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Krankenkassenwechsel- Bis zum 30. September kann der Versicherte wechseln
11.09.2000 • 0 Kommentare

Die Krankenversicherung ist teuer - besonders für alle, deren Einkommen über der sogenannten Beitragsbemessungsgrenze liegt und die dadurch freiwillig gesetzlich versichert sind. Da lohnt ein Vergleich der unterschiedlichen Tarife bei den einzelnen Krankenkassen: Die monatliche Ersparnis kann mehrere hundert Mark betragen! Doch lange überlegen sollte man nicht mehr - der 30. September ist der Stichtag für den Wechsel von Pflichtversicherten.

Seit die Bundesregierung vor vier Jahren durch ein Gesetz zu mehr Wettbewerb unter den Krankenkassen beitrug, nimmt der Wettbewerb im Gesundheitssystem an Schärfe zu. Bis zum 30. September muss die Kündigung an die alte Krankenversicherung eingegangen sein. Nur dann kann der Wechselwillige zum Jahresbeginn 2001 auch wirklich zu einer anderen Kasse gehen.

Heute schwanken die Beitragssätze immerhin noch zwischen rund 11,5 und knapp 14 Prozent. Die BKK Berlin etwa ist unter den Betriebskrankenkassen mit 14,8% immer noch sehr teuer. Und dies, obwohl sie für nächstes Jahr eine Senkung der Beiträge um 0,4% angekündigt hat. Erheblich billiger dagegen ist die BKK Mobiloil. Sie verlangt nur 11,2% des Bruttogehaltes. Bei solchen Unterscheiden von immerhin 3,6 Prozent lohnt sich schon ein Wechsel.

Doch nicht immer läuft der Wechsel so problemlos. Wer etwa auf die direkte Beratung Wert legt, wird sich bei den sogenannten virtuellen Krankenkassen nicht sehr wohl fühlen. Auch Sonderwünsche werden nicht bei allen Kassen berücksichtigt. Dennoch bieten einige sogenannte Sonderleistungen - von der Akupunktur bis zur Kinderbetreuung im Krankheitsfall - an.

Letztendlich kann nur der Preis entscheiden. Jede Versicherung über 13,5% ist zu teuer, so Versicherungsexperten. In diesem Fall rentiert sich ein Wechsel auf jeden Fall.

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