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Nur 13 Prozent sind ausreichend aktiv
Bewegungsmangel bei Kindern
AOK-Kindergesundheitsatlas zeigt deutliche Defizite bei Bewegung, Ernährung und Mediennutzung.
21.10.2026 • 7 Kommentare
Foto: Friedrich Merz | physio.de mit KI-Unterstützung • Lizenz: CC-BY •
Eine Stunde Bewegung am Tag – für die meisten Kinder und Jugendlichen offenbar keine Selbstverständlichkeit. Laut dem aktuellen AOK-Kindergesundheitsatlas 2026 erreichen gerade einmal 13 Prozent der 3 bis 17-Jährigen im Rheinland und in Hamburg die Bewegungs­emp­feh­lungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Zehn Prozent sind sogar an höchstens einem Tag pro Woche mindestens 60 Minuten körperlich aktiv.

Für die repräsentative Untersuchung befragte die AOK Rheinland/Hamburg rund 5.000 Eltern zur Gesundheit ihrer Kinder. Die Ergebnisse zeigen, dass Bewegungsmangel, hoher Medienkonsum und ungünstige Ernährungsgewohnheiten häufig zusammenkommen.

Weniger Bewegung, mehr Bildschirmzeit
Besonders deutlich wird der Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und der Nutzung sozialer Medien. Je mehr Zeit Kinder und Jugendliche mit TikTok, YouTube oder Computerspielen verbringen, desto weniger bewegen sie sich laut der Befragung. Bei den Sieben- bis Zehnjährigen überschreiten bereits 23 Prozent die empfohlenen Bildschirmzeiten allein durch die Nutzung sozialer Medien deutlich. Bei den Elf- bis 13-Jährigen sind es 18 Prozent.

Auch das psychische Wohlbefinden scheint mit der Mediennutzung zusammenzuhängen. Bei Kindern und Jugendlichen, die täglich mindestens drei Stunden soziale Medien nutzen, berichten 36 Prozent der Eltern von mehreren psychosomatischen Beschwerden. Bei Kindern ohne entsprechende Mediennutzung liegt dieser Anteil bei 18 Prozent. Allerdings weisen die WissenschaftlerInnen darauf hin, dass sich aus diesen Zusammenhängen keine eindeutigen Aussagen über Ursache und Wirkung ableiten lassen.

Jedes neunte Kind ist adipös
Ein weiteres Ergebnis betrifft das Körpergewicht. Nach den erhobenen Angaben zu Größe, Gewicht und Alter sind elf Prozent der untersuchten Kinder und Jugendlichen adipös. Auffällig ist, dass Eltern das Ausmaß häufig unterschätzen. Auch hier zeigt sich ein Zusammenhang mit der körperlichen Aktivität: Unter den Kindern, die täglich mindestens 60 Minuten aktiv sind, liegt der Anteil mit Adipositas oder extremer Adipositas bei sieben Prozent.

Bei Kindern, die nur an einem Tag pro Woche auf dieses Bewegungspensum kommen, steigt er auf 13 Prozent. Hinzu kommt ein hoher Zuckerkonsum. Jedes zehnte Kind konsumiert täglich mindestens zwei zuckerhaltige Lebensmittel oder Getränke. Besonders problematisch sei, dass Eltern den Zuckergehalt vieler Produkte, beispielsweise von Fruchtsäften, häufig unterschätzten.

Auch die psychische Gesundheit bereitet Sorgen
Der Kindergesundheitsatlas untersucht neben Bewegung und Ernährung auch chronische Erkrankungen und das allgemeine Wohlbefinden. Nach Angaben der Eltern haben 55 Prozent (!) der Kinder und Jugendlichen mindestens eine diagnostizierte oder vermutete chronische Erkrankung. Dabei muss allerdings zwischen tatsächlichen Diagnosen und elterlichen Vermutungen unterschieden werden: Bei 34 Prozent liegt mindestens eine Diagnose vor, während 38 Prozent der Eltern eine Erkrankung vermuten.

Zudem berichten die Eltern bei 24 Prozent der Kinder von mehreren psychosomatischen Beschwerden. Nur knapp über die Hälfte der befragten Eltern verfügen nach den Kriterien der Untersuchung über eine ausreichende allgemeine Gesundheitskompetenz.

Bewegung muss im Alltag wieder selbstverständlich werden
Die Ergebnisse verdeutlichen, wie wichtig frühzeitige Bewegungsförderung ist. Kinder, die sich regelmäßig bewegen, werden von ihren Eltern häufiger als gesund eingeschätzt und leiden seltener unter psychosomatischen Beschwerden. Die Sportmedizinerin Prof. Christine Joisten von der Deutschen Sporthochschule Köln betont deshalb, dass Bewegung und gesunde Ernährung nicht gegeneinander aufgerechnet werden dürften.

Entscheidend seien früh erlernte Gewohnheiten und gesundheitsfördernde Rahmenbedingungen in Kitas, Schulen, Vereinen und Kommunen. Für die Physiotherapie unterstreichen die Ergebnisse die Bedeutung von Prävention und Bewegungsförderung im Kindes- und Jugendalter. Denn regelmäßige körperliche Aktivität sollte nicht erst dann zum Thema werden, wenn bereits gesundheitliche Beschwerden bestehen.

O.G. / physio.de

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BewegungsmangelAdipositasHandyKinderStudie


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MikeL
Vor 2 Wochen
Eine Studie zur Kindergesundheit, die auf den Ergebnissen der Befragung von deren Eltern basiert, dürfte genauso viel Relevanz besitzen, wie die Einschätzung vieler Eltern, ihr geistig minderbegabtes, weil von ihnen vernachlässigtes Kind verfüge über ausreichend Befähigung fürs Gymnasium. Erschreckend, dass diese Studie dennoch zu einem derart desaströsen Ergebnis kommt, da die Realität dann noch viel schlimmer sein muss.

Viel entscheidender, als gesundheitsfördernde Rahmenbedingungen in Kitas, Schulen, Vereinen und Kommunen ist das, was die Kindern zu Hause von ihren Eltern vorgelebt bekommen. Wenn es Eltern selbst im Restaurant (und wahrscheinlich auch zu Hause beim gemeinsamen Essen) nicht schaffen, mal ihr Handy in der Tasche zu lassen, um sich stattdessen mit ihren Kindern zu beschäftigen, wenn sie ihnen Abends noch eine Gutenachtgeschichte vorlesen würden, anstatt ihnen ein Tablet mit einem gestreamten Kinder-Video in die Hand zu drücken, wäre vielen Kindern in ihrer gesundheitlichen Entwicklung schon sehr geholfen.
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Eine Studie zur Kindergesundheit, die auf den Ergebnissen der Befragung von deren Eltern basiert, dürfte genauso viel Relevanz besitzen, wie die Einschätzung vieler Eltern, ihr geistig minderbegabtes, weil von ihnen vernachlässigtes Kind verfüge über ausreichend Befähigung fürs Gymnasium. Erschreckend, dass diese Studie dennoch zu einem derart desaströsen Ergebnis kommt, da die Realität dann noch viel schlimmer sein muss. Viel entscheidender, als gesundheitsfördernde Rahmenbedingungen in Kitas, Schulen, Vereinen und Kommunen ist das, was die Kindern zu Hause von ihren Eltern vorgelebt bekommen. Wenn es Eltern selbst im Restaurant (und wahrscheinlich auch zu Hause beim gemeinsamen Essen) nicht schaffen, mal ihr Handy in der Tasche zu lassen, um sich stattdessen mit ihren Kindern zu beschäftigen, wenn sie ihnen Abends noch eine Gutenachtgeschichte vorlesen würden, anstatt ihnen ein Tablet mit einem gestreamten Kinder-Video in die Hand zu drücken, wäre vielen Kindern in ihrer gesundheitlichen Entwicklung schon sehr geholfen.
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FoetorExOre
Vor 2 Wochen
Die Analogie ist ein Strohmann. Dass Elternauskunft Selbstauskunft ist (Erinnerungsfehler, soziale Erwünschtheit), stimmt. Aber "Mein Kind ist gymnasialfähig" ist eine Wertung, "an wie vielen Tagen bewegt sich dein Kind 60 Minuten" eine Verhaltensabfrage. Bei Adipositas hat die Studie zusätzlich Größe und Gewicht erfragt und den BMI selbst berechnet. Ergebnis: Mehr Kinder sind laut BMI adipös, als Eltern diagnostizieren oder vermuten. Die Eltern lagen dort also eher zu niedrig. Auch Größe und Gewicht sind allerdings Elternangaben. (aok)
"Die Realität muss noch schlimmer sein" ist ein Fehlschluss. Bias hat keine feste Richtung. Erwünschtheit würde Verhalten schönen. Eltern sehen aber nicht die Bewegung in Schule und Pausen, das spräche für eine Unterschätzung. Ein Beleg für "schlimmer" fehlt. "Desaströs" ist deine Wortwahl, nicht die der Studie. Die Pressemitteilung ist allerdings schon alarmistisch gerahmt. Die 13 % sind außerdem nicht exotisch: Soweit ich weiß, verfehlen international rund 80 % der Jugendlichen die WHO-Empfehlung.
"Vorleben ist viel entscheidender als Rahmenbedingungen" kann die Studie nicht liefern. Sie vergleicht keine Effektstärken von Elternhaus gegen Kita, Schule und Kommune. Die zitierten Experten sagen sogar das Gegenteil bis Vorsichtiges: Dötsch hält Ursache und Wirkung schwer auseinander, Joisten fordert Strukturen, in denen die gesündere Wahl die leichtere wird. Beim Zucker unterschätzen selbst gut informierte Familien den versteckten Gehalt, vor allem in Säften. Das spricht eher für Umfeld und Kennzeichnung als für Elternversagen. Der Vorbildeffekt ist real, aber Verhaltens- und Verhältnisprävention gegeneinander auszuspielen ist eine falsche Dichotomie.
Handy am Esstisch und Gutenachtgeschichte sind Anekdote. Im Material, das ich lesen konnte, steht dazu kein Datenpunkt. Aber erst die die Elternbefragung abwertem und dann wieder irgendwas zum Elternverhalten behaupten - ganz ohne Daten genau mein Humor... ganz schön viel Meinung..
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Die Analogie ist ein Strohmann. Dass Elternauskunft Selbstauskunft ist (Erinnerungsfehler, soziale Erwünschtheit), stimmt. Aber "Mein Kind ist gymnasialfähig" ist eine Wertung, "an wie vielen Tagen bewegt sich dein Kind 60 Minuten" eine Verhaltensabfrage. Bei Adipositas hat die Studie zusätzlich Größe und Gewicht erfragt und den BMI selbst berechnet. Ergebnis: Mehr Kinder sind laut BMI adipös, als Eltern diagnostizieren oder vermuten. Die Eltern lagen dort also eher zu niedrig. Auch Größe und Gewicht sind allerdings Elternangaben. (aok) "Die Realität muss noch schlimmer sein" ist ein Fehlschluss. Bias hat keine feste Richtung. Erwünschtheit würde Verhalten schönen. Eltern sehen aber nicht die Bewegung in Schule und Pausen, das spräche für eine Unterschätzung. Ein Beleg für "schlimmer" fehlt. "Desaströs" ist deine Wortwahl, nicht die der Studie. Die Pressemitteilung ist allerdings schon alarmistisch gerahmt. Die 13 % sind außerdem nicht exotisch: Soweit ich weiß, verfehlen international rund 80 % der Jugendlichen die WHO-Empfehlung. "Vorleben ist viel entscheidender als Rahmenbedingungen" kann die Studie nicht liefern. Sie vergleicht keine Effektstärken von Elternhaus gegen Kita, Schule und Kommune. Die zitierten Experten sagen sogar das Gegenteil bis Vorsichtiges: Dötsch hält Ursache und Wirkung schwer auseinander, Joisten fordert Strukturen, in denen die gesündere Wahl die leichtere wird. Beim Zucker unterschätzen selbst gut informierte Familien den versteckten Gehalt, vor allem in Säften. Das spricht eher für Umfeld und Kennzeichnung als für Elternversagen. Der Vorbildeffekt ist real, aber Verhaltens- und Verhältnisprävention gegeneinander auszuspielen ist eine falsche Dichotomie. Handy am Esstisch und Gutenachtgeschichte sind Anekdote. Im Material, das ich lesen konnte, steht dazu kein Datenpunkt. Aber erst die die Elternbefragung abwertem und dann wieder irgendwas zum Elternverhalten behaupten - ganz ohne Daten genau mein Humor... ganz schön viel Meinung..
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FoetorExOre schrieb:

Die Analogie ist ein Strohmann. Dass Elternauskunft Selbstauskunft ist (Erinnerungsfehler, soziale Erwünschtheit), stimmt. Aber "Mein Kind ist gymnasialfähig" ist eine Wertung, "an wie vielen Tagen bewegt sich dein Kind 60 Minuten" eine Verhaltensabfrage. Bei Adipositas hat die Studie zusätzlich Größe und Gewicht erfragt und den BMI selbst berechnet. Ergebnis: Mehr Kinder sind laut BMI adipös, als Eltern diagnostizieren oder vermuten. Die Eltern lagen dort also eher zu niedrig. Auch Größe und Gewicht sind allerdings Elternangaben. (aok)
"Die Realität muss noch schlimmer sein" ist ein Fehlschluss. Bias hat keine feste Richtung. Erwünschtheit würde Verhalten schönen. Eltern sehen aber nicht die Bewegung in Schule und Pausen, das spräche für eine Unterschätzung. Ein Beleg für "schlimmer" fehlt. "Desaströs" ist deine Wortwahl, nicht die der Studie. Die Pressemitteilung ist allerdings schon alarmistisch gerahmt. Die 13 % sind außerdem nicht exotisch: Soweit ich weiß, verfehlen international rund 80 % der Jugendlichen die WHO-Empfehlung.
"Vorleben ist viel entscheidender als Rahmenbedingungen" kann die Studie nicht liefern. Sie vergleicht keine Effektstärken von Elternhaus gegen Kita, Schule und Kommune. Die zitierten Experten sagen sogar das Gegenteil bis Vorsichtiges: Dötsch hält Ursache und Wirkung schwer auseinander, Joisten fordert Strukturen, in denen die gesündere Wahl die leichtere wird. Beim Zucker unterschätzen selbst gut informierte Familien den versteckten Gehalt, vor allem in Säften. Das spricht eher für Umfeld und Kennzeichnung als für Elternversagen. Der Vorbildeffekt ist real, aber Verhaltens- und Verhältnisprävention gegeneinander auszuspielen ist eine falsche Dichotomie.
Handy am Esstisch und Gutenachtgeschichte sind Anekdote. Im Material, das ich lesen konnte, steht dazu kein Datenpunkt. Aber erst die die Elternbefragung abwertem und dann wieder irgendwas zum Elternverhalten behaupten - ganz ohne Daten genau mein Humor... ganz schön viel Meinung..

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neuer verSUSUch
Vor 2 Wochen
Stimme dir vollumfänglich zu, allerdings ein bisschen nehme ich Eltern auch in Schutz: die Gesellschaft erzieht immer mit. Hier in Deutschland (ich komme grade von außerhalb) sind Kinder im öffentlichen Raum einfach kaum erwünscht. Warum? Weil gesunde Kinder sich bewegen und auch mal laut sind. Verzweifelte Lösung: drück denen ein Tablet in die Hand und die Umgebung ist zufrieden.
Gestern im Zug gesehen, dass es auch anders geht: quengelndes , durchaus etwas nerviges Kleinkind (ca 3 oder jünger), der arme war müde. Er wollte unbedingt im überfüllten Zug Fußball spielen. Mutter widmete sich ihm mit einer Eselsgeduld, animierte zum Puzzle, guckte Bücher an, machte Pustespiele....es funktionierte. Am Schluss waren weniger Leute im Zug uns sie kickten dann tatsächlich einen nicht rollenden oder fliegenden Knautsch"ball" hin und her. Sie hatten Glück: es störte niemand und war VIEL entspannter als ein heulender und schreiender 2 jähriger. Respekt vor der Mutter.
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Stimme dir vollumfänglich zu, allerdings ein bisschen nehme ich Eltern auch in Schutz: die Gesellschaft erzieht immer mit. Hier in Deutschland (ich komme grade von außerhalb) sind Kinder im öffentlichen Raum einfach kaum erwünscht. Warum? Weil gesunde Kinder sich bewegen und auch mal laut sind. Verzweifelte Lösung: drück denen ein Tablet in die Hand und die Umgebung ist zufrieden. Gestern im Zug gesehen, dass es auch anders geht: quengelndes , durchaus etwas nerviges Kleinkind (ca 3 oder jünger), der arme war müde. Er wollte unbedingt im überfüllten Zug Fußball spielen. Mutter widmete sich ihm mit einer Eselsgeduld, animierte zum Puzzle, guckte Bücher an, machte Pustespiele....es funktionierte. Am Schluss waren weniger Leute im Zug uns sie kickten dann tatsächlich einen nicht rollenden oder fliegenden Knautsch"ball" hin und her. Sie hatten Glück: es störte niemand und war VIEL entspannter als ein heulender und schreiender 2 jähriger. Respekt vor der Mutter.
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neuer verSUSUch schrieb:

Stimme dir vollumfänglich zu, allerdings ein bisschen nehme ich Eltern auch in Schutz: die Gesellschaft erzieht immer mit. Hier in Deutschland (ich komme grade von außerhalb) sind Kinder im öffentlichen Raum einfach kaum erwünscht. Warum? Weil gesunde Kinder sich bewegen und auch mal laut sind. Verzweifelte Lösung: drück denen ein Tablet in die Hand und die Umgebung ist zufrieden.
Gestern im Zug gesehen, dass es auch anders geht: quengelndes , durchaus etwas nerviges Kleinkind (ca 3 oder jünger), der arme war müde. Er wollte unbedingt im überfüllten Zug Fußball spielen. Mutter widmete sich ihm mit einer Eselsgeduld, animierte zum Puzzle, guckte Bücher an, machte Pustespiele....es funktionierte. Am Schluss waren weniger Leute im Zug uns sie kickten dann tatsächlich einen nicht rollenden oder fliegenden Knautsch"ball" hin und her. Sie hatten Glück: es störte niemand und war VIEL entspannter als ein heulender und schreiender 2 jähriger. Respekt vor der Mutter.

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MikeL schrieb:

Eine Studie zur Kindergesundheit, die auf den Ergebnissen der Befragung von deren Eltern basiert, dürfte genauso viel Relevanz besitzen, wie die Einschätzung vieler Eltern, ihr geistig minderbegabtes, weil von ihnen vernachlässigtes Kind verfüge über ausreichend Befähigung fürs Gymnasium. Erschreckend, dass diese Studie dennoch zu einem derart desaströsen Ergebnis kommt, da die Realität dann noch viel schlimmer sein muss.

Viel entscheidender, als gesundheitsfördernde Rahmenbedingungen in Kitas, Schulen, Vereinen und Kommunen ist das, was die Kindern zu Hause von ihren Eltern vorgelebt bekommen. Wenn es Eltern selbst im Restaurant (und wahrscheinlich auch zu Hause beim gemeinsamen Essen) nicht schaffen, mal ihr Handy in der Tasche zu lassen, um sich stattdessen mit ihren Kindern zu beschäftigen, wenn sie ihnen Abends noch eine Gutenachtgeschichte vorlesen würden, anstatt ihnen ein Tablet mit einem gestreamten Kinder-Video in die Hand zu drücken, wäre vielen Kindern in ihrer gesundheitlichen Entwicklung schon sehr geholfen.

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Halbtitan
Vor 2 Wochen
Und wieso sollte ich den Zahlen der AOK Glauben schenken?
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Und wieso sollte ich den Zahlen der AOK Glauben schenken?
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Halbtitan schrieb:

Und wieso sollte ich den Zahlen der AOK Glauben schenken?

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Michael Woelky
Vor 2 Wochen
P.S. : viel Bildschirm..... schlecht Sprechen etc. Pisa lässt außerdem grüßen 🫣
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P.S. : viel Bildschirm..... schlecht Sprechen etc. Pisa lässt außerdem grüßen 🫣
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mbone
Vor 2 Wochen
Naja, die erste PISA Studie war Anfang der 2000 er….die daran Teilnehmenden also zu dem Zeitpunkt zwischen 12 und 16 Jahre alt
Das war also vor über 26 Jahren
Diese Generation ist heute Mitte 30 …Anfang 40….. wahrscheinlich selbst im Elternstatus …evtl. sogar von Kindern die jetzt getestet wurden…….hm….

Aber halt, da gibt es ja noch eine Elterngeneration davor, die das mit den 2000 er Sprösslingen mitverbockt hat , …..die sind heute um die 60 oder so und haben ein Riesen Problem mit leistungsunwilligen Jugend und so….
Und ist das nicht auch die Generation die in irgendwelchen Garagen PC‘s erfunden haben oder heute noch von den fetten Dividenden dieser Produkte profitieren weil sie rechtzeitig genug Anteile gekauft haben….

alles ganz schön kompliziert, auf jeden Fall sind die früher alle jeden Tag auf Bäumen rumgeklettert, haben Baumhäuser gebaut und waren überhaupt viel besser oder so….
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Naja, die erste PISA Studie war Anfang der 2000 er….die daran Teilnehmenden also zu dem Zeitpunkt zwischen 12 und 16 Jahre alt Das war also vor über 26 Jahren Diese Generation ist heute Mitte 30 …Anfang 40….. wahrscheinlich selbst im Elternstatus …evtl. sogar von Kindern die jetzt getestet wurden…….hm…. Aber halt, da gibt es ja noch eine Elterngeneration davor, die das mit den 2000 er Sprösslingen mitverbockt hat , …..die sind heute um die 60 oder so und haben ein Riesen Problem mit leistungsunwilligen Jugend und so…. Und ist das nicht auch die Generation die in irgendwelchen Garagen PC‘s erfunden haben oder heute noch von den fetten Dividenden dieser Produkte profitieren weil sie rechtzeitig genug Anteile gekauft haben…. alles ganz schön kompliziert, auf jeden Fall sind die früher alle jeden Tag auf Bäumen rumgeklettert, haben Baumhäuser gebaut und waren überhaupt viel besser oder so….
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mbone schrieb:

Naja, die erste PISA Studie war Anfang der 2000 er….die daran Teilnehmenden also zu dem Zeitpunkt zwischen 12 und 16 Jahre alt
Das war also vor über 26 Jahren
Diese Generation ist heute Mitte 30 …Anfang 40….. wahrscheinlich selbst im Elternstatus …evtl. sogar von Kindern die jetzt getestet wurden…….hm….

Aber halt, da gibt es ja noch eine Elterngeneration davor, die das mit den 2000 er Sprösslingen mitverbockt hat , …..die sind heute um die 60 oder so und haben ein Riesen Problem mit leistungsunwilligen Jugend und so….
Und ist das nicht auch die Generation die in irgendwelchen Garagen PC‘s erfunden haben oder heute noch von den fetten Dividenden dieser Produkte profitieren weil sie rechtzeitig genug Anteile gekauft haben….

alles ganz schön kompliziert, auf jeden Fall sind die früher alle jeden Tag auf Bäumen rumgeklettert, haben Baumhäuser gebaut und waren überhaupt viel besser oder so….

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Sarah Gerbert
Vor 2 Wochen
@mbone mein Kommentar des Tages!
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[mention]mbone[/mention] mein Kommentar des Tages!
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Sarah Gerbert schrieb:

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Michael Woelky schrieb:

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