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Mit ihrer jüngst in Brüssel gestarteten Kampagne "Europäisches Jahr gegen den Schmerz" (European Year Against Pain, EYAP) stellt die Europäische Schmerzföderation EFIC im Jahr 2016 ein Gesundheitsproblem in den Mittelpunkt, unter dem weltweit mehr als die Hälfte der Bevölkerung über 50 Jahren zu leiden hat. "Gelenkschmerzen gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden überhaupt und sind ein führender Grund für Behinderung", betont EFIC-Präsident Dr. Chris Wells: "Ein bewegungsarmer Lebensstil, immer weiter verbreitete Adipositas und die gestiegene Lebenserwartung werden Gelenkschmerzen in Zukunft zu einem noch dringlicheren Problem machen. Gelenkschmerzen verursachen nicht nur individuelles Leid, sondern enorme gesellschaftliche Kosten durch Gesundheitsausgaben, Krankenstandstage, Produktivitätsverlust oder Berufsunfähigkeit."
Trotz großer Anstrengungen bringen die derzeit verfügbaren Therapien nicht immer die gewünschten Erfolge und bleiben mitunter hinter den Erwartungen der Patienten zurück. "Die Versorgung muss deutlich verbessert werden. Betroffene müssen schneller eine adäquate, sichere Behandlung bekommen, die nicht nur die Schmerzen bekämpft, sondern auch die Gelenke funktionstüchtig erhält. Wir möchten zeigen, was dazu nötig ist, und ein Bewusstsein dafür schaffen, wie sehr er sich lohnt, in die Behandlung von Gelenkschmerzen zu investieren", erklärt der EFIC-Präsident.
Im Europäischen Jahr gegen Gelenkschmerz soll die Öffentlichkeit über die vielfältigen Beschwerdebilder aufgeklärt und über die Behandlungsmöglichkeiten informiert werden, damit Betroffene "rechtzeitig angemessene Hilfe suchen", wie EFIC Präsident Wells betont. Im Im Internet werden Faktensammlungen und Patienteninformationen zu den verschiedenen Formen von Gelenkschmerzen zur Verfügung gestellt. In den 37 Ländern, in denen EFIC mit nationalen Chaptern vertreten ist, gibt es eine Vielfalt an Initiativen, Öffentlichkeitsarbeit und Tagungen. Im September wird die EFIC zu dieser Thematik ein Fachsymposium in Dubrovnik (Kroatien) veranstalten.
NUR / physio.de
SchmerzenEuropa
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