Physiotherapeut (m/w/d) in Voll-
oder Teilzeit gesucht –
persönlich arbeiten, sich
wohlfühlen
Für unsere Praxis suchen wir einen
Physiotherapeuten (m/w/d), der
Freude an seinem Beruf hat und
unser Team bereichern möchte.
Unsere Praxis befindet sich in
einem wunderschönen alten
Hamburger Kaffeemühlenhaus.
Große, helle Behandlungsräume und
eine liebevoll gestaltete Umgebung
schaffen eine Atmosphäre, in der
sich Patienten und Team
gleichermaßen wohlfühlen.
Besonders wichtig ist uns ...
oder Teilzeit gesucht –
persönlich arbeiten, sich
wohlfühlen
Für unsere Praxis suchen wir einen
Physiotherapeuten (m/w/d), der
Freude an seinem Beruf hat und
unser Team bereichern möchte.
Unsere Praxis befindet sich in
einem wunderschönen alten
Hamburger Kaffeemühlenhaus.
Große, helle Behandlungsräume und
eine liebevoll gestaltete Umgebung
schaffen eine Atmosphäre, in der
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Besonders wichtig ist uns ...
Viele Menschen erwarten hinter Krafttraining allerdings häufig sehr umfangreiche und extrem schwere Trainings, wie man sie in Pumping Iron von Arnold Schwarzenegger oder von heutigen Bodybuilding-InfluencerInnen sieht. Vor allem der erwartete zeitliche Rahmen schreckt viele ab. Aktuelle Erhebungen zeigen, dass nur 10 bis 30 Prozent der Bevölkerung die Empfehlungen der Leitlinien der WHO erreichen.
Ein deutsches Forschungsteam des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und der Universität Heidelberg haben daher nun eine Übersichtsarbeit erstellt, in der sie explizit nach den zeitsparendsten effektiven Möglichkeiten suchten, um diese Barrieren zur Partizipation an den Leitlinienempfehlungen zu reduzieren.
Methodik
Die WissenschaftlerInnen durchsuchten systematisch die größten Datenbanken nach Studien zu Training in Kombination mit Begriffen wie: zeitsparend, zeit-effizient oder Übungssnacks. Daraus ergaben sich 634 Artikel, bei deren Durchsicht noch weitere Veröffentlichungen identifiziert werden konnten. Diese Menge an Daten beweist eindrucksvoll die Relevanz des Themas. Auch in Deutschland ist dieses Thema präsent. Bereits vor über zehn Jahren zeigte eine Studie der Sporthochschule Köln auf, dass ProbandInnen, die zuvor aus Zeitgründen keinen Sport trieben, mit kürzeren Trainingseinheiten sehr zufrieden waren.
Neben der Beschreibung der möglichen Trainingsmethoden und deren Parametern erstellten Julian Brummer und sein Team drei unterschiedliche Real-World-Szenarien, um einfache Empfehlungen für nahezu jede Work-Life-Balance zu erstellen.
Ergebnisse
Es existiert eine Vielzahl verschiedener Trainingskonzepte, die eine zeitsparende Umsetzung ermöglichen. Dabei sind sowohl Übungen mit dem eigenen Körpergewicht (BWE für Bodyweight-Exercises) als auch Widerstandstrainings mit Zusatzgewichten (RT für Resistance Training) zu Hause oder im Studio sowie eine Kombination beider Varianten im Wochenverlauf möglich. Wie die wissenschaftlichen Daten bereits mehrfach zeigten, können sowohl mehrere kurze als auch einzelne lange Trainingseinheiten pro Woche die gleichen gesundheitlichen Vorteile bringen. Die drei Szenarien bestehen alle aus eher kurzen Trainingssnacks.
Szenario 1:
Jeweils zwei Trainingseinheiten von je fünf bis zehn Minuten werden an drei Tagen pro Woche mit Körpergewicht und Widerstandsbändern zu Hause oder im Freien durchgeführt. Dabei wird einmal am Tag der Oberkörper und einmal der Unterkörper fokussiert. Um in dieser kurzen Zeit das effizienteste Ergebnis zu erzielen, werden sogenannte Supersets* durchgeführt.
Szenario 2:
Hierbei werden zwei verschiedene Trainings durchgeführt. Ein Heimübungsprogramm von rund 15 Minuten mit Eigengewicht und Widerstandsbändern und ein Krafttraining im Studio für etwa 30 Minuten. Das BWE wird als Zirkel aus drei Übungen umgesetzt. Das RT besteht aus insgesamt drei Supersets, die jeweils zweimal durchgeführt werden. Jede Trainingsvariante wird einmal wöchentlich absolviert.
Szenario 3:
Diese Variante besteht aus zwei Einheiten á 30 Minuten pro Woche im Studio. Beide werden als klassisches Stationstraining mit jeweils zwei Sätzen von fünf Übungen umgesetzt.
Fazit
Die Wissenschaft zeigt: Zeit ist keine Ausrede, wenn es um die grundlegende körperliche Aktivität zur Prävention geht. Mit minimalem Zeitaufwand lassen sich die Empfehlungen der WHO problemlos in nahezu jeden Wochenplan einbinden. Mit 40 bis 60 Minuten pro Woche lassen sich hoch effiziente Trainings gestalten, die ausreichen, um die WHO-Empfehlung zu erreichen und die damit verbundenen gesundheitlichen Vorteile zu generieren.
Das Problem ist also nicht zu wenig Zeit – es sind die fehlenden Informationen und daraus resultierenden Fehlannahmen. Die beschriebenen Trainingspläne könnten eine gute Grundlage für TherapeutInnen sein, ihren PatientInnen Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Bewegungssnacks selbst in die vollgepacktesten Kalender integriert werden könnten. Und es ist für jede/n was dabei – ob mit Studioaffinität oder ohne.
Martin Römhild B.Sc. / physio.de
*Superset: Eine Kombination von zwei Übungen auf der gleichen Muskelpartie ohne (oder mit nur einer minimalen) Pause zwischen diesen Übungen ähnlich einem Zirkel. Nach den beiden Übungen erfolgt die Satzpause.
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mimikri schrieb:
Das ist alles gut und wichtig und dass man die Menschen behandeln muss wie störrische Esel, sogar wenn es darum geht, dass sie sich selbst etwas Gutes tun, ist auch hinlänglich bekannt. Dass man das jetzt allerdings als "Snacks" bezeichnen muss, um zu versuchen, es schmackhaft zu machen, ruft bei mir frühkindliche Erinnerungen a la " ein Löffelchen für die Mama, ein Löffelchen für den Papa" hervor. Grotesk.
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