowohl bei Patienten als auch im beruflichen Selbstverständnis des Gesundheitspersonals, ist nötig, um neue Behandlungsstrukturen zu etablieren.

2. Veränderte Arbeitsabläufe
Auch wenn sie zu Beginn - bezogen auf die Zuweisung der Patienten - noch unsicher waren, sahen sich insbesondere die Rezeptionskräfte entlastet. Lange Wartezeiten bis zur Erstversorgung beim Hausarzt konnten wesentlich reduziert werden.

3. Bedenken bzgl. der Fachkompetenz
Alle Teilnehmer waren sich darüber einig, dass die Fachkompetenzen der eingesetzten Therapeuten über den Erfolg des Modells entscheiden. Die Ärzte sorgten sich außerdem, dass das Modell durch den Einsatz von "jungen und billigen" Therapeuten ausgenutzt werden könnte.

Insgesamt zeigen die Studienergebnisse, dass die Arbeit mit der Einrichtung des Direktzugangs allein noch lange nicht getan ist. Für deutsche Physiotherapeuten ist es in Zukunft besonders wichtig, ihr berufliches Selbstverständnis weiterzuentwickeln. Außerdem werden die Kompetenzen der Anmeldungskräfte in Zukunft wichtiger werden, da sie über die Zuweisung zur richtigen Gesundheitsprofession entscheiden könnten. Die größte Herausforderung wird aber vermutlich das gesamtgesellschaftliche Umdenken sein. Der Weg von der arztzentrierten Behandlung hin zu einer multidisziplinären Gesundheitsversorgung auf Augenhöhe wird sicherlich noch viele Generationen von Therapeuten beschäftigen.

Originalstudie:
Moffatt, F., Goodwin, R., & Hendrick, P. (2018). Physiotherapy-as-first-point-of-contact-service for patients with musculoskeletal complaints: Understanding the challenges of implementation. Primary Health Care Research & Development, 19(2), 121-130. doi:10.1017/S1463423617000615

Catrin Heinbokel / physio.de

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