Wir suchen zum nächstmöglichen
Termin staatl. geprüfte
Physiotherapeuten in VZ und TZ. Wir
haben sowohl eine Stelle als
fachliche Leitung, wie auch eine
weitere Stelle, für unsere
wunderschöne orthopädisch
sportmedizinisch ausgerichtete
Praxis im Zentrum von Neuhausen zu
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Was bringst du mit?
Du hast große Freude am Job
Du siehst den Patienten im
ganzheitlichen Kontext
Du bist ein Organsiationsgenie
Du liebst eigenständiges Arbeiten
Du versuchst immer auf dem neuesten
Sta...
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Bislang werden zur Diagnose von Gebrechlichkeit allgemein die Kriterien Gewichtsverlust, Erschöpfung, Schwächegefühl, Reaktionsschnelle und körperliche Aktivität herangezogen. Doch erst über den Aspekt des Muskelverlustes erreicht die Thematik den Klinikalltag, weiß Sieber aus Erfahrung. Hier gibt es objektiv messbare Faktoren, aufgrund derer Forschung vorangetrieben werden kann. Diese sind auch für Pharmaunternehmen, Krankenkassen und Gesundheitspolitik relevant. "In den vergangenen Jahren konzentrierte sich die Forschung auf Osteoporose", erklärt Sieber, der neben seiner Lehrtätigkeit gleichzeitig als Chefarzt in Regensburg tätig ist. Seine neuen Erkenntnisse und deren Konsequenzen für Klinikalltag und Gesundheitspolitik erörtert der Professor in seinem Vortrag "Frailty - Vom Konzept zum klinischen Alltag" beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie in Halle an der Saale. "Jetzt beginnt das Jahrzehnt der Sarkopenie", ist Sieber überzeugt.
Im Klinikalltag wird Sarkopenie noch vernachlässigt. Nach einer Operation verordnen Ärzte häufig Ruhe statt Bewegung. Die Folge ist: Die ohnehin altersgebrechlichen Patienten bauen weiter körperlich ab. "Während einer Woche Bettruhe geht bereits ein ganzes Kilogramm Muskelmasse verloren", gibt Sieber zu bedenken. "Um diesen Verlust auszugleichen, müssen unsere Patienten ein gutes halbes Jahr trainieren", fordert der Arzt, "wir müssen in der Behandlung daher gänzlich umdenken". Bereits im Vorfeld einer stationären Behandlung sollte der Körper daher fitgehalten und sogar weiter gekräftigt werden, empfiehlt Sieber. Während im medikamentösen Bereich der Durchbruch noch nicht gelungen ist, zeigen Ernährungsumstellung und Sport-Programme Erfolg. Dabei handelt es sich um Therapieansätze, für die es auch im hohen Alter nicht zu spät ist, wie Sieber weiß: "Sogar ein 80-Jähriger kann noch Muskeln aufbauen!"
NUR / physio.de
MuskelschwundSarkopenieAlterGeriatrie
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