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Arbeitsmarkt
Fachkräftemangel in den Gesundheits- und Sozialberufen weiterhin hoch
Die Fachkräftesituation in den Gesundheits- und Sozialberufen ist weiterhin angespannt: Seit 2012 gibt es dort mehr offene Fachkräfte-Stellen als qualifizierte Arbeitslose. Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) veröffentlichte nun wieder neue Zahlen. Bereits im Jahr 2023 gab es ein Stellenangebot von 210.000, denen nur knapp 93.000 qualifizierte Arbeitslose gegenüberstanden. Dieser Trend setzt sich laut KOFA auch im Jahr 2024 fort. Jedoch sei aufgrund des demographischen Wandels davon auszugehen, dass sich die Nachfrage in diesen Berufen weiter erhöht und die Engpässe weiter steigen.
Über acht von zehn Stellen in der Physiotherapie offen
In den Gesundheits- und Sozialberufen konnten im Jahr 2023 im Jahresdurchschnitt knapp 133.000 offene Stellen nicht besetzt werden – die Fachkräftelücke ist also weiterhin groß. Fast ein Viertel (23,3 Prozent) der gesamtwirtschaftlichen Fachkräftelücke fällt auf die Gesundheits- und Sozialberufe. Hier zeigt sich der große Einfluss auf den gesamten Arbeitsmarkt, da Personen, deren Kinder oder Angehörige nicht betreut oder versorgt werden können, diesem nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung stehen.
Wie schon in unserem Artikel über die Zusammenfassung des KOFA aus 2022, zeigt sich auch in diesem Bericht, dass die Probleme der Stellenbesetzung in der Physiotherapie weiterhin groß sind: über acht von zehn offenen Stellen können hier wie auch in der Alten- und Krankenpflege, im Rettungsdienst und in der Geburtshilfe nicht besetzt werden.
Vielfältige Maßnahmen erforderlich
In den Gesundheits- und Sozialberufen sind in den letzten Jahren konstant überdurchschnittlich viele Frauen tätig (81,7 Prozent im Vergleich zu 46 Prozent in anderen Berufen). Zudem ist auch der Anteil, der in Teilzeit Beschäftigten höher: in den Gesundheits- und Sozialberufen arbeitet etwa die Hälfte der Beschäftigten in Teilzeit, während es bei anderen Berufen etwa ein Drittel sind. Und diese Lücke werde sich weiter verstärken, wenn die älteren Fachkräfte in den nächsten zehn Jahren in Rente gehen, so das KOFA.
Es wirbt darum, auf unterschiedlichen Ebenen mehr für diese Bereiche zu tun, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken: mit attraktiveren Ausbildungen, leichteren Quereinstiegen, der Rekrutierung ausländischer Fachkräfte sowie Bürokratieabbau. Denn gerade der Bereich der Gesundheits- und Sozialberufe sei essentiell, um versorgungsrelevante Bereiche aufrechtzuerhalten.
Ja, leider wird der noch größer werden, da die Bürokratie und auch das Klientel uns den Rest gibt. Abwandern werden jetzt vermehrt die jungen, einheimischen Therapeuten mit guter Ausbildung. Ausbildung ja in Deutschland, arbeiten wo anders.wink
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• Sandalenmann
Ja, leider wird der noch größer werden, da die Bürokratie und auch das Klientel uns den Rest gibt. Abwandern werden jetzt vermehrt die jungen, einheimischen Therapeuten mit guter Ausbildung. Ausbildung ja in Deutschland, arbeiten wo anders.[emoji]wink[/emoji]
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Wo sind die älteren Therapeuten, die mit viel Erfahrung,
die noch Hand anlegen und mit ihren Händen noch sehen können.
Wir brauchen gerade diese Kollegen, sie sind eine Bereicherung für jede Praxis und ein Segen für den Patienten.
Menschen brauchen wieder Nähe statt Weißkittel Distanz
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• helmingas
• Freja
• metin 53
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die noch Hand anlegen und mit ihren Händen noch sehen können.
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Edwin Kalkbrenner schrieb:
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Hallo zusammen,
hat jemand Erfahrungen mit der Website Physiotherapeuten aus dem Ausland einstellen - DIH ProPhysio gemacht? Sie vermitteln offenbar Physiotherapeuten nach Deutschland. Ich würde mich freuen, wenn jemand seine Erfahrungen oder Eindrücke teilen könnte. Vielen Dank!
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Physio62 schrieb:
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Freja schrieb:
Ja, leider wird der noch größer werden, da die Bürokratie und auch das Klientel uns den Rest gibt. Abwandern werden jetzt vermehrt die jungen, einheimischen Therapeuten mit guter Ausbildung. Ausbildung ja in Deutschland, arbeiten wo anders.wink
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Über acht von zehn Stellen in der Physiotherapie offen
In den Gesundheits- und Sozialberufen konnten im Jahr 2023 im Jahresdurchschnitt knapp 133.000 offene Stellen nicht besetzt werden – die Fachkräftelücke ist also weiterhin groß. Fast ein Viertel (23,3 Prozent) der gesamtwirtschaftlichen Fachkräftelücke fällt auf die Gesundheits- und Sozialberufe. Hier zeigt sich der große Einfluss auf den gesamten Arbeitsmarkt, da Personen, deren Kinder oder Angehörige nicht betreut oder versorgt werden können, diesem nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung stehen.
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Vielfältige Maßnahmen erforderlich
In den Gesundheits- und Sozialberufen sind in den letzten Jahren konstant überdurchschnittlich viele Frauen tätig (81,7 Prozent im Vergleich zu 46 Prozent in anderen Berufen). Zudem ist auch der Anteil, der in Teilzeit Beschäftigten höher: in den Gesundheits- und Sozialberufen arbeitet etwa die Hälfte der Beschäftigten in Teilzeit, während es bei anderen Berufen etwa ein Drittel sind. Und diese Lücke werde sich weiter verstärken, wenn die älteren Fachkräfte in den nächsten zehn Jahren in Rente gehen, so das KOFA.
Es wirbt darum, auf unterschiedlichen Ebenen mehr für diese Bereiche zu tun, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken: mit attraktiveren Ausbildungen, leichteren Quereinstiegen, der Rekrutierung ausländischer Fachkräfte sowie Bürokratieabbau. Denn gerade der Bereich der Gesundheits- und Sozialberufe sei essentiell, um versorgungsrelevante Bereiche aufrechtzuerhalten.
dh / physio.de
FachkräftemangelPhysiotherapie
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Edwin Kalkbrenner schrieb:
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Physio62 schrieb:
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Freja schrieb:
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