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Knie-TEP
Neue Fassung der Leitlinie "Indikation Knieendoprothese" verfügbar
Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie (DGOOC) definiert genaue und evidenzbasierte Kriterien für den Einsatz von Knie-TEPs.
Ende Mai wurde die überarbeitete Version der Leitlinie "Evidenz- und konsensbasierte Indikation Totalendoprothese" (EKIT) veröffentlicht. Sie soll sowohl Ärzten, als auch Patienten dabei helfen, die Entscheidung für oder gegen die Implantation einer Knie-TEP zu fällen.
Um ein bestmögliches Operationsergebnis zu erzielen, ist insbesondere der Zeitpunkt des Eingriffs wichtig. Bisher gab es allerdings keine einheitlichen Richtlinien, um diesen zuverlässig zu bestimmen. Das führte zu starken Unterschieden bezüglich der Häufigkeit und des Zeitpunktes der Eingriffe im nationalen, aber auch im internationalen Vergleich. Außerdem sind laut Umfragen bis zu 20 Prozent der Patienten unzufrieden mit dem Operationsergebnis.
Die neuen Inhalte der EKIT-Leitlinie stammen aus einer Forschungsarbeit von 20 Experten aus dem Bereich der Kniegelenksendoprothetik, mit dabei auch Herr Eckart Böhle vom ZVK als Vertreter der Physiotherapie. Auf Basis der Studienergebnisse wurden fünf Hauptkriterien (Mindestvoraussetzungen für die Operation) und 13 Nebenkriterien (können die Empfehlung verstärken) definiert. Außerdem erarbeiteten die Experten Risikofaktoren, absolute und relative Kontraindikationen für die Operation. Alle Aspekte wurden abschließend in einer Checkliste zusammengefasst.
Liste der Hauptkriterien:
1. Knieschmerz
2. Nachweis eines Strukturschadens
3. Versagen konservativer Therapiemaßnahmen
4. Einschränkung der Lebensqualität durch die Kniegelenkserkrankung
5. Subjektiver Leidensdruck durch die Kniegelenkserkrankung
Um ein bestmögliches Operationsergebnis zu erzielen, ist insbesondere der Zeitpunkt des Eingriffs wichtig. Bisher gab es allerdings keine einheitlichen Richtlinien, um diesen zuverlässig zu bestimmen. Das führte zu starken Unterschieden bezüglich der Häufigkeit und des Zeitpunktes der Eingriffe im nationalen, aber auch im internationalen Vergleich. Außerdem sind laut Umfragen bis zu 20 Prozent der Patienten unzufrieden mit dem Operationsergebnis.
Die neuen Inhalte der EKIT-Leitlinie stammen aus einer Forschungsarbeit von 20 Experten aus dem Bereich der Kniegelenksendoprothetik, mit dabei auch Herr Eckart Böhle vom ZVK als Vertreter der Physiotherapie. Auf Basis der Studienergebnisse wurden fünf Hauptkriterien (Mindestvoraussetzungen für die Operation) und 13 Nebenkriterien (können die Empfehlung verstärken) definiert. Außerdem erarbeiteten die Experten Risikofaktoren, absolute und relative Kontraindikationen für die Operation. Alle Aspekte wurden abschließend in einer Checkliste zusammengefasst.
Liste der Hauptkriterien:
1. Knieschmerz
2. Nachweis eines Strukturschadens
3. Versagen konservativer Therapiemaßnahmen
4. Einschränkung der Lebensqualität durch die Kniegelenkserkrankung
5. Subjektiver Leidensdruck durch die Kniegelenkserkrankung
Die EKIT-Leitlinie mit Checkliste und weitere Informationen zur "Indikation Knieendoprothese" finden Sie zum kostenfreien Download hier.
Catrin Heinbokel / physio.de
Knie-TEPLeitlinie
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