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Ausbildungsreform
Neues Berufsgesetz: Referenten-Entwurf liegt vor
Zertifikate sollen abgeschafft werden.
24.10.2026 • 83 Kommentare

Seit 2021 arbeitet das Bundesministerium für Gesundheit am neuen Berufsgesetz für die Physiotherapie, das durch die Regierungskrise der Ampel wieder in der Schublade verschwand. Im November soll der Entwurf veröffentlicht werden (wir berichteten). Uns liegt bereits jetzt eine unveröffentlichte Fassung vor, in die wir einen Blick werfen konnten. Vieles wird sich in der Physiotherapie ändern - vor allem in Bezug auf die Ausbildung.

Zwei Systeme
Die dreijährige Berufsfachschulausbildung bleibt bestehen.
Daneben soll ein duales Studium mit mindestens sieben und höchstens acht Semestern in Vollzeit treten.
So wird es in Zukunft zwei Arten von PhysiotherapeutInnen geben.
BachelorabsolventInnen sollen bestimmte heilkundliche Maßnahmen „eigenverantwortlich“ durchführen, sofern sie während des Studiums erlernt wurden, und zwar ausdrücklich ohne ärztliche Diagnostik - das legt also schon einmal die Voraussetzungen für den Direktzugang und wäre quasi gleichbedeutend mit dem sektoralen HP für alle "studierten Physios".

Für einen „Direct Access“ auf Kassenkosten würden aber auch nach Inkrafttreten des Gesetzes noch entsprechende sozialrechtliche Regelungen fehlen.
Inwiefern die bisher schon erworbenen Bachelor-Abschlüsse für diesen Direktzugang qualifizieren, bleibt abzuwarten. Im Entwurf steht, dass bereits hochschulisch ausgebildeten Physios der Erwerb der „dafür erforderlichen heilkundlichen Kompetenzen“ ermöglicht werden soll. Ein heute vorhandener Bachelor allein würde damit nicht automatisch zum Direktzugang berechtigen. Wie vorhandene Abschlüsse berücksichtigt werden und welchen Umfang eine mögliche ergänzende Qualifizierung haben könnte, wird nicht benannt.

Auch die berufsschulische Ausbildung soll auf mehr Entscheidungsfreiheit vorbereiten. Auf Grundlage einer ärztlich festgestellten Diagnose und Indikation sollen ihre Absolventen selbst über Auswahl, Dauer und Frequenz der Therapie bestimmen können. Das könnte als Vorbereitung auf eine Ausweitung der Blankoverordnung verstanden werden.

Bezahlte Ausbildung oder erweiterte Kompetenzen?
Für BerufsanwärterInnen stellt sich in Zukunft die Frage nach Prioritäten. Wer sich für die Berufsausbildung entscheidet, erhält ein Zückerchen in Form einer Ausbildungsvergütung - Studierende erhalten dagegen mehr Kompetenzen.

Wer sich für das Studium entscheidet, geht erst einmal (wie in anderen Studiengängen auch) leer aus, denn hier wird es keine Ausbildungsvergütung geben. Werden kommende Verhandlungen die akademische Qualifikation auch finanziell so weit honorieren, dass sich der Gang an die Hochschule lohnt? Das wird sich zeigen.

Zertifikate werden perspektivisch abgeschafft
Lange wurde es gefordert, nun steht es zumindest im Gesetzentwurf: Inhalte der Zertifikatsleistungen (wie z.B. PNF, Bobath, MT, MLD, usw.) sollen bereits während der Ausbildung unterrichtet werden, was ermöglichen soll, diese „leistungsrechtlich erbringen zu können.“

Und natürlich wird auch das Ausbildungscurriculum angepasst. Wer sich aktuelles evidenzbasiertes Wissen aneignen will, muss nicht den akademischen Weg beschreiten. Die Ausbildung soll sich ausdrücklich am anerkannten Stand physiotherapiewissenschaftlicher und medizinischer Erkenntnisse orientieren. Wissenstransfer, Selbstreflexion und Qualitätsentwicklung werden als Ausbildungsziel verankert.

Gesetz mit Perspektive?
Das Gesetz soll 2028 in Kraft treten, die Regelungen zur Ausbildungsvergütung 2029. Danach wird sich zeigen, inwiefern die Regelungen tatsächliche Änderungen bewirken werden. Wird es Physios mit Direktzugang geben oder werden Verhandlungen aufgrund der (bisher) geringen Anzahl an Bachelor-AbsolventInnen auf die lange Bank geschoben? Was passiert mit den bisher erworbenen Zertifikaten? Sind frisch ausgebildete Physios bald besser qualifizierte „Allrounder“ als die alten Hasen, die nicht alle Zertifikate abrechnen dürfen? Inwiefern werden große Praxen von den neuen Ausbildungsrichtlinien profitieren und werden kleine Praxen hierdurch noch einmal mehr benachteiligt?

Noch ist nicht einmal ein Termin zur Abstimmung bekannt, es ist also durchaus möglich, dass sich das ein oder andere Detail im Gesetz noch ändern könnte.

Daniel Bombien / physio.de

PS: Lesen Sie hier die Meinung des vdeks zur geplanten Reformen des Berufsgesetzes.

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MikeL
Vor 2 Wochen
Wenn es jetzt noch gelänge, dass Niveau des Studiums derart anzuheben, dass die studierten Physios mit den an Berufsschulen ausgebildeten Physios auch hinsichtlich der praktischen Skills am Patienten mithalten können, wäre dies sicher ein Anreiz für junge Leute, dieses Studium zu beginnen und anschließend in diesem Beruf ihre Erfüllung zu finden. Wenn es beim derzeitigen Niveau bleibt, werden sicher auch künftig viele der akademisch ausgebildeten Physios dem Beruf frustriert den Rücken kehren und sich in eine andere Richtung orientieren.
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Wenn es jetzt noch gelänge, dass Niveau des Studiums derart anzuheben, dass die studierten Physios mit den an Berufsschulen ausgebildeten Physios auch hinsichtlich der praktischen Skills am Patienten mithalten können, wäre dies sicher ein Anreiz für junge Leute, dieses Studium zu beginnen und anschließend in diesem Beruf ihre Erfüllung zu finden. Wenn es beim derzeitigen Niveau bleibt, werden sicher auch künftig viele der akademisch ausgebildeten Physios dem Beruf frustriert den Rücken kehren und sich in eine andere Richtung orientieren.
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frank691
Vor 5 Tagen
Zum Glück haben die Berufsschulen in Deutschland ein derart niedriges Niveau, dass sogar Straßenpenner mithalten können. Logisch, wenn die Lehrkräfte nur für Anwesenheit bezahlt werden. Daraus sollte sich also keine Schwierigkeit ergeben.
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Zum Glück haben die Berufsschulen in Deutschland ein derart niedriges Niveau, dass sogar Straßenpenner mithalten können. Logisch, wenn die Lehrkräfte nur für Anwesenheit bezahlt werden. Daraus sollte sich also keine Schwierigkeit ergeben.
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frank691 schrieb:

Zum Glück haben die Berufsschulen in Deutschland ein derart niedriges Niveau, dass sogar Straßenpenner mithalten können. Logisch, wenn die Lehrkräfte nur für Anwesenheit bezahlt werden. Daraus sollte sich also keine Schwierigkeit ergeben.

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Jörg Lenhof
Vor 5 Tagen
@frank691 was ist das denn für ein Kommentar, Erziehung und Anstand scheinen Sie wohl nicht genossen zu haben. Die meisten Physios die ich kenne haben an den Berufsfachschulen eine sehr gute Ausbildung erhalten und machen bis heute sehr gute Arbeit an den Bänken.
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[mention]frank691[/mention] was ist das denn für ein Kommentar, Erziehung und Anstand scheinen Sie wohl nicht genossen zu haben. Die meisten Physios die ich kenne haben an den Berufsfachschulen eine sehr gute Ausbildung erhalten und machen bis heute sehr gute Arbeit an den Bänken.
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Jörg Lenhof schrieb:

@frank691 was ist das denn für ein Kommentar, Erziehung und Anstand scheinen Sie wohl nicht genossen zu haben. Die meisten Physios die ich kenne haben an den Berufsfachschulen eine sehr gute Ausbildung erhalten und machen bis heute sehr gute Arbeit an den Bänken.

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canna41
Vor 5 Tagen
Was ich mich frage ist, ob die Zertifikatspositionen alle in eine 3jährige Ausbildung samt Praktika passen. Ich bin 30 Jahre selbständig, habe MT, MLd, Bobath für Kinder und Erwachsene, Heilpraktiker etc. Ich hätte mir vor über 35 Jahren nicht vorstellen können, diese Therapien direkt nach der Ausbildung alle fachgerecht durchführen zu können. Ich gehe davon aus dass es dann vermehrt Abbrecher geben wird.
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Was ich mich frage ist, ob die Zertifikatspositionen alle in eine 3jährige Ausbildung samt Praktika passen. Ich bin 30 Jahre selbständig, habe MT, MLd, Bobath für Kinder und Erwachsene, Heilpraktiker etc. Ich hätte mir vor über 35 Jahren nicht vorstellen können, diese Therapien direkt nach der Ausbildung alle fachgerecht durchführen zu können. Ich gehe davon aus dass es dann vermehrt Abbrecher geben wird.
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canna41 schrieb:

Was ich mich frage ist, ob die Zertifikatspositionen alle in eine 3jährige Ausbildung samt Praktika passen. Ich bin 30 Jahre selbständig, habe MT, MLd, Bobath für Kinder und Erwachsene, Heilpraktiker etc. Ich hätte mir vor über 35 Jahren nicht vorstellen können, diese Therapien direkt nach der Ausbildung alle fachgerecht durchführen zu können. Ich gehe davon aus dass es dann vermehrt Abbrecher geben wird.

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wrage
Vor 5 Tagen
@frank691 triumph, Kommentar ist voll daneben! Überall gibt es schwarze Schafe, aber das ist übertriebene Anmache!
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[mention]frank691[/mention] [emoji]triumph[/emoji], Kommentar ist voll daneben! Überall gibt es schwarze Schafe, aber das ist übertriebene Anmache!
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wrage schrieb:

@frank691 triumph, Kommentar ist voll daneben! Überall gibt es schwarze Schafe, aber das ist übertriebene Anmache!

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jensing
Vor 5 Tagen
die studierten physiotherapeutinnen und physiotherapeuten, die ich kenne (und dazu auch ihre kommiliton:innen) -und da überblicke ich inzwischen schon eine ganze anzahl - verlassen unseren schönen beruf hauptsächlich aus folgenden gründen:

1. weil praxisinhaber:innen keine angemessenen löhne zahlen (ob die bewerber:innen nun studiert haben oder nicht)
2. weil sie keine anständig ausgestatteten praxen finden, die auch noch beim lohn ok sind, siehe 1.
3. weil sie praxen vorfinden, in denen evidenzbasierte therapie nicht nur unbekannt, sondern sogar ausdrücklich unerwünscht ist.

sie haben 3,5 bis 4 jahre gelernt, wie moderne physiotherapie funktioniert und wie wirksam sie sein kann und sollte. (mit „modern“ meine ich so ab jahrtausendwende, eigentlich früher)

bei ihren bewerbungen hören sie aber plötzlich und mit etwas pech sogar wiederholt etwas von kundenbindung, wundersamen manuellen fertigkeiten, von keine pausen zwischendurch und von monatelang ausgebuchten plänen (da fragen sie sich, wie kann das sein, wenn ein hoher anteil der patient:innen eine gute chance hat, nach ein oder zwei 6er verordnungen die praxis wieder zu verlassen?).
und dann denken sie zu recht, dass sie einen völlig anderen beruf mit gänzlich anderen zielstellungen gelernt haben.

die hier zitierten „praktischen fertigkeiten“ und das „an der bank stehen“ sind in der tat genau das, was mit evidenzbasierten methoden meist wenig zu tun hat und was für so gut ausgebildete kolleg:innen total abschreckend ist.
ich habe diese begriffe seit jahrzehnten nicht mehr mit unserem beruf verbunden, und wenn ich mal mit meinen händen etwas bewirke, dann sage ich IMMER sofort zu den patient:innen, dass meine hände nicht mehr können als ihre, und dass dies nur ein winziger teil der behandlung sein kann.

denn das, was ggf tatsächlich noch manuell gemacht werden sollte, ist nun wirklich kein hexenwerk, das man in aufwändigen kursen und leider oft unter verwringung der eigenen logik und in negation der von den wissenschaftlich tätigen kolleg:innen mühevoll erarbeiteten erkenntnisse lernen müsste.

stattdessen sind meines erachtens für einen großen anteil der in fachschulen jetzt oder ganz bestimmt erst recht der früher ausgebildeten kolleg:innen nachbildungskurse wichtig, die ihnen ein sinnvolles clinical reasoning, evidenzbasierte therapeutische methoden, selbstkritisches handeln und damit den erwerb und die anwendung aktueller erkenntnisse ermöglichen.

wie sollen wir die enorme welle an behandlungsfällen bewältigen, die mit der alterung der boomer und dem vollkommen sicheren weiteren mangel an nachwuchs auf uns zukommt, wenn wir weiter daran glauben, mit einer hohen anzahl von behandlungen „an der bank“ mit unseren „goldenen händen“ sinnvoll zu arbeiten?

eine solche vorstellung wäre für mich aus der zeit gefallen und nicht nachvollziehbar.
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die studierten physiotherapeutinnen und physiotherapeuten, die ich kenne (und dazu auch ihre kommiliton:innen) -und da überblicke ich inzwischen schon eine ganze anzahl - verlassen unseren schönen beruf hauptsächlich aus folgenden gründen: 1. weil praxisinhaber:innen keine angemessenen löhne zahlen (ob die bewerber:innen nun studiert haben oder nicht) 2. weil sie keine anständig ausgestatteten praxen finden, die auch noch beim lohn ok sind, siehe 1. 3. weil sie praxen vorfinden, in denen evidenzbasierte therapie nicht nur unbekannt, sondern sogar ausdrücklich unerwünscht ist. sie haben 3,5 bis 4 jahre gelernt, wie moderne physiotherapie funktioniert und wie wirksam sie sein kann und sollte. (mit „modern“ meine ich so ab jahrtausendwende, eigentlich früher) bei ihren bewerbungen hören sie aber plötzlich und mit etwas pech sogar wiederholt etwas von kundenbindung, wundersamen manuellen fertigkeiten, von keine pausen zwischendurch und von monatelang ausgebuchten plänen (da fragen sie sich, wie kann das sein, wenn ein hoher anteil der patient:innen eine gute chance hat, nach ein oder zwei 6er verordnungen die praxis wieder zu verlassen?). und dann denken sie zu recht, dass sie einen völlig anderen beruf mit gänzlich anderen zielstellungen gelernt haben. die hier zitierten „praktischen fertigkeiten“ und das „an der bank stehen“ sind in der tat genau das, was mit evidenzbasierten methoden meist wenig zu tun hat und was für so gut ausgebildete kolleg:innen total abschreckend ist. ich habe diese begriffe seit jahrzehnten nicht mehr mit unserem beruf verbunden, und wenn ich mal mit meinen händen etwas bewirke, dann sage ich IMMER sofort zu den patient:innen, dass meine hände nicht mehr können als ihre, und dass dies nur ein winziger teil der behandlung sein kann. denn das, was ggf tatsächlich noch manuell gemacht werden sollte, ist nun wirklich kein hexenwerk, das man in aufwändigen kursen und leider oft unter verwringung der eigenen logik und in negation der von den wissenschaftlich tätigen kolleg:innen mühevoll erarbeiteten erkenntnisse lernen müsste. stattdessen sind meines erachtens für einen großen anteil der in fachschulen jetzt oder ganz bestimmt erst recht der früher ausgebildeten kolleg:innen nachbildungskurse wichtig, die ihnen ein sinnvolles clinical reasoning, evidenzbasierte therapeutische methoden, selbstkritisches handeln und damit den erwerb und die anwendung aktueller erkenntnisse ermöglichen. wie sollen wir die enorme welle an behandlungsfällen bewältigen, die mit der alterung der boomer und dem vollkommen sicheren weiteren mangel an nachwuchs auf uns zukommt, wenn wir weiter daran glauben, mit einer hohen anzahl von behandlungen „an der bank“ mit unseren „goldenen händen“ sinnvoll zu arbeiten? eine solche vorstellung wäre für mich aus der zeit gefallen und nicht nachvollziehbar.
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jensing schrieb:

die studierten physiotherapeutinnen und physiotherapeuten, die ich kenne (und dazu auch ihre kommiliton:innen) -und da überblicke ich inzwischen schon eine ganze anzahl - verlassen unseren schönen beruf hauptsächlich aus folgenden gründen:

1. weil praxisinhaber:innen keine angemessenen löhne zahlen (ob die bewerber:innen nun studiert haben oder nicht)
2. weil sie keine anständig ausgestatteten praxen finden, die auch noch beim lohn ok sind, siehe 1.
3. weil sie praxen vorfinden, in denen evidenzbasierte therapie nicht nur unbekannt, sondern sogar ausdrücklich unerwünscht ist.

sie haben 3,5 bis 4 jahre gelernt, wie moderne physiotherapie funktioniert und wie wirksam sie sein kann und sollte. (mit „modern“ meine ich so ab jahrtausendwende, eigentlich früher)

bei ihren bewerbungen hören sie aber plötzlich und mit etwas pech sogar wiederholt etwas von kundenbindung, wundersamen manuellen fertigkeiten, von keine pausen zwischendurch und von monatelang ausgebuchten plänen (da fragen sie sich, wie kann das sein, wenn ein hoher anteil der patient:innen eine gute chance hat, nach ein oder zwei 6er verordnungen die praxis wieder zu verlassen?).
und dann denken sie zu recht, dass sie einen völlig anderen beruf mit gänzlich anderen zielstellungen gelernt haben.

die hier zitierten „praktischen fertigkeiten“ und das „an der bank stehen“ sind in der tat genau das, was mit evidenzbasierten methoden meist wenig zu tun hat und was für so gut ausgebildete kolleg:innen total abschreckend ist.
ich habe diese begriffe seit jahrzehnten nicht mehr mit unserem beruf verbunden, und wenn ich mal mit meinen händen etwas bewirke, dann sage ich IMMER sofort zu den patient:innen, dass meine hände nicht mehr können als ihre, und dass dies nur ein winziger teil der behandlung sein kann.

denn das, was ggf tatsächlich noch manuell gemacht werden sollte, ist nun wirklich kein hexenwerk, das man in aufwändigen kursen und leider oft unter verwringung der eigenen logik und in negation der von den wissenschaftlich tätigen kolleg:innen mühevoll erarbeiteten erkenntnisse lernen müsste.

stattdessen sind meines erachtens für einen großen anteil der in fachschulen jetzt oder ganz bestimmt erst recht der früher ausgebildeten kolleg:innen nachbildungskurse wichtig, die ihnen ein sinnvolles clinical reasoning, evidenzbasierte therapeutische methoden, selbstkritisches handeln und damit den erwerb und die anwendung aktueller erkenntnisse ermöglichen.

wie sollen wir die enorme welle an behandlungsfällen bewältigen, die mit der alterung der boomer und dem vollkommen sicheren weiteren mangel an nachwuchs auf uns zukommt, wenn wir weiter daran glauben, mit einer hohen anzahl von behandlungen „an der bank“ mit unseren „goldenen händen“ sinnvoll zu arbeiten?

eine solche vorstellung wäre für mich aus der zeit gefallen und nicht nachvollziehbar.

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jörg815
Vor 5 Tagen
@frank691 zum Teil stimme ich ihnen zu. Ich war selber Dozent an einer Schule als Honorarkraft und später in Teilzeit angestellt. Die Bezahlung war einfach schlecht für jemanden der medizinisches Wissen vermittelt und zusätzlich diverse Fortbildungen hat. Honorargehalt waren pro 45 Minuten 25 Euro und als Teilzeitkraft für 20 Stunden ca. 1450 Euro brutto dann noch Steuerklasse 6 wegen dem anderen Job in der Klinik. Die meisten neuen Dozenten sind relativ jung und kurz nach der Ausbildung ohne nennenswerte Erfahrungswerte und wenn dann das pädagogische noch fehlt wird es schwierig. Ich habe zu der Zeit noch über zwei Jahre eine pädagogische Ausbildung im Gesundheitswesen gemacht aber auch danach ist das Gehalt nicht gestiegen. Zum Unterricht kam noch Praktikumsbetreuung, Klausuren, Examensplanunt und in meinem Fall noch Arbeitssicherheit.
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[mention]frank691[/mention] zum Teil stimme ich ihnen zu. Ich war selber Dozent an einer Schule als Honorarkraft und später in Teilzeit angestellt. Die Bezahlung war einfach schlecht für jemanden der medizinisches Wissen vermittelt und zusätzlich diverse Fortbildungen hat. Honorargehalt waren pro 45 Minuten 25 Euro und als Teilzeitkraft für 20 Stunden ca. 1450 Euro brutto dann noch Steuerklasse 6 wegen dem anderen Job in der Klinik. Die meisten neuen Dozenten sind relativ jung und kurz nach der Ausbildung ohne nennenswerte Erfahrungswerte und wenn dann das pädagogische noch fehlt wird es schwierig. Ich habe zu der Zeit noch über zwei Jahre eine pädagogische Ausbildung im Gesundheitswesen gemacht aber auch danach ist das Gehalt nicht gestiegen. Zum Unterricht kam noch Praktikumsbetreuung, Klausuren, Examensplanunt und in meinem Fall noch Arbeitssicherheit.
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jörg815 schrieb:

@frank691 zum Teil stimme ich ihnen zu. Ich war selber Dozent an einer Schule als Honorarkraft und später in Teilzeit angestellt. Die Bezahlung war einfach schlecht für jemanden der medizinisches Wissen vermittelt und zusätzlich diverse Fortbildungen hat. Honorargehalt waren pro 45 Minuten 25 Euro und als Teilzeitkraft für 20 Stunden ca. 1450 Euro brutto dann noch Steuerklasse 6 wegen dem anderen Job in der Klinik. Die meisten neuen Dozenten sind relativ jung und kurz nach der Ausbildung ohne nennenswerte Erfahrungswerte und wenn dann das pädagogische noch fehlt wird es schwierig. Ich habe zu der Zeit noch über zwei Jahre eine pädagogische Ausbildung im Gesundheitswesen gemacht aber auch danach ist das Gehalt nicht gestiegen. Zum Unterricht kam noch Praktikumsbetreuung, Klausuren, Examensplanunt und in meinem Fall noch Arbeitssicherheit.

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11Annie22
Vor 5 Tagen
@canna41 Ich habe in meiner Ausbildung MT , PNF und Bobath gelernt und alle Prüfungen bestanden. Daher finde ich es wirklich traurig das man zusätzlich nochmal ein Haufen Geld und Zeit verschwenden muss um nochmal genau das gleiche zu lernen und nochmals Prüfungen zu absolvieren damit man es dann endlich mal abrechnen darf. Schikane in meinen Augen.
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[mention]canna41[/mention] Ich habe in meiner Ausbildung MT , PNF und Bobath gelernt und alle Prüfungen bestanden. Daher finde ich es wirklich traurig das man zusätzlich nochmal ein Haufen Geld und Zeit verschwenden muss um nochmal genau das gleiche zu lernen und nochmals Prüfungen zu absolvieren damit man es dann endlich mal abrechnen darf. Schikane in meinen Augen.
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11Annie22 schrieb:

@canna41 Ich habe in meiner Ausbildung MT , PNF und Bobath gelernt und alle Prüfungen bestanden. Daher finde ich es wirklich traurig das man zusätzlich nochmal ein Haufen Geld und Zeit verschwenden muss um nochmal genau das gleiche zu lernen und nochmals Prüfungen zu absolvieren damit man es dann endlich mal abrechnen darf. Schikane in meinen Augen.

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SchuleSP
Vor 5 Tagen
@frank691 Selten so einen unqualifizierten Kommentar gelesen. Man sollte sich dringend zurückhalten Dinge zu kommentieren, von denen man absolut keine Ahnung hat!
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[mention]frank691[/mention] Selten so einen unqualifizierten Kommentar gelesen. Man sollte sich dringend zurückhalten Dinge zu kommentieren, von denen man absolut keine Ahnung hat!
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SchuleSP schrieb:

@frank691 Selten so einen unqualifizierten Kommentar gelesen. Man sollte sich dringend zurückhalten Dinge zu kommentieren, von denen man absolut keine Ahnung hat!

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canna41
Vor 5 Tagen
@11Annie22 Für manche Therapien, z.B. Manuelle Therapie, muss man aber auch erst das richtige Gefühl entwickeln, und das kommt erst mit der Zeit. Es geht nicht darum Prüfungen zu bestehen, sondern die Therapie eigenständig ohne Anleitung richtig durchzuführen. Ich wäre eher dafür das die Fortbildungen von Extern, z. B. den KK, bezahlt werden.
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• Tanguera
[mention]11Annie22[/mention] Für manche Therapien, z.B. Manuelle Therapie, muss man aber auch erst das richtige Gefühl entwickeln, und das kommt erst mit der Zeit. Es geht nicht darum Prüfungen zu bestehen, sondern die Therapie eigenständig ohne Anleitung richtig durchzuführen. Ich wäre eher dafür das die Fortbildungen von Extern, z. B. den KK, bezahlt werden.
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canna41 schrieb:

@11Annie22 Für manche Therapien, z.B. Manuelle Therapie, muss man aber auch erst das richtige Gefühl entwickeln, und das kommt erst mit der Zeit. Es geht nicht darum Prüfungen zu bestehen, sondern die Therapie eigenständig ohne Anleitung richtig durchzuführen. Ich wäre eher dafür das die Fortbildungen von Extern, z. B. den KK, bezahlt werden.

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dicke
Vor 5 Tagen
@frank691 dieser Kommentar ist eine absolute Frechheit für mich und meine Kolkegen, die evidenzbasiert und leitliniengerecht unterrichten.
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• pt ani
[mention]frank691[/mention] dieser Kommentar ist eine absolute Frechheit für mich und meine Kolkegen, die evidenzbasiert und leitliniengerecht unterrichten.
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dicke schrieb:

@frank691 dieser Kommentar ist eine absolute Frechheit für mich und meine Kolkegen, die evidenzbasiert und leitliniengerecht unterrichten.

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volker991
Vor 4 Tagen
@11Annie22 … ich PNF und Bobath, die Lehrkräfte waren hochqualifiziert, alte Schule, Ausbildung noch beim Ehepaar Bobath, leider hab ich kein Zertifikat bekommen weshalb ich es gut finde, dass die Zertifikate abgeschafft werden.
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[mention]11Annie22[/mention] … ich PNF und Bobath, die Lehrkräfte waren hochqualifiziert, alte Schule, Ausbildung noch beim Ehepaar Bobath, leider hab ich kein Zertifikat bekommen weshalb ich es gut finde, dass die Zertifikate abgeschafft werden.
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volker991 schrieb:

@11Annie22 … ich PNF und Bobath, die Lehrkräfte waren hochqualifiziert, alte Schule, Ausbildung noch beim Ehepaar Bobath, leider hab ich kein Zertifikat bekommen weshalb ich es gut finde, dass die Zertifikate abgeschafft werden.

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Tanguera
Vor 4 Tagen
@jensing Welche Behandlungsformen gelten denn mittlerweile als sicher evidenzbasiert? Leitlinien halte ich nichts von, da hier immer wirtschaftliche Aspekte mit reinspielen. Also wo genau finde ich sie für diverse Diagnosen? Ich bin diesbezüglich nicht mehr up to date, vielen Dank! 🤗
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• annette1007
[mention]jensing[/mention] Welche Behandlungsformen gelten denn mittlerweile als sicher evidenzbasiert? Leitlinien halte ich nichts von, da hier immer wirtschaftliche Aspekte mit reinspielen. Also wo genau finde ich sie für diverse Diagnosen? Ich bin diesbezüglich nicht mehr up to date, vielen Dank! 🤗
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Tanguera schrieb:

@jensing Welche Behandlungsformen gelten denn mittlerweile als sicher evidenzbasiert? Leitlinien halte ich nichts von, da hier immer wirtschaftliche Aspekte mit reinspielen. Also wo genau finde ich sie für diverse Diagnosen? Ich bin diesbezüglich nicht mehr up to date, vielen Dank! 🤗

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Tanguera
Vor 4 Tagen
@jörg815 mittlerweile steigt das Gehalt selbst mit einem Bachelor nicht mehr. Dozententätigkeit ist wirtschaftlich überhaupt nicht lukrativ
.
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[mention]jörg815[/mention] mittlerweile steigt das Gehalt selbst mit einem Bachelor nicht mehr. Dozententätigkeit ist wirtschaftlich überhaupt nicht lukrativ .
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Tanguera schrieb:

@jörg815 mittlerweile steigt das Gehalt selbst mit einem Bachelor nicht mehr. Dozententätigkeit ist wirtschaftlich überhaupt nicht lukrativ
.

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Tanguera
Vor 4 Tagen
@11Annie22 das liegt daran, dass rein durch die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung nicht alle diese Techniken unterrichtet werden müssen und jede Schule da andere Schwerpunkte setzt. Ich habe in meiner Ausbildung vor über 20 Jahren bereits sehr intensive Inhalte von Trainingslehre und MTT gehabt - andere gar nicht.
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[mention]11Annie22[/mention] das liegt daran, dass rein durch die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung nicht alle diese Techniken unterrichtet werden müssen und jede Schule da andere Schwerpunkte setzt. Ich habe in meiner Ausbildung vor über 20 Jahren bereits sehr intensive Inhalte von Trainingslehre und MTT gehabt - andere gar nicht.
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Tanguera schrieb:

@11Annie22 das liegt daran, dass rein durch die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung nicht alle diese Techniken unterrichtet werden müssen und jede Schule da andere Schwerpunkte setzt. Ich habe in meiner Ausbildung vor über 20 Jahren bereits sehr intensive Inhalte von Trainingslehre und MTT gehabt - andere gar nicht.

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Vor 4 Tagen
@canna41 korrekt! Es fehlt ganz oft bei vielen am Ende der Ausbildung noch der große Überblick und auch die Palpations- und Behandlungserfahrung. Ich denke, dass viel theoretisches Grundlagenwissen darunter leiden wird.
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• Claudie Kahl
[mention]canna41[/mention] korrekt! Es fehlt ganz oft bei vielen am Ende der Ausbildung noch der große Überblick und auch die Palpations- und Behandlungserfahrung. Ich denke, dass viel theoretisches Grundlagenwissen darunter leiden wird.
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Tanguera schrieb:

@canna41 korrekt! Es fehlt ganz oft bei vielen am Ende der Ausbildung noch der große Überblick und auch die Palpations- und Behandlungserfahrung. Ich denke, dass viel theoretisches Grundlagenwissen darunter leiden wird.

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Tanguera
Vor 4 Tagen
@dicke das Wissen über Evidenz und Leitlinien, die by the way einen rein wirtschaftlichen Hintergrund haben ( ich denke, dafür sind Sie noch nicht lange genug auf der Welt, um dies verfolgen zu können), machen nicht AUTOMATISCH eine bessere und adäquatere Behandlung aus. Kann, aber muss nicht. Manchmal hole ich mir die Patientencompliance auch erst ohne Leitlinien ein. Und dann muss man bei der Betrachtungsweise auch fairerweise sagen: bei all der Evidenz braucht doch kein Schwein mehr uns Physiitherapeuten - BEWEGEN kann sich jeder selbst. Der eine mehr, der andere weniger. Dann bliebe im Grunde nur noch das Feld der komatösen Patienten übrig. Für alles andere sollte die Kasse dann auch nicht mehr bezahlen.... ooops, auf dem Weg dorthin sind wir ja schon. Unsere Arbeit wird ja schon längst durch KI und Apps ersetzt.
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[mention]dicke[/mention] das Wissen über Evidenz und Leitlinien, die by the way einen rein wirtschaftlichen Hintergrund haben ( ich denke, dafür sind Sie noch nicht lange genug auf der Welt, um dies verfolgen zu können), machen nicht AUTOMATISCH eine bessere und adäquatere Behandlung aus. Kann, aber muss nicht. Manchmal hole ich mir die Patientencompliance auch erst ohne Leitlinien ein. Und dann muss man bei der Betrachtungsweise auch fairerweise sagen: bei all der Evidenz braucht doch kein Schwein mehr uns Physiitherapeuten - BEWEGEN kann sich jeder selbst. Der eine mehr, der andere weniger. Dann bliebe im Grunde nur noch das Feld der komatösen Patienten übrig. Für alles andere sollte die Kasse dann auch nicht mehr bezahlen.... ooops, auf dem Weg dorthin sind wir ja schon. Unsere Arbeit wird ja schon längst durch KI und Apps ersetzt.
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Tanguera schrieb:

@dicke das Wissen über Evidenz und Leitlinien, die by the way einen rein wirtschaftlichen Hintergrund haben ( ich denke, dafür sind Sie noch nicht lange genug auf der Welt, um dies verfolgen zu können), machen nicht AUTOMATISCH eine bessere und adäquatere Behandlung aus. Kann, aber muss nicht. Manchmal hole ich mir die Patientencompliance auch erst ohne Leitlinien ein. Und dann muss man bei der Betrachtungsweise auch fairerweise sagen: bei all der Evidenz braucht doch kein Schwein mehr uns Physiitherapeuten - BEWEGEN kann sich jeder selbst. Der eine mehr, der andere weniger. Dann bliebe im Grunde nur noch das Feld der komatösen Patienten übrig. Für alles andere sollte die Kasse dann auch nicht mehr bezahlen.... ooops, auf dem Weg dorthin sind wir ja schon. Unsere Arbeit wird ja schon längst durch KI und Apps ersetzt.

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MikeL schrieb:

Wenn es jetzt noch gelänge, dass Niveau des Studiums derart anzuheben, dass die studierten Physios mit den an Berufsschulen ausgebildeten Physios auch hinsichtlich der praktischen Skills am Patienten mithalten können, wäre dies sicher ein Anreiz für junge Leute, dieses Studium zu beginnen und anschließend in diesem Beruf ihre Erfüllung zu finden. Wenn es beim derzeitigen Niveau bleibt, werden sicher auch künftig viele der akademisch ausgebildeten Physios dem Beruf frustriert den Rücken kehren und sich in eine andere Richtung orientieren.

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Halbtitan
Vor 2 Wochen
Viele Fragen sind noch offen.
Immerhin hat man schonmal die Presse einen Blick drauf werfen lassen.
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• frank691
Viele Fragen sind noch offen. Immerhin hat man schonmal die Presse einen Blick drauf werfen lassen.
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Halbtitan schrieb:

Viele Fragen sind noch offen.
Immerhin hat man schonmal die Presse einen Blick drauf werfen lassen.

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logofox
Vor 2 Wochen
Wenn es jetzt noch den Verbänden gelänge (sofern es von den Verbänden überhaupt gewünscht ist), eine einheitliche Abrechnungsposition "Physiotherapie" zu installieren (Gruß aus der Logopädie: läuft hier seit Jahrzehnten super) die alle anderen bisherigen Abrechnungspositionen obsolet machen würde: die Physiotherapie wäre ein ganz großes Stück weiter. Das Tolle daran: es wäre bereits jetzt schon möglich. Denn: in der Logopädie gibt es eine Abrechnungsposition "Logopädie". Nach Erhalt der Diagnose durch den Arzt entscheidet einzig und allein der Therapeut darüber, welche Behandlungsmethode er wählt. Klare Taktungen 30/45/60 Minuten + Erstdiagnostik durch den Therapeuten. Hausbesuch Ja/Nein sowie kurzer Zwischenbericht sind hier gleich Ergotherapie, Physiotherapie und Podologie.
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Wenn es jetzt noch den Verbänden gelänge (sofern es von den Verbänden überhaupt gewünscht ist), eine einheitliche Abrechnungsposition "Physiotherapie" zu installieren (Gruß aus der Logopädie: läuft hier seit Jahrzehnten super) die alle anderen bisherigen Abrechnungspositionen obsolet machen würde: die Physiotherapie wäre ein ganz großes Stück weiter. Das Tolle daran: es wäre bereits jetzt schon möglich. Denn: in der Logopädie gibt es eine Abrechnungsposition "Logopädie". Nach Erhalt der Diagnose durch den Arzt entscheidet einzig und allein der Therapeut darüber, welche Behandlungsmethode er wählt. Klare Taktungen 30/45/60 Minuten + Erstdiagnostik durch den Therapeuten. Hausbesuch Ja/Nein sowie kurzer Zwischenbericht sind hier gleich Ergotherapie, Physiotherapie und Podologie.
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Halbtitan
Vor 2 Wochen
Da werden die Kassen sagen:
,,Das verstehen wir nicht. Mit den Berufsschulphysios und den Uniphysios gibt es 2 Berufe. Warum dann eine Abrechnungsposition für beide Berufe?"
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Da werden die Kassen sagen: ,,Das verstehen wir nicht. Mit den Berufsschulphysios und den Uniphysios gibt es 2 Berufe. Warum dann eine Abrechnungsposition für beide Berufe?"
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Halbtitan schrieb:

Da werden die Kassen sagen:
,,Das verstehen wir nicht. Mit den Berufsschulphysios und den Uniphysios gibt es 2 Berufe. Warum dann eine Abrechnungsposition für beide Berufe?"

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massu
Vor 2 Wochen
Und was machen die KK wenn es keine Anrechnungspositionen mehr gibt? Wie wollen sie dann das Geld wieder einholen? Und die neuen Zentren zur Ermittlung von Heilmittletbetrüger was passiert damit?
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Und was machen die KK wenn es keine Anrechnungspositionen mehr gibt? Wie wollen sie dann das Geld wieder einholen? Und die neuen Zentren zur Ermittlung von Heilmittletbetrüger was passiert damit?
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massu schrieb:

Und was machen die KK wenn es keine Anrechnungspositionen mehr gibt? Wie wollen sie dann das Geld wieder einholen? Und die neuen Zentren zur Ermittlung von Heilmittletbetrüger was passiert damit?

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anika666
Vor 2 Wochen
@massu Tja, und plötzlich gibt es keinen Betrug mehr. Ich frag mich eher, was die ganzen Weiterbildungsinstitute dann machen.
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[mention]massu[/mention] Tja, und plötzlich gibt es keinen Betrug mehr. Ich frag mich eher, was die ganzen Weiterbildungsinstitute dann machen.
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anika666 schrieb:

@massu Tja, und plötzlich gibt es keinen Betrug mehr. Ich frag mich eher, was die ganzen Weiterbildungsinstitute dann machen.

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logofox
Vor 2 Wochen
@Halbtitan Auch in der Logopädie gibt es bereits neben der klassischen Fachschulausbildung die Möglichkeit des Studiums und trotzdem gibt es eine einzige Abrechnungsposition "Logopädie" und das seit Jahrzehnten. Klappt also.

Im Übrigen: das irgendwann studierte Physiotherapeuten eine höhere Vergütung erhalten als fachschulisch ausgebildete Physiotherapeuten halte ich aus verschiedenen Gründen für eher unwahrscheinlich. Würde so ein Vorhaben die Logopädie betreffen: ich wäre der erste fachschulisch ausgebildete Logopäde, der Klage erheben würde. Stichwort: Gleichheitsgrundsatz. Gleiches gilt im Übrigen für den Direktzugang.
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[mention]Halbtitan[/mention] Auch in der Logopädie gibt es bereits neben der klassischen Fachschulausbildung die Möglichkeit des Studiums und trotzdem gibt es eine einzige Abrechnungsposition "Logopädie" und das seit Jahrzehnten. Klappt also. Im Übrigen: das irgendwann studierte Physiotherapeuten eine höhere Vergütung erhalten als fachschulisch ausgebildete Physiotherapeuten halte ich aus verschiedenen Gründen für eher unwahrscheinlich. Würde so ein Vorhaben die Logopädie betreffen: ich wäre der erste fachschulisch ausgebildete Logopäde, der Klage erheben würde. Stichwort: Gleichheitsgrundsatz. Gleiches gilt im Übrigen für den Direktzugang.
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logofox schrieb:

@Halbtitan Auch in der Logopädie gibt es bereits neben der klassischen Fachschulausbildung die Möglichkeit des Studiums und trotzdem gibt es eine einzige Abrechnungsposition "Logopädie" und das seit Jahrzehnten. Klappt also.

Im Übrigen: das irgendwann studierte Physiotherapeuten eine höhere Vergütung erhalten als fachschulisch ausgebildete Physiotherapeuten halte ich aus verschiedenen Gründen für eher unwahrscheinlich. Würde so ein Vorhaben die Logopädie betreffen: ich wäre der erste fachschulisch ausgebildete Logopäde, der Klage erheben würde. Stichwort: Gleichheitsgrundsatz. Gleiches gilt im Übrigen für den Direktzugang.

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Schippi
Vor 2 Wochen
@anika666 die Pflicht zur Weiterbildung wird mit Sicherheit dennoch bestehen bleiben
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[mention]anika666[/mention] die Pflicht zur Weiterbildung wird mit Sicherheit dennoch bestehen bleiben
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Schippi schrieb:

@anika666 die Pflicht zur Weiterbildung wird mit Sicherheit dennoch bestehen bleiben

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anika666
Vor 2 Wochen
@Schippi Die hat doch nur ein PI ernsthaft. Die ganzen Weiterbildungen sind voll mit Berufsanfängern, die schauen, dass sie die Zertifikate bekommen. Klar, wird man sich trotzdem weiterbilden, aber mit Sicherheit in geringerem Ausmaß.
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[mention]Schippi[/mention] Die hat doch nur ein PI ernsthaft. Die ganzen Weiterbildungen sind voll mit Berufsanfängern, die schauen, dass sie die Zertifikate bekommen. Klar, wird man sich trotzdem weiterbilden, aber mit Sicherheit in geringerem Ausmaß.
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anika666 schrieb:

@Schippi Die hat doch nur ein PI ernsthaft. Die ganzen Weiterbildungen sind voll mit Berufsanfängern, die schauen, dass sie die Zertifikate bekommen. Klar, wird man sich trotzdem weiterbilden, aber mit Sicherheit in geringerem Ausmaß.

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eim
Vor 2 Wochen
@anika666
Deswegen sind ja die Verbände kaum aktiv ,weil es ja ihre eigenen Fortbildungsinstitute betreffen würde.
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[mention]anika666[/mention] Deswegen sind ja die Verbände kaum aktiv ,weil es ja ihre eigenen Fortbildungsinstitute betreffen würde.
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eim schrieb:

@anika666
Deswegen sind ja die Verbände kaum aktiv ,weil es ja ihre eigenen Fortbildungsinstitute betreffen würde.

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massu
Vor 2 Wochen
@anika666 stell dir vor es gibt weiterhin Fobis und keiner geht hin😂😂😂
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[mention]anika666[/mention] stell dir vor es gibt weiterhin Fobis und keiner geht hin😂😂😂
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massu schrieb:

@anika666 stell dir vor es gibt weiterhin Fobis und keiner geht hin😂😂😂

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massu
Vor 2 Wochen
@anika666 wenn die MT, und die MLD und Bobath Teil der Ausbildung sind (wie bereits) wer will dann noch eine Fobi machen, für was? Und die Schulabgänger machen die Fobis (wenn überhaupt) weil sie meinen, dass sie bessere Chancen im Arbeitsmarkt haben, und weil mittlerweile die PIs diese bezahlen.
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[mention]anika666[/mention] wenn die MT, und die MLD und Bobath Teil der Ausbildung sind (wie bereits) wer will dann noch eine Fobi machen, für was? Und die Schulabgänger machen die Fobis (wenn überhaupt) weil sie meinen, dass sie bessere Chancen im Arbeitsmarkt haben, und weil mittlerweile die PIs diese bezahlen.
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massu schrieb:

@anika666 wenn die MT, und die MLD und Bobath Teil der Ausbildung sind (wie bereits) wer will dann noch eine Fobi machen, für was? Und die Schulabgänger machen die Fobis (wenn überhaupt) weil sie meinen, dass sie bessere Chancen im Arbeitsmarkt haben, und weil mittlerweile die PIs diese bezahlen.

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Jens Uhlhorn
Vor 2 Wochen
@eim Vermutlich kennst Du Dich besonders gut aus und hast schon mal die Gewinne aus den Fortbildungen in einer Verbandsbilanz gesehen? Nein?
Schade, dann wüsstest Du, dass mit den Fachfortbildungen überhaupt keine nennenswerten Gewinne erzielt werden.
Substanzielle Beträge wurden damit vor 25 Jahren umgesetzt.
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[mention]eim[/mention] Vermutlich kennst Du Dich besonders gut aus und hast schon mal die Gewinne aus den Fortbildungen in einer Verbandsbilanz gesehen? Nein? Schade, dann wüsstest Du, dass mit den Fachfortbildungen überhaupt keine nennenswerten Gewinne erzielt werden. Substanzielle Beträge wurden damit vor 25 Jahren umgesetzt.
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Jens Uhlhorn schrieb:

@eim Vermutlich kennst Du Dich besonders gut aus und hast schon mal die Gewinne aus den Fortbildungen in einer Verbandsbilanz gesehen? Nein?
Schade, dann wüsstest Du, dass mit den Fachfortbildungen überhaupt keine nennenswerten Gewinne erzielt werden.
Substanzielle Beträge wurden damit vor 25 Jahren umgesetzt.

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Unsichtbar
Vor einer Woche
@Jens Uhlhorn Dann können sie sich auf die 200 Stunden pädagogische Fobi freuen.
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[mention]Jens Uhlhorn[/mention] Dann können sie sich auf die 200 Stunden pädagogische Fobi freuen.
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Unsichtbar schrieb:

@Jens Uhlhorn Dann können sie sich auf die 200 Stunden pädagogische Fobi freuen.

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PT-Nik
Vor einer Woche
@Jens Uhlhorn Echt? Hätte gedacht da kann man gut dran verdienen, bei der Menge an Fobi-Instituten wie aus dem Boden sprießen in letzter Zeit. Oder liegt das daran das es sich dabei sehr oft um Privatleute handelt und die geringere Abgaben haben?
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[mention]Jens Uhlhorn[/mention] Echt? Hätte gedacht da kann man gut dran verdienen, bei der Menge an Fobi-Instituten wie aus dem Boden sprießen in letzter Zeit. Oder liegt das daran das es sich dabei sehr oft um Privatleute handelt und die geringere Abgaben haben?
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PT-Nik schrieb:

@Jens Uhlhorn Echt? Hätte gedacht da kann man gut dran verdienen, bei der Menge an Fobi-Instituten wie aus dem Boden sprießen in letzter Zeit. Oder liegt das daran das es sich dabei sehr oft um Privatleute handelt und die geringere Abgaben haben?

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Inche
Vor einer Woche
@PT-Nik Nee da werden nicht wirklich Gewinne erzielt ich gehör zum Fobi Betreuer Team meines Berufsverbandes.Wir machen das Ehernamtlich.Da gibt es dann Jährlich infos rund um alles was Fobis betrieft.
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[mention]PT-Nik[/mention] Nee da werden nicht wirklich Gewinne erzielt ich gehör zum Fobi Betreuer Team meines Berufsverbandes.Wir machen das Ehernamtlich.Da gibt es dann Jährlich infos rund um alles was Fobis betrieft.
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Inche schrieb:

@PT-Nik Nee da werden nicht wirklich Gewinne erzielt ich gehör zum Fobi Betreuer Team meines Berufsverbandes.Wir machen das Ehernamtlich.Da gibt es dann Jährlich infos rund um alles was Fobis betrieft.

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Andreas Bock
Vor einer Woche
@Jens Uhlhorn
die gleiche Frage habe ich mal beim IFK gestellt.
Hier wurde mir das gleiche erklärt, wir machen plus minus null. Ich war auch geschockt. Weil andere Fortbildungsinstitute sehr viel Geld verdienen.
Dann kam die Folie mit den Mieterträgen. Der IFK hat so tolle Mieterträge zu dem Zeitpunkt gehabt, dass ich mir dachte: "wow die haben ja ein Schloss Neuschwanstein."
Die Mieterträge aus der Fobi deckeln das ganze Haus.
Wenn ich das Haus meines NAchbarn mitfinanzieren müsste, hätte ich auch weniger im Portemonaie.
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[mention]Jens Uhlhorn[/mention] die gleiche Frage habe ich mal beim IFK gestellt. Hier wurde mir das gleiche erklärt, wir machen plus minus null. Ich war auch geschockt. Weil andere Fortbildungsinstitute sehr viel Geld verdienen. Dann kam die Folie mit den Mieterträgen. Der IFK hat so tolle Mieterträge zu dem Zeitpunkt gehabt, dass ich mir dachte: "wow die haben ja ein Schloss Neuschwanstein." Die Mieterträge aus der Fobi deckeln das ganze Haus. Wenn ich das Haus meines NAchbarn mitfinanzieren müsste, hätte ich auch weniger im Portemonaie.
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Andreas Bock schrieb:

@Jens Uhlhorn
die gleiche Frage habe ich mal beim IFK gestellt.
Hier wurde mir das gleiche erklärt, wir machen plus minus null. Ich war auch geschockt. Weil andere Fortbildungsinstitute sehr viel Geld verdienen.
Dann kam die Folie mit den Mieterträgen. Der IFK hat so tolle Mieterträge zu dem Zeitpunkt gehabt, dass ich mir dachte: "wow die haben ja ein Schloss Neuschwanstein."
Die Mieterträge aus der Fobi deckeln das ganze Haus.
Wenn ich das Haus meines NAchbarn mitfinanzieren müsste, hätte ich auch weniger im Portemonaie.

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Jens Uhlhorn
Vor einer Woche
@Andreas Bock Das mag sein, aber der IFK ist ein kleiner Verband mit nur einem Standort und einem sehr guten Untermieter. Deren Vermietungskonzept ist mit einer vermutlich mittlerweile abbezahlten Immobilie sehr gut und finanziert die Verbandsarbeit mit.

Man darf nicht vergessen, dass die Verbände in ihrer Gesamtheit lediglich 25% der Therapierenden als zahlende Mitglieder haben und das einfach zu wenig ist, um die Schlagkraft aufrecht zu erhalten.
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[mention]Andreas Bock[/mention] Das mag sein, aber der IFK ist ein kleiner Verband mit nur einem Standort und einem sehr guten Untermieter. Deren Vermietungskonzept ist mit einer vermutlich mittlerweile abbezahlten Immobilie sehr gut und finanziert die Verbandsarbeit mit. Man darf nicht vergessen, dass die Verbände in ihrer Gesamtheit lediglich 25% der Therapierenden als zahlende Mitglieder haben und das einfach zu wenig ist, um die Schlagkraft aufrecht zu erhalten.
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Jens Uhlhorn schrieb:

@Andreas Bock Das mag sein, aber der IFK ist ein kleiner Verband mit nur einem Standort und einem sehr guten Untermieter. Deren Vermietungskonzept ist mit einer vermutlich mittlerweile abbezahlten Immobilie sehr gut und finanziert die Verbandsarbeit mit.

Man darf nicht vergessen, dass die Verbände in ihrer Gesamtheit lediglich 25% der Therapierenden als zahlende Mitglieder haben und das einfach zu wenig ist, um die Schlagkraft aufrecht zu erhalten.

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PT-Nik
Vor 4 Tagen
@Jens Uhlhorn Danke für die Aufklärung. Die "Fobis" die ich kenne sind meistens von Privatleuten in der eigenen Praxis. Werbung über Sozial Media und die Qualität ist auf Ausbildungsniveau. Aber ganz viel PR blabla mit besonderem Wissen für 6000€. Denke da liegt der größte Unterschied.
Miete in einer Großstadt kann ich mir gut vorstellen dass das die Einnahmen auffrisst. Was zahlt man da mittlerweile - 20€+?
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[mention]Jens Uhlhorn[/mention] Danke für die Aufklärung. Die "Fobis" die ich kenne sind meistens von Privatleuten in der eigenen Praxis. Werbung über Sozial Media und die Qualität ist auf Ausbildungsniveau. Aber ganz viel PR blabla mit besonderem Wissen für 6000€. Denke da liegt der größte Unterschied. Miete in einer Großstadt kann ich mir gut vorstellen dass das die Einnahmen auffrisst. Was zahlt man da mittlerweile - 20€+?
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PT-Nik schrieb:

@Jens Uhlhorn Danke für die Aufklärung. Die "Fobis" die ich kenne sind meistens von Privatleuten in der eigenen Praxis. Werbung über Sozial Media und die Qualität ist auf Ausbildungsniveau. Aber ganz viel PR blabla mit besonderem Wissen für 6000€. Denke da liegt der größte Unterschied.
Miete in einer Großstadt kann ich mir gut vorstellen dass das die Einnahmen auffrisst. Was zahlt man da mittlerweile - 20€+?

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Claudie Kahl
Vor 4 Tagen
@Inche Ehrenamtlich ? Autsch
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[mention]Inche[/mention] Ehrenamtlich ? Autsch
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Claudie Kahl schrieb:

@Inche Ehrenamtlich ? Autsch

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neuer verSUSUch
Vor 4 Tagen
@Claudie Kahl
Claudie Kahl schrieb am 01.11.2026 07:50 Uhr:@Inche Ehrenamtlich ? Autsch

Guck mal da: https://www.physio.de/community/news/mobile-physio-fuer-die-schwaechsten-der-gesellschaft/99/12012/1

Ich für meinen Teil bin froh, dass es noch ein paar wenige Menschen gibt, die unsere Gesellschaft etwas menschlicher machen.
Ehrenamtlich innerhalb der eigenen Praxis, ist sicher eher ungünstig. Aber in Rente, in meiner Freizeit? Ist nicht nur in Ordnung sondern verdient höchsten Respekt 👍
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[mention]Claudie Kahl[/mention] [zitat][b]Claudie Kahl schrieb am 01.11.2026 07:50 Uhr:[/b][mention]Inche[/mention] Ehrenamtlich ? Autsch[/zitat] Guck mal da: https://physio.de/community/news/mobile-physio-fuer-die-schwaechsten-der-gesellschaft/99/12012/1 Ich für meinen Teil bin froh, dass es noch ein paar wenige Menschen gibt, die unsere Gesellschaft etwas menschlicher machen. Ehrenamtlich innerhalb der eigenen Praxis, ist sicher eher ungünstig. Aber in Rente, in meiner Freizeit? Ist nicht nur in Ordnung sondern verdient höchsten Respekt 👍
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neuer verSUSUch schrieb:

@Claudie Kahl
Claudie Kahl schrieb am 01.11.2026 07:50 Uhr:@Inche Ehrenamtlich ? Autsch

Guck mal da: https://www.physio.de/community/news/mobile-physio-fuer-die-schwaechsten-der-gesellschaft/99/12012/1

Ich für meinen Teil bin froh, dass es noch ein paar wenige Menschen gibt, die unsere Gesellschaft etwas menschlicher machen.
Ehrenamtlich innerhalb der eigenen Praxis, ist sicher eher ungünstig. Aber in Rente, in meiner Freizeit? Ist nicht nur in Ordnung sondern verdient höchsten Respekt 👍

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Inche
Vor 3 Tagen
@Claudie Kahl Ich habe mich nach 30 Jahren Ehrenamt im Katastrophenschutz u DRK neben der Praxis zurück gezogen weil da mittlerweile Genauso viele Fobis u vorgaben gefordert sind wie Beruflich und das für anderes keine Zeit mehr bleibt.
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[mention]Claudie Kahl[/mention] Ich habe mich nach 30 Jahren Ehrenamt im Katastrophenschutz u DRK neben der Praxis zurück gezogen weil da mittlerweile Genauso viele Fobis u vorgaben gefordert sind wie Beruflich und das für anderes keine Zeit mehr bleibt.
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Inche schrieb:

@Claudie Kahl Ich habe mich nach 30 Jahren Ehrenamt im Katastrophenschutz u DRK neben der Praxis zurück gezogen weil da mittlerweile Genauso viele Fobis u vorgaben gefordert sind wie Beruflich und das für anderes keine Zeit mehr bleibt.

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logofox schrieb:

Wenn es jetzt noch den Verbänden gelänge (sofern es von den Verbänden überhaupt gewünscht ist), eine einheitliche Abrechnungsposition "Physiotherapie" zu installieren (Gruß aus der Logopädie: läuft hier seit Jahrzehnten super) die alle anderen bisherigen Abrechnungspositionen obsolet machen würde: die Physiotherapie wäre ein ganz großes Stück weiter. Das Tolle daran: es wäre bereits jetzt schon möglich. Denn: in der Logopädie gibt es eine Abrechnungsposition "Logopädie". Nach Erhalt der Diagnose durch den Arzt entscheidet einzig und allein der Therapeut darüber, welche Behandlungsmethode er wählt. Klare Taktungen 30/45/60 Minuten + Erstdiagnostik durch den Therapeuten. Hausbesuch Ja/Nein sowie kurzer Zwischenbericht sind hier gleich Ergotherapie, Physiotherapie und Podologie.

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Dennis Kraus
Vor 2 Wochen
Wer den Beruf zukünftig derart zerklüftet bzgl. Kompetenzen wird garantiert eines nicht schaffen: Vereinfachung.
Weder bei der Vergütung noch bei irgendetwas.
Was‘n Kack. Nach 22 Jahren Selbständigkeit gebe ich 2027 auf. Seit dieser Nachricht noch sicherer mit der Entscheidung.
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Wer den Beruf zukünftig derart zerklüftet bzgl. Kompetenzen wird garantiert eines nicht schaffen: Vereinfachung. Weder bei der Vergütung noch bei irgendetwas. Was‘n Kack. Nach 22 Jahren Selbständigkeit gebe ich 2027 auf. Seit dieser Nachricht noch sicherer mit der Entscheidung.
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logofox
Vor 2 Wochen
Nicht aufgeben. Wir alle haben einen tollen Beruf. Und wenn ich eines über die Jahre hinweg gelernt habe: es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.slightly_smiling_face
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logofox schrieb:

Nicht aufgeben. Wir alle haben einen tollen Beruf. Und wenn ich eines über die Jahre hinweg gelernt habe: es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.slightly_smiling_face

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stephan79
Vor 2 Wochen
Warum gibst du die Selbstständigkeit nach 22 Jahren auf?
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stephan79 schrieb:

Warum gibst du die Selbstständigkeit nach 22 Jahren auf?

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Dennis Kraus
Vor 2 Wochen
@stephan79 Weil ich die Verantwortung für das Team um mich herum und für mich selbst unter den gegebenen Bedingungen nicht mehr tragen will und kann. Das zu erkennen hat ne Weile gedauert.
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[mention]stephan79[/mention] Weil ich die Verantwortung für das Team um mich herum und für mich selbst unter den gegebenen Bedingungen nicht mehr tragen will und kann. Das zu erkennen hat ne Weile gedauert.
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Dennis Kraus schrieb:

@stephan79 Weil ich die Verantwortung für das Team um mich herum und für mich selbst unter den gegebenen Bedingungen nicht mehr tragen will und kann. Das zu erkennen hat ne Weile gedauert.

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Cherubim
Vor 5 Tagen
Hab 2022 meine Praxis mit 12 Therapeuten dicht gemacht, und mach jetzt nur noch mit meiner Lebenspartnerin zusammen in eigenen Räumen. Bin deswegen immer noch selbstständig und geniesse es keine Verantwortung mehr für Angestellte zu haben.
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Hab 2022 meine Praxis mit 12 Therapeuten dicht gemacht, und mach jetzt nur noch mit meiner Lebenspartnerin zusammen in eigenen Räumen. Bin deswegen immer noch selbstständig und geniesse es keine Verantwortung mehr für Angestellte zu haben.
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Cherubim schrieb:

Hab 2022 meine Praxis mit 12 Therapeuten dicht gemacht, und mach jetzt nur noch mit meiner Lebenspartnerin zusammen in eigenen Räumen. Bin deswegen immer noch selbstständig und geniesse es keine Verantwortung mehr für Angestellte zu haben.

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Dennis Kraus schrieb:

Wer den Beruf zukünftig derart zerklüftet bzgl. Kompetenzen wird garantiert eines nicht schaffen: Vereinfachung.
Weder bei der Vergütung noch bei irgendetwas.
Was‘n Kack. Nach 22 Jahren Selbständigkeit gebe ich 2027 auf. Seit dieser Nachricht noch sicherer mit der Entscheidung.

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Unsichtbar
Vor 2 Wochen
Noch mehr Verwirrung. Praxen sollen Ausbildungsbetriebe werden * . Die Ausbildungsvergütung kann dann refinanziert werden. Werden dann die Berufsfachschulen zu Berufsschulen? Alles sehr merkwürdig. Ehrlich gesagt, ich habe nichts anderes erwartet.

* Link
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Noch mehr Verwirrung. Praxen sollen Ausbildungsbetriebe werden * . Die Ausbildungsvergütung kann dann refinanziert werden. Werden dann die Berufsfachschulen zu Berufsschulen? Alles sehr merkwürdig. Ehrlich gesagt, ich habe nichts anderes erwartet. * https://www.up-aktuell.de/aktuell/2026/10/ausbildungsreform-in-der-physiotherapie-der-referentenentwurf-im-ueberblick/
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Unsichtbar
Vor 2 Wochen
Außerdem ist von einer Abschaffung der Zertifikate nicht die Rede:

„Inhalte: Bisherige kostenpflichtige Zertifikatspositionen (wie manuelle Therapie) werden fest in die reguläre Ausbildung integriert."
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Außerdem ist von einer Abschaffung der Zertifikate nicht die Rede: „Inhalte: Bisherige kostenpflichtige Zertifikatspositionen (wie manuelle Therapie) werden fest in die reguläre Ausbildung integriert."
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Unsichtbar schrieb:

Außerdem ist von einer Abschaffung der Zertifikate nicht die Rede:

„Inhalte: Bisherige kostenpflichtige Zertifikatspositionen (wie manuelle Therapie) werden fest in die reguläre Ausbildung integriert."

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Unsichtbar
Vor 2 Wochen
Was die Ausbildungsvergütung angeht gibt es dann offensichtlich vier Optionen:

ohne Vergütung:
1. Studium
2. Berufsfachschule ohne Ausbildungsvertrag mit einer Praxis

mit Vergütung:
3. Ausbildungsvertrag mit einem Krankenhaus ( Krankenhausfinanzierungsgesetz )
4. Ausbildungsvertrag mit einer Praxis ( Pauschale über GKV Spitzenverband )
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Was die Ausbildungsvergütung angeht gibt es dann offensichtlich vier Optionen: ohne Vergütung: 1. Studium 2. Berufsfachschule ohne Ausbildungsvertrag mit einer Praxis mit Vergütung: 3. Ausbildungsvertrag mit einem Krankenhaus ( Krankenhausfinanzierungsgesetz ) 4. Ausbildungsvertrag mit einer Praxis ( Pauschale über GKV Spitzenverband )
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Unsichtbar schrieb:

Was die Ausbildungsvergütung angeht gibt es dann offensichtlich vier Optionen:

ohne Vergütung:
1. Studium
2. Berufsfachschule ohne Ausbildungsvertrag mit einer Praxis

mit Vergütung:
3. Ausbildungsvertrag mit einem Krankenhaus ( Krankenhausfinanzierungsgesetz )
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Unsichtbar
Vor 2 Wochen
Ich liebe Mathe. Bei den geforderten 25% Praktikumsbetreuung benötigen wir Deutschlandweit 1.800 Therapeutinnen mit der pädagogischen Zusatzqualifikation, die nichts anderes machen als Praktikumsbetreuung, zusätzlich zu den Dozenten an den Schulen und Fachhochschulen.

23.000 Schüler, 1.600 Std. Praktikum jeweils in den drei Jahren

Eine Vollzeitarbeitskraft leistet 1.700 Std. pro Jahr.
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• frank691
Ich liebe Mathe. Bei den geforderten 25% Praktikumsbetreuung benötigen wir Deutschlandweit 1.800 Therapeutinnen mit der pädagogischen Zusatzqualifikation, die nichts anderes machen als Praktikumsbetreuung, zusätzlich zu den Dozenten an den Schulen und Fachhochschulen. 23.000 Schüler, 1.600 Std. Praktikum jeweils in den drei Jahren Eine Vollzeitarbeitskraft leistet 1.700 Std. pro Jahr.
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Unsichtbar schrieb:

Ich liebe Mathe. Bei den geforderten 25% Praktikumsbetreuung benötigen wir Deutschlandweit 1.800 Therapeutinnen mit der pädagogischen Zusatzqualifikation, die nichts anderes machen als Praktikumsbetreuung, zusätzlich zu den Dozenten an den Schulen und Fachhochschulen.

23.000 Schüler, 1.600 Std. Praktikum jeweils in den drei Jahren

Eine Vollzeitarbeitskraft leistet 1.700 Std. pro Jahr.

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Unsichtbar
Vor 2 Wochen
Wir reden von 125 Mio. € Personalkosten nur für die Praxisanleitung.
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Wir reden von 125 Mio. € Personalkosten nur für die Praxisanleitung.
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Unsichtbar schrieb:

Wir reden von 125 Mio. € Personalkosten nur für die Praxisanleitung.

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Unsichtbar
Vor einer Woche
Hier der Referentenentwurf:

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Hier der Referentenentwurf: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/detail/physiotherapieberufereformgesetz
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Unsichtbar schrieb:

Hier der Referentenentwurf:

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Unsichtbar
Vor einer Woche
Wow. Es wird eine Vertragspflicht mit dem Träger der praktischen Ausbildung gefordert ( spätestens ab 2029 ). Zu einem Drittel werden das Krankenhäuser sein, der Rest dann durch ambulante Einrichtungen. Mit dem Vertrag gibt es auch eine Pflicht für eine Ausbildungsvergütung. Das wird lustig.

Der Praxisanteil wird von 1.600 Stunden auf 1.900 angehoben. 25% der Zeit unter Praxisanleitung.
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Wow. Es wird eine Vertragspflicht mit dem Träger der praktischen Ausbildung gefordert ( spätestens ab 2029 ). Zu einem Drittel werden das Krankenhäuser sein, der Rest dann durch ambulante Einrichtungen. Mit dem Vertrag gibt es auch eine Pflicht für eine Ausbildungsvergütung. Das wird lustig. Der Praxisanteil wird von 1.600 Stunden auf 1.900 angehoben. 25% der Zeit unter Praxisanleitung.
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Unsichtbar schrieb:

Wow. Es wird eine Vertragspflicht mit dem Träger der praktischen Ausbildung gefordert ( spätestens ab 2029 ). Zu einem Drittel werden das Krankenhäuser sein, der Rest dann durch ambulante Einrichtungen. Mit dem Vertrag gibt es auch eine Pflicht für eine Ausbildungsvergütung. Das wird lustig.

Der Praxisanteil wird von 1.600 Stunden auf 1.900 angehoben. 25% der Zeit unter Praxisanleitung.

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Unsichtbar
Vor einer Woche
Die Krankenkassen müssen die Ausbildungsvergütung durch Pauschalen refinanzieren. Wobei im ersten Lehrjahr die Pauschale voll und in zweiten und dritten Lehrjahr anteilig gekürzt gezahlt wird.

So, jetzt bin ich mal gespannt, wie die großen Praxiseinrichtungen und vor allem der GKV Spitzenverband reagieren.
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• Silke Schönherr
Die Krankenkassen müssen die Ausbildungsvergütung durch Pauschalen refinanzieren. Wobei im ersten Lehrjahr die Pauschale voll und in zweiten und dritten Lehrjahr anteilig gekürzt gezahlt wird. So, jetzt bin ich mal gespannt, wie die großen Praxiseinrichtungen und vor allem der GKV Spitzenverband reagieren.
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Unsichtbar schrieb:

Die Krankenkassen müssen die Ausbildungsvergütung durch Pauschalen refinanzieren. Wobei im ersten Lehrjahr die Pauschale voll und in zweiten und dritten Lehrjahr anteilig gekürzt gezahlt wird.

So, jetzt bin ich mal gespannt, wie die großen Praxiseinrichtungen und vor allem der GKV Spitzenverband reagieren.

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Unsichtbar
Vor einer Woche
Geht für die Krankenkassen dann so um etwa 400 Mio. € jährlich. Warum hat der Gesetzgeber ein Interesse an einer Ausbildungsvergütung? Na, weil die Auszubildenden dann Sozialversicherungsbeiträge zahlen müssen, allen voran für die Rentenversicherung.
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Geht für die Krankenkassen dann so um etwa 400 Mio. € jährlich. Warum hat der Gesetzgeber ein Interesse an einer Ausbildungsvergütung? Na, weil die Auszubildenden dann Sozialversicherungsbeiträge zahlen müssen, allen voran für die Rentenversicherung.
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Unsichtbar schrieb:

Geht für die Krankenkassen dann so um etwa 400 Mio. € jährlich. Warum hat der Gesetzgeber ein Interesse an einer Ausbildungsvergütung? Na, weil die Auszubildenden dann Sozialversicherungsbeiträge zahlen müssen, allen voran für die Rentenversicherung.

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Unsichtbar
Vor einer Woche
Ich hab's mir jetzt dreimal durchgelesen und bin komplett begeistert. Jetzt die Daumen drücken, dass es genau so kommt.
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Ich hab's mir jetzt dreimal durchgelesen und bin komplett begeistert. Jetzt die Daumen drücken, dass es genau so kommt.
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Unsichtbar schrieb:

Ich hab's mir jetzt dreimal durchgelesen und bin komplett begeistert. Jetzt die Daumen drücken, dass es genau so kommt.

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frank691
Vor 5 Tagen
@Unsichtbar Ich glaube nicht, dass die Vergütung der Azubies den versicherungspflichtigen Mindestsatz erreichen wird.
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[mention]Unsichtbar[/mention] Ich glaube nicht, dass die Vergütung der Azubies den versicherungspflichtigen Mindestsatz erreichen wird.
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frank691 schrieb:

@Unsichtbar Ich glaube nicht, dass die Vergütung der Azubies den versicherungspflichtigen Mindestsatz erreichen wird.

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PhysioDino
Vor 5 Tagen
@frank691 Es wäre nicht verwunderlich wenn die Vergütung als ein „verstecktes Darlehen“ deklariert wird. Mit der Auflage, sobald der Physio examiert ist, darf er das Darlehen zu Gunsten der Kostenträger „abarbeiten“joy
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[mention]frank691[/mention] Es wäre nicht verwunderlich wenn die Vergütung als ein „verstecktes Darlehen“ deklariert wird. Mit der Auflage, sobald der Physio examiert ist, darf er das Darlehen zu Gunsten der Kostenträger „abarbeiten“[emoji]joy[/emoji]
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PhysioDino schrieb:

@frank691 Es wäre nicht verwunderlich wenn die Vergütung als ein „verstecktes Darlehen“ deklariert wird. Mit der Auflage, sobald der Physio examiert ist, darf er das Darlehen zu Gunsten der Kostenträger „abarbeiten“joy

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Tanguera
Vor 4 Tagen
Und vor allem: wer in den Praxen soll ausbilden? Dafür gibt es bis heute überhaupt keine rechtlichen Vorgaben zum Ausbilder in der Praxis - im Gegensatz zu den Lehrkräften an den Schulen.
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Und vor allem: wer in den Praxen soll ausbilden? Dafür gibt es bis heute überhaupt keine rechtlichen Vorgaben zum Ausbilder in der Praxis - im Gegensatz zu den Lehrkräften an den Schulen.
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Tanguera schrieb:

Und vor allem: wer in den Praxen soll ausbilden? Dafür gibt es bis heute überhaupt keine rechtlichen Vorgaben zum Ausbilder in der Praxis - im Gegensatz zu den Lehrkräften an den Schulen.

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Unsichtbar schrieb:

Noch mehr Verwirrung. Praxen sollen Ausbildungsbetriebe werden * . Die Ausbildungsvergütung kann dann refinanziert werden. Werden dann die Berufsfachschulen zu Berufsschulen? Alles sehr merkwürdig. Ehrlich gesagt, ich habe nichts anderes erwartet.

* Link

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Stefan Arnold
Vor 2 Wochen
Zumindest passiert mal etwas! Aber was ich von den Zweiklassen Physiotherapeuten halten soll weiß ich noch nicht so richtig. Ich bin jetzt 40, seit 11 Jahren selbstständig, habe auch Abi, aber ein Studium werde ich nicht noch ran hängen... Aber dann muss mit ansehen wie frische Bachelor Absolventen mit null Erfahrung eigenverantwortlich Verordnungen ausstellen und man selbst es nicht darf. Da ist doch der Aufschrei aufgrund der Ungerechtigkeit vorprogrammiert.

Vlt gibt es Übergangsregeln für Bestandsphysios oder ähnliches.
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Zumindest passiert mal etwas! Aber was ich von den Zweiklassen Physiotherapeuten halten soll weiß ich noch nicht so richtig. Ich bin jetzt 40, seit 11 Jahren selbstständig, habe auch Abi, aber ein Studium werde ich nicht noch ran hängen... Aber dann muss mit ansehen wie frische Bachelor Absolventen mit null Erfahrung eigenverantwortlich Verordnungen ausstellen und man selbst es nicht darf. Da ist doch der Aufschrei aufgrund der Ungerechtigkeit vorprogrammiert. Vlt gibt es Übergangsregeln für Bestandsphysios oder ähnliches.
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Jens Uhlhorn
Vor 2 Wochen
Cool bleiben. Bevor da überhaupt irgendetwas Belastbares geregelt ist, werden Jahre vergehen.
Bevor das eine echte Wirkung vor Ort entfaltet, vergehen locker 15-20 Jahre.

Meine Prognose geht sogar in die andere Richtung: der Direktzugang und die Vollakademisierung ist mit diesem Entwurf erledigt oder wird nur so eine untergeordnete Rolle spielen, dass es kaum wahrnehmbar ist.

Derzeit haben wir ca. 1,5-2% vollakademisierte Therapeuten . Das wird sich weiterhin nicht ändern oder sogar abfallen.
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Cool bleiben. Bevor da überhaupt irgendetwas Belastbares geregelt ist, werden Jahre vergehen. Bevor das eine echte Wirkung vor Ort entfaltet, vergehen locker 15-20 Jahre. Meine Prognose geht sogar in die andere Richtung: der Direktzugang und die Vollakademisierung ist mit diesem Entwurf erledigt oder wird nur so eine untergeordnete Rolle spielen, dass es kaum wahrnehmbar ist. Derzeit haben wir ca. 1,5-2% vollakademisierte Therapeuten . Das wird sich weiterhin nicht ändern oder sogar abfallen.
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Jens Uhlhorn schrieb:

Cool bleiben. Bevor da überhaupt irgendetwas Belastbares geregelt ist, werden Jahre vergehen.
Bevor das eine echte Wirkung vor Ort entfaltet, vergehen locker 15-20 Jahre.

Meine Prognose geht sogar in die andere Richtung: der Direktzugang und die Vollakademisierung ist mit diesem Entwurf erledigt oder wird nur so eine untergeordnete Rolle spielen, dass es kaum wahrnehmbar ist.

Derzeit haben wir ca. 1,5-2% vollakademisierte Therapeuten . Das wird sich weiterhin nicht ändern oder sogar abfallen.

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Busquete
Vor einer Woche
@Jens Uhlhorn

eigentlich schlimm und traurig zugleich, dass in DE es immer so elendig lange dauert. Ist ja mit den Lehrplänen das selbe. Braucht oft ein Vierteljahrhundert bis vermeintlich Neuerungen aufgenommen werden, die schon seit 20 Jahre bekannt sind
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• eim
[mention]Jens Uhlhorn[/mention] eigentlich schlimm und traurig zugleich, dass in DE es immer so elendig lange dauert. Ist ja mit den Lehrplänen das selbe. Braucht oft ein Vierteljahrhundert bis vermeintlich Neuerungen aufgenommen werden, die schon seit 20 Jahre bekannt sind
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Busquete schrieb:

@Jens Uhlhorn

eigentlich schlimm und traurig zugleich, dass in DE es immer so elendig lange dauert. Ist ja mit den Lehrplänen das selbe. Braucht oft ein Vierteljahrhundert bis vermeintlich Neuerungen aufgenommen werden, die schon seit 20 Jahre bekannt sind

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anika666
Vor einer Woche
@Busquete Das stimmt. Wenn ich mich recht erinnere, gibt es die Akademisierungsdebatte schon seit den 70igern. Ich meine mich an eine alte Kollegin zu erinnern, die das erzählt hat. Ich wär schon froh, wenn die Blanko ausgeweitet wird.
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[mention]Busquete[/mention] Das stimmt. Wenn ich mich recht erinnere, gibt es die Akademisierungsdebatte schon seit den 70igern. Ich meine mich an eine alte Kollegin zu erinnern, die das erzählt hat. Ich wär schon froh, wenn die Blanko ausgeweitet wird.
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anika666 schrieb:

@Busquete Das stimmt. Wenn ich mich recht erinnere, gibt es die Akademisierungsdebatte schon seit den 70igern. Ich meine mich an eine alte Kollegin zu erinnern, die das erzählt hat. Ich wär schon froh, wenn die Blanko ausgeweitet wird.

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Christoph CO
Vor einer Woche
@Jens Uhlhorn das stimmt leider so nicht ganz. Die Prozentzahl der Bachelor entspricht Deinen Angaben. Davon haben ca1% einen Master. Die sind vollakademisiert und im Entwurf nicht vorgesehen. Bei dem Referentenentwurf handelt es sich folglich um die doppelte Teilakademisierung. Ein Teil wird teilweise akademisiert…
Damit, da hast Du Recht, gibt es keine Approbation.
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[mention]Jens Uhlhorn[/mention] das stimmt leider so nicht ganz. Die Prozentzahl der Bachelor entspricht Deinen Angaben. Davon haben ca1% einen Master. Die sind vollakademisiert und im Entwurf nicht vorgesehen. Bei dem Referentenentwurf handelt es sich folglich um die doppelte Teilakademisierung. Ein Teil wird teilweise akademisiert… Damit, da hast Du Recht, gibt es keine Approbation.
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Christoph CO schrieb:

@Jens Uhlhorn das stimmt leider so nicht ganz. Die Prozentzahl der Bachelor entspricht Deinen Angaben. Davon haben ca1% einen Master. Die sind vollakademisiert und im Entwurf nicht vorgesehen. Bei dem Referentenentwurf handelt es sich folglich um die doppelte Teilakademisierung. Ein Teil wird teilweise akademisiert…
Damit, da hast Du Recht, gibt es keine Approbation.

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eim
Vor 5 Tagen
Andere Länder haben die Umstellung auch geschafft.
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• Christoph CO
Andere Länder haben die Umstellung auch geschafft.
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eim schrieb:

Andere Länder haben die Umstellung auch geschafft.

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Stefan Arnold schrieb:

Zumindest passiert mal etwas! Aber was ich von den Zweiklassen Physiotherapeuten halten soll weiß ich noch nicht so richtig. Ich bin jetzt 40, seit 11 Jahren selbstständig, habe auch Abi, aber ein Studium werde ich nicht noch ran hängen... Aber dann muss mit ansehen wie frische Bachelor Absolventen mit null Erfahrung eigenverantwortlich Verordnungen ausstellen und man selbst es nicht darf. Da ist doch der Aufschrei aufgrund der Ungerechtigkeit vorprogrammiert.

Vlt gibt es Übergangsregeln für Bestandsphysios oder ähnliches.

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Sebastian Segatz
Vor 2 Wochen
Soweit ich weiß gab es beispielsweise in den Niederlanden seinerzeit die Möglichkeit, dass sich Bestandstherapeuten nach qualifizieren konnten bzw mussten für einen Direktzugang. Wäre ja auch ein sinnvolles Modell für Deutschland. So hätte man die Wahl, ob man diese Verantwortung tragen möchte oder nicht, denn nicht alle Kolleg*innen werden diese Verantwortung überhaupt haben wollen und die die es wollen könnten somit einen Zugang erhalten ohne ein ganzes Studium nachholen zu müssen.
Grundsätzlich halte ich die bisherigen geplanten Reformen für bahnbrechend und hätte das ehrlich gesagt nicht für möglich gehalten. Da ich immer wieder den Eindruck gewinne,dass ein Groß(er)teil der Kolleg*innen sich gar nicht für ihren Beruf interessiert und über viele Dinge schlechter bescheid wissen als über die neueste Trash TV Serie oder ähnlich weltbewegendes...
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Soweit ich weiß gab es beispielsweise in den Niederlanden seinerzeit die Möglichkeit, dass sich Bestandstherapeuten nach qualifizieren konnten bzw mussten für einen Direktzugang. Wäre ja auch ein sinnvolles Modell für Deutschland. So hätte man die Wahl, ob man diese Verantwortung tragen möchte oder nicht, denn nicht alle Kolleg*innen werden diese Verantwortung überhaupt haben wollen und die die es wollen könnten somit einen Zugang erhalten ohne ein ganzes Studium nachholen zu müssen. Grundsätzlich halte ich die bisherigen geplanten Reformen für bahnbrechend und hätte das ehrlich gesagt nicht für möglich gehalten. Da ich immer wieder den Eindruck gewinne,dass ein Groß(er)teil der Kolleg*innen sich gar nicht für ihren Beruf interessiert und über viele Dinge schlechter bescheid wissen als über die neueste Trash TV Serie oder ähnlich weltbewegendes...
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Inche
Vor 2 Wochen
In der Schweiz wurden die einfach annerkannt.Vieleicht könnte man statt Fobi Points Credit Point vergeben u zb Pro Jahr Berufserfahrung auch welche und das auch in einem vorhanden 2 Beruf usw.So das man zb nur Ergänzungs Fobis macht zb Studien lesen usw.Das wäre einfacher um die alten Hasen mit zu nehmen.Die werden ja noch gebraucht. Diese Fobis sollten dann aber kostenfrei u Wohnort nah oder online sein.Denn wir haben unsere Ausbildung selbst bezahlt.Dafür sollten wir extra Rentenpunkte bekommen.Das wäre eh für alle Sozialberufe eine würdigung
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In der Schweiz wurden die einfach annerkannt.Vieleicht könnte man statt Fobi Points Credit Point vergeben u zb Pro Jahr Berufserfahrung auch welche und das auch in einem vorhanden 2 Beruf usw.So das man zb nur Ergänzungs Fobis macht zb Studien lesen usw.Das wäre einfacher um die alten Hasen mit zu nehmen.Die werden ja noch gebraucht. Diese Fobis sollten dann aber kostenfrei u Wohnort nah oder online sein.Denn wir haben unsere Ausbildung selbst bezahlt.Dafür sollten wir extra Rentenpunkte bekommen.Das wäre eh für alle Sozialberufe eine würdigung
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Inche schrieb:

In der Schweiz wurden die einfach annerkannt.Vieleicht könnte man statt Fobi Points Credit Point vergeben u zb Pro Jahr Berufserfahrung auch welche und das auch in einem vorhanden 2 Beruf usw.So das man zb nur Ergänzungs Fobis macht zb Studien lesen usw.Das wäre einfacher um die alten Hasen mit zu nehmen.Die werden ja noch gebraucht. Diese Fobis sollten dann aber kostenfrei u Wohnort nah oder online sein.Denn wir haben unsere Ausbildung selbst bezahlt.Dafür sollten wir extra Rentenpunkte bekommen.Das wäre eh für alle Sozialberufe eine würdigung

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pt ani
Vor 2 Wochen
@Inche Ich träume mit Dir.. Immerhin habe ich den sekt. HP schon und wenn ich mich motivieren kann, mache ich im Frühjahr die HP Prüfung.
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• helmingas
• frank691
[mention]Inche[/mention] Ich träume mit Dir.. Immerhin habe ich den sekt. HP schon und wenn ich mich motivieren kann, mache ich im Frühjahr die HP Prüfung.
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pt ani schrieb:

@Inche Ich träume mit Dir.. Immerhin habe ich den sekt. HP schon und wenn ich mich motivieren kann, mache ich im Frühjahr die HP Prüfung.

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helmingas
Vor 2 Wochen
@pt ani möge die Motivation in den hellsten Strahlen scheinen
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• frank691
[mention]pt ani[/mention] möge die Motivation in den hellsten Strahlen scheinen
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helmingas schrieb:

@pt ani möge die Motivation in den hellsten Strahlen scheinen

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pt ani
Vor einer Woche
@helmingas Danke, die brauche ich. Ich arbeite an Lernstrategien face_with_rolling_eyes
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• helmingas
[mention]helmingas[/mention] Danke, die brauche ich. Ich arbeite an Lernstrategien [emoji]face_with_rolling_eyes[/emoji]
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pt ani schrieb:

@helmingas Danke, die brauche ich. Ich arbeite an Lernstrategien face_with_rolling_eyes

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Inche
Vor einer Woche
@pt ani den sek Hp habe ich seit 2015 u den Voll Hp nö danke.
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[mention]pt ani[/mention] den sek Hp habe ich seit 2015 u den Voll Hp nö danke.
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Inche schrieb:

@pt ani den sek Hp habe ich seit 2015 u den Voll Hp nö danke.

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steffij
Vor 5 Tagen
@Inche kleiner Tipp, der nicht zum Thema passt, nur zu deinem Beitrag, du kannst dir Schul- und Fachschulzeiten für die Rente anrechnen lassen ab dem 17. Lebensjahr, ich meine das Formular heißt V0400.
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[mention]Inche[/mention] kleiner Tipp, der nicht zum Thema passt, nur zu deinem Beitrag, du kannst dir Schul- und Fachschulzeiten für die Rente anrechnen lassen ab dem 17. Lebensjahr, ich meine das Formular heißt V0400.
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steffij schrieb:

@Inche kleiner Tipp, der nicht zum Thema passt, nur zu deinem Beitrag, du kannst dir Schul- und Fachschulzeiten für die Rente anrechnen lassen ab dem 17. Lebensjahr, ich meine das Formular heißt V0400.

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Blumenkind
Vor 5 Tagen
Die Reform enthält wichtige Fortschritte, droht aber zugleich, eine neue Zweiklassengesellschaft innerhalb der Physiotherapie zu schaffen. Besonders problematisch ist, dass unterschiedliche berufliche Kompetenzen geschaffen werden sollen, ohne deren Vergütung, sozialrechtliche Umsetzung und Auswirkungen auf bereits berufstätige Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten ausreichend zu klären.

1. Zwei Ausbildungswege – aber weshalb zwei unterschiedliche Kompetenzniveaus?
Die vorgesehene Trennung zwischen berufsfachschulischer und hochschulischer Ausbildung ist der zentrale Kritikpunkt.
Künftig sollen beide Ausbildungswege zur Berufsbezeichnung Physiotherapeut führen, aber unterschiedliche heilkundliche Befugnisse vermitteln. Bachelorabsolventen könnten bestimmte Maßnahmen eigenverantwortlich ohne vorherige ärztliche Diagnostik durchführen. Berufsfachschulisch ausgebildete Physiotherapeuten blieben dagegen stärker an eine ärztliche Diagnose und Indikationsstellung gebunden.
Das wirft eine grundsätzliche Frage auf:
Warum soll die Befugnis zur eigenverantwortlichen physiotherapeutischen Versorgung primär vom Ausbildungsweg abhängen und nicht von nachgewiesenen Kompetenzen?
Ein Physiotherapeut mit 25 Jahren Berufserfahrung, zahlreichen Zusatzqualifikationen und fundierten Kenntnissen im Clinical Reasoning könnte rechtlich weniger dürfen als ein unmittelbar nach dem Studium berufseinsteigender Bachelor.
Das bedeutet nicht, dass langjährige Berufserfahrung automatisch eine gleichwertige heilkundliche Qualifikation garantiert. Aber ebenso wenig garantiert ein akademischer Abschluss allein die notwendige klinische Entscheidungskompetenz.
Sachgerechter wäre ein System mit definierten Kompetenzstandards, objektiven Prüfungsverfahren und durchlässigen Qualifizierungswegen für bereits examinierte Physiotherapeuten.
2. Direktzugang – ein Fortschritt mit erheblichen Einschränkungen
Die vorgesehene eigenverantwortliche Ausübung bestimmter heilkundlicher Maßnahmen ist grundsätzlich zu begrüßen. Allerdings muss zwischen drei Dingen unterschieden werden:
der berufsrechtlichen Befugnis, eigenständig heilkundlich tätig zu werden,
der fachlichen Kompetenz zur Untersuchung, Indikationsstellung und Behandlung,
der sozialrechtlichen Berechtigung, diese Leistungen zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung abzurechnen.
Der Gesetzentwurf scheint zunächst nur die erste Voraussetzung für einen begrenzten Personenkreis schaffen zu wollen.
Damit entsteht ein mögliches Paradox: Physiotherapeuten dürfen bestimmte Behandlungen eigenverantwortlich durchführen, gesetzlich Versicherte können diese Leistungen aber möglicherweise weiterhin nur nach ärztlicher Verordnung als Kassenleistung erhalten.
Ein berufsrechtlich ermöglichter Direktzugang ohne entsprechende Finanzierung im SGB V bleibt für die Regelversorgung weitgehend wirkungslos.
Hinzu kommt eine weitere Unklarheit: Was genau umfasst die eigenverantwortliche Heilkunde? Geht es lediglich um physiotherapeutische Befunderhebung und Behandlung oder auch um eigenständige Indikationsstellung, Differenzialdiagnostik und das Erkennen behandlungsbedürftiger Erkrankungen?
Ohne eine präzise Definition dieser Kompetenzen bleiben Haftung, Patientensicherheit und interprofessionelle Verantwortlichkeiten unzureichend geklärt.
3. Ausbildungsvergütung – eine problematische Schieflage
Die geplante Vergütung der berufsfachschulischen Ausbildung ist überfällig. Sie beseitigt eine erhebliche finanzielle Benachteiligung gegenüber anderen Gesundheitsberufen.
Problematisch ist allerdings die unterschiedliche finanzielle Behandlung beider Ausbildungswege.
Während berufsfachschulisch Auszubildende eine Vergütung erhalten sollen, müssten Studierende ihren Lebensunterhalt möglicherweise ohne vergleichbare Ausbildungsvergütung finanzieren.
Dabei wird von ihnen eine längere oder zumindest anders strukturierte Qualifizierung mit erweiterten heilkundlichen Kompetenzen erwartet.
Die mögliche Folge: Nicht allein Eignung und fachliches Interesse bestimmen den Ausbildungsweg, sondern die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Bewerber.
Allerdings wäre die Aussage, Studierende gingen grundsätzlich leer aus, zu pauschal. Die Finanzierung hängt von der konkreten Ausgestaltung des dualen Studiums, möglichen Praxisverträgen und Studienförderungen ab.
Entscheidend ist, dass die Reform die Akademisierung nicht durch finanzielle Fehlanreize selbst unattraktiv machen darf.
4. Zertifikatsleistungen – die Reform beseitigt ein Problem und schafft möglicherweise neue
Die Integration von Manueller Therapie, Manueller Lymphdrainage, PNF und weiteren bisherigen Zertifikatsinhalten in die Ausbildung ist grundsätzlich sinnvoll.
Das bisherige System ist widersprüchlich: Physiotherapeuten erwerben eine staatliche Berufszulassung, müssen aber für bestimmte Leistungen zusätzliche, häufig kostenintensive Qualifikationen erwerben, um diese zulasten der GKV abrechnen zu können.
Die entscheidende Frage lautet allerdings, ob die neuen Ausbildungsinhalte tatsächlich eine vergleichbare Handlungskompetenz vermitteln.
Die Aufnahme eines Fachgebiets in den Lehrplan ist nicht gleichbedeutend mit dem Nachweis der bisherigen Zertifikatskompetenz.
Wenn bisherige Zusatzqualifikationen vollständig integriert werden, müssen Ausbildungszeit, praktische Anleitung und Kompetenzprüfung entsprechend ausgestaltet werden.
Besonders kritisch ist die Situation der bereits Berufstätigen. Es darf nicht passieren, dass neue Absolventen automatisch alle bisherigen Zertifikatsleistungen abrechnen dürfen, während erfahrene Kollegen für dieselben Leistungen weiterhin kostenpflichtige Fortbildungen absolvieren müssen.
Eine solche Ungleichbehandlung wäre erklärungsbedürftig. Ob sie rechtlich unzulässig wäre, hängt allerdings von den Übergangsregelungen und der sachlichen Begründung der Unterschiede ab.
5. Die Finanzierung – der größte politische Widerspruch
Hier fehlt dem Artikel eine wesentliche Dimension.
Der inzwischen veröffentlichte Referentenentwurf sieht vor, die praktische Ausbildung teilweise über die Krankenversicherung zu finanzieren.
Der Verband der Ersatzkassen beziffert die zusätzliche jährliche Belastung der gesetzlichen Krankenversicherung auf rund 260 Millionen Euro.
Das ist gesundheitspolitisch bemerkenswert.
Einerseits wird die finanzielle Stabilität der GKV regelmäßig als Argument für eine Begrenzung der Vergütungsentwicklung in der Heilmittelversorgung angeführt. Andererseits soll dieselbe GKV zusätzliche Aufgaben der Ausbildungsfinanzierung übernehmen.
Ausbildung ist jedoch zunächst eine bildungs- und berufspolitische Aufgabe. Die Länder tragen hier wesentliche Verantwortung.
Zwar profitiert die GKV langfristig von qualifizierten Physiotherapeuten. Daraus folgt aber nicht automatisch, dass sie deren Ausbildung über Beiträge finanzieren sollte.
Es entsteht ein Verteilungskonflikt: Zusätzliche Mittel für die Ausbildung können die Beitragszahlenden belasten, während die angemessene Vergütung bereits erbrachter physiotherapeutischer Leistungen weiterhin umkämpft bleibt.
Dabei muss man fairerweise unterscheiden: Eine höhere Ausbildungsfinanzierung führt nicht zwangsläufig zu niedrigeren Behandlungshonoraren. Beide Finanzierungsmechanismen sind nicht identisch. Politisch stehen sie aber im Kontext derselben angespannten GKV-Finanzlage.
6. Kleine Praxen könnten strukturell benachteiligt werden
Der Entwurf sieht für die praktische Ausbildung zusätzliche Anforderungen vor. Dazu gehören qualifizierte Praxisanleitung, deren zeitlicher Umfang und entsprechende pädagogische Qualifikationen.
Nach den veröffentlichten Entwurfsanalysen sind unter anderem 200 Stunden berufspädagogische Zusatzqualifikation und eine begleitete Praxisanleitung von grundsätzlich mindestens 25 Prozent der Praxisstunden vorgesehen. Übergangsregelungen sind geplant.
Therapeutenonline
Diese Anforderungen können die Ausbildungsqualität verbessern. Sie verursachen aber erhebliche organisatorische Kosten.
Eine kleine Praxis mit drei Therapeuten kann einen vergleichbaren Betreuungsaufwand nicht so leicht auffangen wie ein großes Therapiezentrum mit eigener Personalentwicklung.
Zwar sind Finanzierungspauschalen vorgesehen. Entscheidend wird aber sein, ob sie die tatsächlichen Personal- und Organisationskosten abdecken.
Ohne angemessenen Ausgleich könnte die Reform ausgerechnet diejenigen Einrichtungen aus der Ausbildung verdrängen, die für die wohnortnahe Versorgung wichtig sind.
7. Was der Artikel fachlich unzureichend hinterfragt
Der Artikel enthält drei besonders problematische Verkürzungen.
Erstens: Akademisierung ist nicht automatisch gleichbedeutend mit besserer Patientenversorgung. Wissenschaftliche Kompetenzen, kritische Literaturbewertung und Clinical Reasoning sind wichtige Ausbildungsziele. Ob ein bestimmtes Studienmodell gegenüber einer modernisierten Fachschulausbildung bessere Behandlungsergebnisse erzielt, muss jedoch anhand geeigneter Daten beurteilt werden. Ein Bachelorgrad allein ist kein Wirksamkeitsnachweis.
Zweitens: Die Gleichsetzung des vorgesehenen Direktzugangs mit dem sektoralen Heilpraktiker ist zu ungenau. Der Umfang der heilkundlichen Befugnis, die Voraussetzungen und die rechtliche Grundlage können sich unterscheiden. Der Entwurf eröffnet eine Perspektive auf eigenverantwortliche Heilkunde, ersetzt aber nicht automatisch sämtliche bisherigen Regelungen.
Drittens: Die Aussage, Zertifikate würden abgeschafft, ist zu pauschal. Entscheidend ist die Unterscheidung zwischen der Integration bisheriger Zertifikatsinhalte in die Ausbildung und dem Wegfall sozialrechtlicher Abrechnungsvoraussetzungen. Ob und in welchem Umfang die bestehenden Zertifikatsanforderungen entfallen, muss anhand der späteren Ausbildungs- und Vergütungsregelungen beurteilt werden.
8. Eine wichtige Aktualisierung zum Artikel
Der Beitrag von physio.de stammt vom 24. Oktober 2026 und ist hinsichtlich des Verfahrensstands bereits überholt.
Am 26. Oktober 2026 wurde der Referentenentwurf des Physiotherapieberufereformgesetzes veröffentlicht und zur Beteiligung an Länder und Verbände übermittelt.
Damit muss die Diskussion nicht mehr ausschließlich auf einer vorab bekannt gewordenen Fassung beruhen. Allerdings ist der Referentenentwurf noch kein beschlossenes Gesetz. Änderungen sind weiterhin möglich.
Gesamtbewertung
Die Reform ist notwendig, aber ihre bisherige Konzeption überzeugt nur teilweise.
Die Abschaffung des Schulgelds, eine verbindliche Ausbildungsvergütung, moderne Ausbildungsstandards und die Integration bisheriger Zertifikatsinhalte sind substanzielle Fortschritte.
Das eigentliche Defizit liegt darin, dass die Reform die Ausbildung modernisieren will, ohne gleichzeitig ein schlüssiges Gesamtkonzept für Berufsausübung, Direktzugang, Vergütung und die Weiterqualifizierung bereits tätiger Physiotherapeuten vorzulegen.
Es droht ein Beruf mit gleicher Berufsbezeichnung, aber unterschiedlichen heilkundlichen Befugnissen, unterschiedlichen finanziellen Ausbildungsbedingungen und ungeklärten Perspektiven für die Bestandsbeschäftigten.
Meine zentrale Forderung wäre deshalb nicht, die Akademisierung aufzuhalten, sondern die Kompetenzentwicklung für alle Physiotherapeuten durchlässig zu gestalten. Wer erweiterte heilkundliche Kompetenzen nachweislich besitzt, sollte eine realistische Möglichkeit erhalten, die entsprechende Berechtigung zu erwerben – unabhängig davon, ob die berufliche Laufbahn ursprünglich an einer Hochschule oder Berufsfachschule begonnen hat.
Und schließlich muss sich die Reform an einer entscheidenden Frage messen lassen: Verbessert sie nachweisbar die Versorgung der Patienten oder verändert sie vor allem Ausbildungswege, Berufsbezeichnungen und Zuständigkeiten?

Quellen
Bundesgesundheitsministerium – Physiotherapieberufereformgesetz, 26.10.2026
vdek – Stellungnahme zur Reform und Ausbildungsfinanzierung, 27.10.2026
physio.de – ursprünglicher Artikel vom 24.10.2026
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• Barbara Hoess
Die Reform enthält wichtige Fortschritte, droht aber zugleich, eine neue Zweiklassengesellschaft innerhalb der Physiotherapie zu schaffen. Besonders problematisch ist, dass unterschiedliche berufliche Kompetenzen geschaffen werden sollen, ohne deren Vergütung, sozialrechtliche Umsetzung und Auswirkungen auf bereits berufstätige Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten ausreichend zu klären. 1. Zwei Ausbildungswege – aber weshalb zwei unterschiedliche Kompetenzniveaus? Die vorgesehene Trennung zwischen berufsfachschulischer und hochschulischer Ausbildung ist der zentrale Kritikpunkt. Künftig sollen beide Ausbildungswege zur Berufsbezeichnung Physiotherapeut führen, aber unterschiedliche heilkundliche Befugnisse vermitteln. Bachelorabsolventen könnten bestimmte Maßnahmen eigenverantwortlich ohne vorherige ärztliche Diagnostik durchführen. Berufsfachschulisch ausgebildete Physiotherapeuten blieben dagegen stärker an eine ärztliche Diagnose und Indikationsstellung gebunden. Das wirft eine grundsätzliche Frage auf: Warum soll die Befugnis zur eigenverantwortlichen physiotherapeutischen Versorgung primär vom Ausbildungsweg abhängen und nicht von nachgewiesenen Kompetenzen? Ein Physiotherapeut mit 25 Jahren Berufserfahrung, zahlreichen Zusatzqualifikationen und fundierten Kenntnissen im Clinical Reasoning könnte rechtlich weniger dürfen als ein unmittelbar nach dem Studium berufseinsteigender Bachelor. Das bedeutet nicht, dass langjährige Berufserfahrung automatisch eine gleichwertige heilkundliche Qualifikation garantiert. Aber ebenso wenig garantiert ein akademischer Abschluss allein die notwendige klinische Entscheidungskompetenz. Sachgerechter wäre ein System mit definierten Kompetenzstandards, objektiven Prüfungsverfahren und durchlässigen Qualifizierungswegen für bereits examinierte Physiotherapeuten. 2. Direktzugang – ein Fortschritt mit erheblichen Einschränkungen Die vorgesehene eigenverantwortliche Ausübung bestimmter heilkundlicher Maßnahmen ist grundsätzlich zu begrüßen. Allerdings muss zwischen drei Dingen unterschieden werden: der berufsrechtlichen Befugnis, eigenständig heilkundlich tätig zu werden, der fachlichen Kompetenz zur Untersuchung, Indikationsstellung und Behandlung, der sozialrechtlichen Berechtigung, diese Leistungen zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung abzurechnen. Der Gesetzentwurf scheint zunächst nur die erste Voraussetzung für einen begrenzten Personenkreis schaffen zu wollen. Damit entsteht ein mögliches Paradox: Physiotherapeuten dürfen bestimmte Behandlungen eigenverantwortlich durchführen, gesetzlich Versicherte können diese Leistungen aber möglicherweise weiterhin nur nach ärztlicher Verordnung als Kassenleistung erhalten. Ein berufsrechtlich ermöglichter Direktzugang ohne entsprechende Finanzierung im SGB V bleibt für die Regelversorgung weitgehend wirkungslos. Hinzu kommt eine weitere Unklarheit: Was genau umfasst die eigenverantwortliche Heilkunde? Geht es lediglich um physiotherapeutische Befunderhebung und Behandlung oder auch um eigenständige Indikationsstellung, Differenzialdiagnostik und das Erkennen behandlungsbedürftiger Erkrankungen? Ohne eine präzise Definition dieser Kompetenzen bleiben Haftung, Patientensicherheit und interprofessionelle Verantwortlichkeiten unzureichend geklärt. 3. Ausbildungsvergütung – eine problematische Schieflage Die geplante Vergütung der berufsfachschulischen Ausbildung ist überfällig. Sie beseitigt eine erhebliche finanzielle Benachteiligung gegenüber anderen Gesundheitsberufen. Problematisch ist allerdings die unterschiedliche finanzielle Behandlung beider Ausbildungswege. Während berufsfachschulisch Auszubildende eine Vergütung erhalten sollen, müssten Studierende ihren Lebensunterhalt möglicherweise ohne vergleichbare Ausbildungsvergütung finanzieren. Dabei wird von ihnen eine längere oder zumindest anders strukturierte Qualifizierung mit erweiterten heilkundlichen Kompetenzen erwartet. Die mögliche Folge: Nicht allein Eignung und fachliches Interesse bestimmen den Ausbildungsweg, sondern die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Bewerber. Allerdings wäre die Aussage, Studierende gingen grundsätzlich leer aus, zu pauschal. Die Finanzierung hängt von der konkreten Ausgestaltung des dualen Studiums, möglichen Praxisverträgen und Studienförderungen ab. Entscheidend ist, dass die Reform die Akademisierung nicht durch finanzielle Fehlanreize selbst unattraktiv machen darf. 4. Zertifikatsleistungen – die Reform beseitigt ein Problem und schafft möglicherweise neue Die Integration von Manueller Therapie, Manueller Lymphdrainage, PNF und weiteren bisherigen Zertifikatsinhalten in die Ausbildung ist grundsätzlich sinnvoll. Das bisherige System ist widersprüchlich: Physiotherapeuten erwerben eine staatliche Berufszulassung, müssen aber für bestimmte Leistungen zusätzliche, häufig kostenintensive Qualifikationen erwerben, um diese zulasten der GKV abrechnen zu können. Die entscheidende Frage lautet allerdings, ob die neuen Ausbildungsinhalte tatsächlich eine vergleichbare Handlungskompetenz vermitteln. Die Aufnahme eines Fachgebiets in den Lehrplan ist nicht gleichbedeutend mit dem Nachweis der bisherigen Zertifikatskompetenz. Wenn bisherige Zusatzqualifikationen vollständig integriert werden, müssen Ausbildungszeit, praktische Anleitung und Kompetenzprüfung entsprechend ausgestaltet werden. Besonders kritisch ist die Situation der bereits Berufstätigen. Es darf nicht passieren, dass neue Absolventen automatisch alle bisherigen Zertifikatsleistungen abrechnen dürfen, während erfahrene Kollegen für dieselben Leistungen weiterhin kostenpflichtige Fortbildungen absolvieren müssen. Eine solche Ungleichbehandlung wäre erklärungsbedürftig. Ob sie rechtlich unzulässig wäre, hängt allerdings von den Übergangsregelungen und der sachlichen Begründung der Unterschiede ab. 5. Die Finanzierung – der größte politische Widerspruch Hier fehlt dem Artikel eine wesentliche Dimension. Der inzwischen veröffentlichte Referentenentwurf sieht vor, die praktische Ausbildung teilweise über die Krankenversicherung zu finanzieren. Der Verband der Ersatzkassen beziffert die zusätzliche jährliche Belastung der gesetzlichen Krankenversicherung auf rund 260 Millionen Euro. Das ist gesundheitspolitisch bemerkenswert. Einerseits wird die finanzielle Stabilität der GKV regelmäßig als Argument für eine Begrenzung der Vergütungsentwicklung in der Heilmittelversorgung angeführt. Andererseits soll dieselbe GKV zusätzliche Aufgaben der Ausbildungsfinanzierung übernehmen. Ausbildung ist jedoch zunächst eine bildungs- und berufspolitische Aufgabe. Die Länder tragen hier wesentliche Verantwortung. Zwar profitiert die GKV langfristig von qualifizierten Physiotherapeuten. Daraus folgt aber nicht automatisch, dass sie deren Ausbildung über Beiträge finanzieren sollte. Es entsteht ein Verteilungskonflikt: Zusätzliche Mittel für die Ausbildung können die Beitragszahlenden belasten, während die angemessene Vergütung bereits erbrachter physiotherapeutischer Leistungen weiterhin umkämpft bleibt. Dabei muss man fairerweise unterscheiden: Eine höhere Ausbildungsfinanzierung führt nicht zwangsläufig zu niedrigeren Behandlungshonoraren. Beide Finanzierungsmechanismen sind nicht identisch. Politisch stehen sie aber im Kontext derselben angespannten GKV-Finanzlage. 6. Kleine Praxen könnten strukturell benachteiligt werden Der Entwurf sieht für die praktische Ausbildung zusätzliche Anforderungen vor. Dazu gehören qualifizierte Praxisanleitung, deren zeitlicher Umfang und entsprechende pädagogische Qualifikationen. Nach den veröffentlichten Entwurfsanalysen sind unter anderem 200 Stunden berufspädagogische Zusatzqualifikation und eine begleitete Praxisanleitung von grundsätzlich mindestens 25 Prozent der Praxisstunden vorgesehen. Übergangsregelungen sind geplant. Therapeutenonline Diese Anforderungen können die Ausbildungsqualität verbessern. Sie verursachen aber erhebliche organisatorische Kosten. Eine kleine Praxis mit drei Therapeuten kann einen vergleichbaren Betreuungsaufwand nicht so leicht auffangen wie ein großes Therapiezentrum mit eigener Personalentwicklung. Zwar sind Finanzierungspauschalen vorgesehen. Entscheidend wird aber sein, ob sie die tatsächlichen Personal- und Organisationskosten abdecken. Ohne angemessenen Ausgleich könnte die Reform ausgerechnet diejenigen Einrichtungen aus der Ausbildung verdrängen, die für die wohnortnahe Versorgung wichtig sind. 7. Was der Artikel fachlich unzureichend hinterfragt Der Artikel enthält drei besonders problematische Verkürzungen. Erstens: Akademisierung ist nicht automatisch gleichbedeutend mit besserer Patientenversorgung. Wissenschaftliche Kompetenzen, kritische Literaturbewertung und Clinical Reasoning sind wichtige Ausbildungsziele. Ob ein bestimmtes Studienmodell gegenüber einer modernisierten Fachschulausbildung bessere Behandlungsergebnisse erzielt, muss jedoch anhand geeigneter Daten beurteilt werden. Ein Bachelorgrad allein ist kein Wirksamkeitsnachweis. Zweitens: Die Gleichsetzung des vorgesehenen Direktzugangs mit dem sektoralen Heilpraktiker ist zu ungenau. Der Umfang der heilkundlichen Befugnis, die Voraussetzungen und die rechtliche Grundlage können sich unterscheiden. Der Entwurf eröffnet eine Perspektive auf eigenverantwortliche Heilkunde, ersetzt aber nicht automatisch sämtliche bisherigen Regelungen. Drittens: Die Aussage, Zertifikate würden abgeschafft, ist zu pauschal. Entscheidend ist die Unterscheidung zwischen der Integration bisheriger Zertifikatsinhalte in die Ausbildung und dem Wegfall sozialrechtlicher Abrechnungsvoraussetzungen. Ob und in welchem Umfang die bestehenden Zertifikatsanforderungen entfallen, muss anhand der späteren Ausbildungs- und Vergütungsregelungen beurteilt werden. 8. Eine wichtige Aktualisierung zum Artikel Der Beitrag von physio.de stammt vom 24. Oktober 2026 und ist hinsichtlich des Verfahrensstands bereits überholt. Am 26. Oktober 2026 wurde der Referentenentwurf des Physiotherapieberufereformgesetzes veröffentlicht und zur Beteiligung an Länder und Verbände übermittelt. Damit muss die Diskussion nicht mehr ausschließlich auf einer vorab bekannt gewordenen Fassung beruhen. Allerdings ist der Referentenentwurf noch kein beschlossenes Gesetz. Änderungen sind weiterhin möglich. Gesamtbewertung Die Reform ist notwendig, aber ihre bisherige Konzeption überzeugt nur teilweise. Die Abschaffung des Schulgelds, eine verbindliche Ausbildungsvergütung, moderne Ausbildungsstandards und die Integration bisheriger Zertifikatsinhalte sind substanzielle Fortschritte. Das eigentliche Defizit liegt darin, dass die Reform die Ausbildung modernisieren will, ohne gleichzeitig ein schlüssiges Gesamtkonzept für Berufsausübung, Direktzugang, Vergütung und die Weiterqualifizierung bereits tätiger Physiotherapeuten vorzulegen. Es droht ein Beruf mit gleicher Berufsbezeichnung, aber unterschiedlichen heilkundlichen Befugnissen, unterschiedlichen finanziellen Ausbildungsbedingungen und ungeklärten Perspektiven für die Bestandsbeschäftigten. Meine zentrale Forderung wäre deshalb nicht, die Akademisierung aufzuhalten, sondern die Kompetenzentwicklung für alle Physiotherapeuten durchlässig zu gestalten. Wer erweiterte heilkundliche Kompetenzen nachweislich besitzt, sollte eine realistische Möglichkeit erhalten, die entsprechende Berechtigung zu erwerben – unabhängig davon, ob die berufliche Laufbahn ursprünglich an einer Hochschule oder Berufsfachschule begonnen hat. Und schließlich muss sich die Reform an einer entscheidenden Frage messen lassen: Verbessert sie nachweisbar die Versorgung der Patienten oder verändert sie vor allem Ausbildungswege, Berufsbezeichnungen und Zuständigkeiten? Quellen Bundesgesundheitsministerium – Physiotherapieberufereformgesetz, 26.10.2026 vdek – Stellungnahme zur Reform und Ausbildungsfinanzierung, 27.10.2026 physio.de – ursprünglicher Artikel vom 24.10.2026
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Blumenkind schrieb:

Die Reform enthält wichtige Fortschritte, droht aber zugleich, eine neue Zweiklassengesellschaft innerhalb der Physiotherapie zu schaffen. Besonders problematisch ist, dass unterschiedliche berufliche Kompetenzen geschaffen werden sollen, ohne deren Vergütung, sozialrechtliche Umsetzung und Auswirkungen auf bereits berufstätige Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten ausreichend zu klären.

1. Zwei Ausbildungswege – aber weshalb zwei unterschiedliche Kompetenzniveaus?
Die vorgesehene Trennung zwischen berufsfachschulischer und hochschulischer Ausbildung ist der zentrale Kritikpunkt.
Künftig sollen beide Ausbildungswege zur Berufsbezeichnung Physiotherapeut führen, aber unterschiedliche heilkundliche Befugnisse vermitteln. Bachelorabsolventen könnten bestimmte Maßnahmen eigenverantwortlich ohne vorherige ärztliche Diagnostik durchführen. Berufsfachschulisch ausgebildete Physiotherapeuten blieben dagegen stärker an eine ärztliche Diagnose und Indikationsstellung gebunden.
Das wirft eine grundsätzliche Frage auf:
Warum soll die Befugnis zur eigenverantwortlichen physiotherapeutischen Versorgung primär vom Ausbildungsweg abhängen und nicht von nachgewiesenen Kompetenzen?
Ein Physiotherapeut mit 25 Jahren Berufserfahrung, zahlreichen Zusatzqualifikationen und fundierten Kenntnissen im Clinical Reasoning könnte rechtlich weniger dürfen als ein unmittelbar nach dem Studium berufseinsteigender Bachelor.
Das bedeutet nicht, dass langjährige Berufserfahrung automatisch eine gleichwertige heilkundliche Qualifikation garantiert. Aber ebenso wenig garantiert ein akademischer Abschluss allein die notwendige klinische Entscheidungskompetenz.
Sachgerechter wäre ein System mit definierten Kompetenzstandards, objektiven Prüfungsverfahren und durchlässigen Qualifizierungswegen für bereits examinierte Physiotherapeuten.
2. Direktzugang – ein Fortschritt mit erheblichen Einschränkungen
Die vorgesehene eigenverantwortliche Ausübung bestimmter heilkundlicher Maßnahmen ist grundsätzlich zu begrüßen. Allerdings muss zwischen drei Dingen unterschieden werden:
der berufsrechtlichen Befugnis, eigenständig heilkundlich tätig zu werden,
der fachlichen Kompetenz zur Untersuchung, Indikationsstellung und Behandlung,
der sozialrechtlichen Berechtigung, diese Leistungen zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung abzurechnen.
Der Gesetzentwurf scheint zunächst nur die erste Voraussetzung für einen begrenzten Personenkreis schaffen zu wollen.
Damit entsteht ein mögliches Paradox: Physiotherapeuten dürfen bestimmte Behandlungen eigenverantwortlich durchführen, gesetzlich Versicherte können diese Leistungen aber möglicherweise weiterhin nur nach ärztlicher Verordnung als Kassenleistung erhalten.
Ein berufsrechtlich ermöglichter Direktzugang ohne entsprechende Finanzierung im SGB V bleibt für die Regelversorgung weitgehend wirkungslos.
Hinzu kommt eine weitere Unklarheit: Was genau umfasst die eigenverantwortliche Heilkunde? Geht es lediglich um physiotherapeutische Befunderhebung und Behandlung oder auch um eigenständige Indikationsstellung, Differenzialdiagnostik und das Erkennen behandlungsbedürftiger Erkrankungen?
Ohne eine präzise Definition dieser Kompetenzen bleiben Haftung, Patientensicherheit und interprofessionelle Verantwortlichkeiten unzureichend geklärt.
3. Ausbildungsvergütung – eine problematische Schieflage
Die geplante Vergütung der berufsfachschulischen Ausbildung ist überfällig. Sie beseitigt eine erhebliche finanzielle Benachteiligung gegenüber anderen Gesundheitsberufen.
Problematisch ist allerdings die unterschiedliche finanzielle Behandlung beider Ausbildungswege.
Während berufsfachschulisch Auszubildende eine Vergütung erhalten sollen, müssten Studierende ihren Lebensunterhalt möglicherweise ohne vergleichbare Ausbildungsvergütung finanzieren.
Dabei wird von ihnen eine längere oder zumindest anders strukturierte Qualifizierung mit erweiterten heilkundlichen Kompetenzen erwartet.
Die mögliche Folge: Nicht allein Eignung und fachliches Interesse bestimmen den Ausbildungsweg, sondern die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Bewerber.
Allerdings wäre die Aussage, Studierende gingen grundsätzlich leer aus, zu pauschal. Die Finanzierung hängt von der konkreten Ausgestaltung des dualen Studiums, möglichen Praxisverträgen und Studienförderungen ab.
Entscheidend ist, dass die Reform die Akademisierung nicht durch finanzielle Fehlanreize selbst unattraktiv machen darf.
4. Zertifikatsleistungen – die Reform beseitigt ein Problem und schafft möglicherweise neue
Die Integration von Manueller Therapie, Manueller Lymphdrainage, PNF und weiteren bisherigen Zertifikatsinhalten in die Ausbildung ist grundsätzlich sinnvoll.
Das bisherige System ist widersprüchlich: Physiotherapeuten erwerben eine staatliche Berufszulassung, müssen aber für bestimmte Leistungen zusätzliche, häufig kostenintensive Qualifikationen erwerben, um diese zulasten der GKV abrechnen zu können.
Die entscheidende Frage lautet allerdings, ob die neuen Ausbildungsinhalte tatsächlich eine vergleichbare Handlungskompetenz vermitteln.
Die Aufnahme eines Fachgebiets in den Lehrplan ist nicht gleichbedeutend mit dem Nachweis der bisherigen Zertifikatskompetenz.
Wenn bisherige Zusatzqualifikationen vollständig integriert werden, müssen Ausbildungszeit, praktische Anleitung und Kompetenzprüfung entsprechend ausgestaltet werden.
Besonders kritisch ist die Situation der bereits Berufstätigen. Es darf nicht passieren, dass neue Absolventen automatisch alle bisherigen Zertifikatsleistungen abrechnen dürfen, während erfahrene Kollegen für dieselben Leistungen weiterhin kostenpflichtige Fortbildungen absolvieren müssen.
Eine solche Ungleichbehandlung wäre erklärungsbedürftig. Ob sie rechtlich unzulässig wäre, hängt allerdings von den Übergangsregelungen und der sachlichen Begründung der Unterschiede ab.
5. Die Finanzierung – der größte politische Widerspruch
Hier fehlt dem Artikel eine wesentliche Dimension.
Der inzwischen veröffentlichte Referentenentwurf sieht vor, die praktische Ausbildung teilweise über die Krankenversicherung zu finanzieren.
Der Verband der Ersatzkassen beziffert die zusätzliche jährliche Belastung der gesetzlichen Krankenversicherung auf rund 260 Millionen Euro.
Das ist gesundheitspolitisch bemerkenswert.
Einerseits wird die finanzielle Stabilität der GKV regelmäßig als Argument für eine Begrenzung der Vergütungsentwicklung in der Heilmittelversorgung angeführt. Andererseits soll dieselbe GKV zusätzliche Aufgaben der Ausbildungsfinanzierung übernehmen.
Ausbildung ist jedoch zunächst eine bildungs- und berufspolitische Aufgabe. Die Länder tragen hier wesentliche Verantwortung.
Zwar profitiert die GKV langfristig von qualifizierten Physiotherapeuten. Daraus folgt aber nicht automatisch, dass sie deren Ausbildung über Beiträge finanzieren sollte.
Es entsteht ein Verteilungskonflikt: Zusätzliche Mittel für die Ausbildung können die Beitragszahlenden belasten, während die angemessene Vergütung bereits erbrachter physiotherapeutischer Leistungen weiterhin umkämpft bleibt.
Dabei muss man fairerweise unterscheiden: Eine höhere Ausbildungsfinanzierung führt nicht zwangsläufig zu niedrigeren Behandlungshonoraren. Beide Finanzierungsmechanismen sind nicht identisch. Politisch stehen sie aber im Kontext derselben angespannten GKV-Finanzlage.
6. Kleine Praxen könnten strukturell benachteiligt werden
Der Entwurf sieht für die praktische Ausbildung zusätzliche Anforderungen vor. Dazu gehören qualifizierte Praxisanleitung, deren zeitlicher Umfang und entsprechende pädagogische Qualifikationen.
Nach den veröffentlichten Entwurfsanalysen sind unter anderem 200 Stunden berufspädagogische Zusatzqualifikation und eine begleitete Praxisanleitung von grundsätzlich mindestens 25 Prozent der Praxisstunden vorgesehen. Übergangsregelungen sind geplant.
Therapeutenonline
Diese Anforderungen können die Ausbildungsqualität verbessern. Sie verursachen aber erhebliche organisatorische Kosten.
Eine kleine Praxis mit drei Therapeuten kann einen vergleichbaren Betreuungsaufwand nicht so leicht auffangen wie ein großes Therapiezentrum mit eigener Personalentwicklung.
Zwar sind Finanzierungspauschalen vorgesehen. Entscheidend wird aber sein, ob sie die tatsächlichen Personal- und Organisationskosten abdecken.
Ohne angemessenen Ausgleich könnte die Reform ausgerechnet diejenigen Einrichtungen aus der Ausbildung verdrängen, die für die wohnortnahe Versorgung wichtig sind.
7. Was der Artikel fachlich unzureichend hinterfragt
Der Artikel enthält drei besonders problematische Verkürzungen.
Erstens: Akademisierung ist nicht automatisch gleichbedeutend mit besserer Patientenversorgung. Wissenschaftliche Kompetenzen, kritische Literaturbewertung und Clinical Reasoning sind wichtige Ausbildungsziele. Ob ein bestimmtes Studienmodell gegenüber einer modernisierten Fachschulausbildung bessere Behandlungsergebnisse erzielt, muss jedoch anhand geeigneter Daten beurteilt werden. Ein Bachelorgrad allein ist kein Wirksamkeitsnachweis.
Zweitens: Die Gleichsetzung des vorgesehenen Direktzugangs mit dem sektoralen Heilpraktiker ist zu ungenau. Der Umfang der heilkundlichen Befugnis, die Voraussetzungen und die rechtliche Grundlage können sich unterscheiden. Der Entwurf eröffnet eine Perspektive auf eigenverantwortliche Heilkunde, ersetzt aber nicht automatisch sämtliche bisherigen Regelungen.
Drittens: Die Aussage, Zertifikate würden abgeschafft, ist zu pauschal. Entscheidend ist die Unterscheidung zwischen der Integration bisheriger Zertifikatsinhalte in die Ausbildung und dem Wegfall sozialrechtlicher Abrechnungsvoraussetzungen. Ob und in welchem Umfang die bestehenden Zertifikatsanforderungen entfallen, muss anhand der späteren Ausbildungs- und Vergütungsregelungen beurteilt werden.
8. Eine wichtige Aktualisierung zum Artikel
Der Beitrag von physio.de stammt vom 24. Oktober 2026 und ist hinsichtlich des Verfahrensstands bereits überholt.
Am 26. Oktober 2026 wurde der Referentenentwurf des Physiotherapieberufereformgesetzes veröffentlicht und zur Beteiligung an Länder und Verbände übermittelt.
Damit muss die Diskussion nicht mehr ausschließlich auf einer vorab bekannt gewordenen Fassung beruhen. Allerdings ist der Referentenentwurf noch kein beschlossenes Gesetz. Änderungen sind weiterhin möglich.
Gesamtbewertung
Die Reform ist notwendig, aber ihre bisherige Konzeption überzeugt nur teilweise.
Die Abschaffung des Schulgelds, eine verbindliche Ausbildungsvergütung, moderne Ausbildungsstandards und die Integration bisheriger Zertifikatsinhalte sind substanzielle Fortschritte.
Das eigentliche Defizit liegt darin, dass die Reform die Ausbildung modernisieren will, ohne gleichzeitig ein schlüssiges Gesamtkonzept für Berufsausübung, Direktzugang, Vergütung und die Weiterqualifizierung bereits tätiger Physiotherapeuten vorzulegen.
Es droht ein Beruf mit gleicher Berufsbezeichnung, aber unterschiedlichen heilkundlichen Befugnissen, unterschiedlichen finanziellen Ausbildungsbedingungen und ungeklärten Perspektiven für die Bestandsbeschäftigten.
Meine zentrale Forderung wäre deshalb nicht, die Akademisierung aufzuhalten, sondern die Kompetenzentwicklung für alle Physiotherapeuten durchlässig zu gestalten. Wer erweiterte heilkundliche Kompetenzen nachweislich besitzt, sollte eine realistische Möglichkeit erhalten, die entsprechende Berechtigung zu erwerben – unabhängig davon, ob die berufliche Laufbahn ursprünglich an einer Hochschule oder Berufsfachschule begonnen hat.
Und schließlich muss sich die Reform an einer entscheidenden Frage messen lassen: Verbessert sie nachweisbar die Versorgung der Patienten oder verändert sie vor allem Ausbildungswege, Berufsbezeichnungen und Zuständigkeiten?

Quellen
Bundesgesundheitsministerium – Physiotherapieberufereformgesetz, 26.10.2026
vdek – Stellungnahme zur Reform und Ausbildungsfinanzierung, 27.10.2026
physio.de – ursprünglicher Artikel vom 24.10.2026

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Inche
Vor 5 Tagen
@steffij Danke das ist schon zu beginn meiner Selbstständigkeit mit einer Beratung u Kontenklärung bei der DRV erfolgt.Die Iddee war einfach das man darüber Soziale Berufe oder Hobbys fördern könnte.Zb wer im THW,Feuerwehr ,DRK was tut hätte das verdient.
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[mention]steffij[/mention] Danke das ist schon zu beginn meiner Selbstständigkeit mit einer Beratung u Kontenklärung bei der DRV erfolgt.Die Iddee war einfach das man darüber Soziale Berufe oder Hobbys fördern könnte.Zb wer im THW,Feuerwehr ,DRK was tut hätte das verdient.
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Inche schrieb:

@steffij Danke das ist schon zu beginn meiner Selbstständigkeit mit einer Beratung u Kontenklärung bei der DRV erfolgt.Die Iddee war einfach das man darüber Soziale Berufe oder Hobbys fördern könnte.Zb wer im THW,Feuerwehr ,DRK was tut hätte das verdient.

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Sebastian Segatz schrieb:

Soweit ich weiß gab es beispielsweise in den Niederlanden seinerzeit die Möglichkeit, dass sich Bestandstherapeuten nach qualifizieren konnten bzw mussten für einen Direktzugang. Wäre ja auch ein sinnvolles Modell für Deutschland. So hätte man die Wahl, ob man diese Verantwortung tragen möchte oder nicht, denn nicht alle Kolleg*innen werden diese Verantwortung überhaupt haben wollen und die die es wollen könnten somit einen Zugang erhalten ohne ein ganzes Studium nachholen zu müssen.
Grundsätzlich halte ich die bisherigen geplanten Reformen für bahnbrechend und hätte das ehrlich gesagt nicht für möglich gehalten. Da ich immer wieder den Eindruck gewinne,dass ein Groß(er)teil der Kolleg*innen sich gar nicht für ihren Beruf interessiert und über viele Dinge schlechter bescheid wissen als über die neueste Trash TV Serie oder ähnlich weltbewegendes...

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christian96
Vor 5 Tagen
Wir "Alten" werden hier von vorne bis hinten verarscht! Sorry aber das ist so......
Bobath,MLD ; MT in der Ausbildung?? What ?? Wer hat sich diesen Blödsinn ausgedacht? Die Schüler / Auszubildenden werden NOCHMEHR denken dass sie die allerbesten sind!
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• Christoph CO
• Silke Schönherr
Wir "Alten" werden hier von vorne bis hinten verarscht! Sorry aber das ist so...... Bobath,MLD ; MT in der Ausbildung?? What ?? Wer hat sich diesen Blödsinn ausgedacht? Die Schüler / Auszubildenden werden NOCHMEHR denken dass sie die allerbesten sind!
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christian96 schrieb:

Wir "Alten" werden hier von vorne bis hinten verarscht! Sorry aber das ist so......
Bobath,MLD ; MT in der Ausbildung?? What ?? Wer hat sich diesen Blödsinn ausgedacht? Die Schüler / Auszubildenden werden NOCHMEHR denken dass sie die allerbesten sind!

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fn
Vor 5 Tagen
Fortbildungen sind in unserem Beruf von enormer Bedeutung. Sie halten uns fachlich auf dem neuesten Stand, motivieren dazu, neue Behandlungsmethoden kennenzulernen und anzuwenden, und lassen bereits erworbenes, vielleicht in Vergessenheit geratenes Wissen wieder aufleben.

Gerade Fortbildungen mit abschließendem Zertifikat haben einen besonderen Stellenwert. Sie schaffen einen Anreiz, sich intensiv mit den Inhalten auseinanderzusetzen, Wissen zu vertiefen und sich auch der Herausforderung einer Prüfung zu stellen. Denn seien wir ehrlich: Wer setzt sich schon freiwillig und mit derselben Konsequenz mit Lerninhalten auseinander, wenn am Ende keine Überprüfung des Erlernten steht?

Werden diese Anforderungen abgeschafft, sehe ich die Gefahr, dass das fachliche Niveau und langfristig auch die Qualität der physiotherapeutischen Versorgung erheblich darunter leiden. Qualität entsteht durch kontinuierliches Lernen, fachliche Weiterentwicklung und den Anspruch, das eigene Wissen regelmäßig unter Beweis zu stellen. Genau das sollten wir in unserem Beruf unbedingt erhalten und fördern.
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• katharina gerson
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Fortbildungen sind in unserem Beruf von enormer Bedeutung. Sie halten uns fachlich auf dem neuesten Stand, motivieren dazu, neue Behandlungsmethoden kennenzulernen und anzuwenden, und lassen bereits erworbenes, vielleicht in Vergessenheit geratenes Wissen wieder aufleben. Gerade Fortbildungen mit abschließendem Zertifikat haben einen besonderen Stellenwert. Sie schaffen einen Anreiz, sich intensiv mit den Inhalten auseinanderzusetzen, Wissen zu vertiefen und sich auch der Herausforderung einer Prüfung zu stellen. Denn seien wir ehrlich: Wer setzt sich schon freiwillig und mit derselben Konsequenz mit Lerninhalten auseinander, wenn am Ende keine Überprüfung des Erlernten steht? Werden diese Anforderungen abgeschafft, sehe ich die Gefahr, dass das fachliche Niveau und langfristig auch die Qualität der physiotherapeutischen Versorgung erheblich darunter leiden. [b]Qualität entsteht durch kontinuierliches Lernen, fachliche Weiterentwicklung und den Anspruch, das eigene Wissen regelmäßig unter Beweis zu stellen[/b]. Genau das sollten wir in unserem Beruf unbedingt erhalten und fördern.
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frank691
Vor 5 Tagen
Das ist aber leider sehr realitätsfremd.
Qualität nimmt KEINEN Einfluss auf Vergütung, die Nachfrage ist so hoch,
dass dieser Ansatz völlig ins Leere läuft.
Nein, die Rentabilität entscheidet sich durch Lage und Zertifikate.
Bitte kehren Sie in die Alltagswirklichkeit zurück.
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• Silke Schönherr
Das ist aber leider sehr realitätsfremd. Qualität nimmt KEINEN Einfluss auf Vergütung, die Nachfrage ist so hoch, dass dieser Ansatz völlig ins Leere läuft. Nein, die Rentabilität entscheidet sich durch Lage und Zertifikate. Bitte kehren Sie in die Alltagswirklichkeit zurück.
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frank691 schrieb:

Das ist aber leider sehr realitätsfremd.
Qualität nimmt KEINEN Einfluss auf Vergütung, die Nachfrage ist so hoch,
dass dieser Ansatz völlig ins Leere läuft.
Nein, die Rentabilität entscheidet sich durch Lage und Zertifikate.
Bitte kehren Sie in die Alltagswirklichkeit zurück.

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Sara Focke
Vor 5 Tagen
Das wirft viele Fragen auf.
1.) gibt es genaue Vorgaben für MT,MLD, Bobath, PNF wie z.B. wieviel UE in der Grundausbildung stattgefunden haben müssen - so dass man dies rückwirkend anerkennen lassen kann und so dann befähigt ist diese Posten (via GKV) abrechnen/behandeln zu dürfen?
2.) Was gibt einem künftig Verhandlungsmöglichkeiten beim Arbeitgeber bzgl Gehalt, welche Weiterentwicklungsmöglichkeiten hat man, welche Aufstiegschancen?
3.) Was wird künftig in Bildungsstätten unterrichtet? Nur noch online Seminare halte ich für zweckentfremdet in der Handwerksbranche.
4.) Wie sind Physiotherapeut*innen mit Direktzugang versichert? Werden hier neue Rechtschutzmaßnahmen eingeführt?

und und und…
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Das wirft viele Fragen auf. 1.) gibt es genaue Vorgaben für MT,MLD, Bobath, PNF wie z.B. wieviel UE in der Grundausbildung stattgefunden haben müssen - so dass man dies rückwirkend anerkennen lassen kann und so dann befähigt ist diese Posten (via GKV) abrechnen/behandeln zu dürfen? 2.) Was gibt einem künftig Verhandlungsmöglichkeiten beim Arbeitgeber bzgl Gehalt, welche Weiterentwicklungsmöglichkeiten hat man, welche Aufstiegschancen? 3.) Was wird künftig in Bildungsstätten unterrichtet? Nur noch online Seminare halte ich für zweckentfremdet in der Handwerksbranche. 4.) Wie sind Physiotherapeut*innen mit Direktzugang versichert? Werden hier neue Rechtschutzmaßnahmen eingeführt? und und und…
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Sara Focke schrieb:

Das wirft viele Fragen auf.
1.) gibt es genaue Vorgaben für MT,MLD, Bobath, PNF wie z.B. wieviel UE in der Grundausbildung stattgefunden haben müssen - so dass man dies rückwirkend anerkennen lassen kann und so dann befähigt ist diese Posten (via GKV) abrechnen/behandeln zu dürfen?
2.) Was gibt einem künftig Verhandlungsmöglichkeiten beim Arbeitgeber bzgl Gehalt, welche Weiterentwicklungsmöglichkeiten hat man, welche Aufstiegschancen?
3.) Was wird künftig in Bildungsstätten unterrichtet? Nur noch online Seminare halte ich für zweckentfremdet in der Handwerksbranche.
4.) Wie sind Physiotherapeut*innen mit Direktzugang versichert? Werden hier neue Rechtschutzmaßnahmen eingeführt?

und und und…

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pt ani
Vor 5 Tagen
@fn Impliziert das nicht, dass die Logos und Ergos alle nicht auf neuestem fachlichen Stand sind?
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[mention]fn[/mention] Impliziert das nicht, dass die Logos und Ergos alle nicht auf neuestem fachlichen Stand sind?
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pt ani schrieb:

@fn Impliziert das nicht, dass die Logos und Ergos alle nicht auf neuestem fachlichen Stand sind?

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fn
Vor 5 Tagen
Nein, so ist das keineswegs gemeint. Ich möchte damit weder die fachliche Kompetenz von Logopäden und Ergotherapeuten infrage stellen noch behaupten, dass jemand ohne Zertifikatsfortbildungen nicht auf dem neuesten Stand ist.

Mir geht es vielmehr um die grundsätzliche Bedeutung von kontinuierlicher Fortbildung und fachlicher Weiterentwicklung. Zertifikatsfortbildungen setzen einen zusätzlichen Anreiz, sich intensiv mit neuen Erkenntnissen auseinanderzusetzen, Wissen zu vertiefen und dieses auch durch eine Prüfung nachzuweisen.

Außerdem sind zusätzliche Qualifikationen und erworbene Zertifikate auch ein wichtiger Bestandteil der beruflichen Entwicklung. Sie schaffen eine Grundlage für mehr Verantwortung, Spezialisierung und nicht zuletzt auch für Gehaltssteigerungen. Wenn wir solche Qualifikationen nicht mehr entsprechend fördern und anerkennen, geht meiner Meinung nach auch ein wichtiger Anreiz zur Weiterbildung verloren.

Mir geht es also darum, den fachlichen Qualitätsstandard in der Physiotherapie zu erhalten, die Weiterentwicklung zu fördern und zusätzliche Qualifikationen auch entsprechend wertzuschätzen.
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Nein, so ist das keineswegs gemeint. Ich möchte damit weder die fachliche Kompetenz von Logopäden und Ergotherapeuten infrage stellen noch behaupten, dass jemand ohne Zertifikatsfortbildungen nicht auf dem neuesten Stand ist. Mir geht es vielmehr um die grundsätzliche Bedeutung von kontinuierlicher Fortbildung und fachlicher Weiterentwicklung. Zertifikatsfortbildungen setzen einen zusätzlichen Anreiz, sich intensiv mit neuen Erkenntnissen auseinanderzusetzen, Wissen zu vertiefen und dieses auch durch eine Prüfung nachzuweisen. Außerdem sind zusätzliche Qualifikationen und erworbene Zertifikate auch ein wichtiger Bestandteil der beruflichen Entwicklung. Sie schaffen eine Grundlage für mehr Verantwortung, Spezialisierung und nicht zuletzt auch für Gehaltssteigerungen. Wenn wir solche Qualifikationen nicht mehr entsprechend fördern und anerkennen, geht meiner Meinung nach auch ein wichtiger Anreiz zur Weiterbildung verloren. Mir geht es also darum, den fachlichen Qualitätsstandard in der Physiotherapie zu erhalten, die Weiterentwicklung zu fördern und zusätzliche Qualifikationen auch entsprechend wertzuschätzen.
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fn schrieb:

Nein, so ist das keineswegs gemeint. Ich möchte damit weder die fachliche Kompetenz von Logopäden und Ergotherapeuten infrage stellen noch behaupten, dass jemand ohne Zertifikatsfortbildungen nicht auf dem neuesten Stand ist.

Mir geht es vielmehr um die grundsätzliche Bedeutung von kontinuierlicher Fortbildung und fachlicher Weiterentwicklung. Zertifikatsfortbildungen setzen einen zusätzlichen Anreiz, sich intensiv mit neuen Erkenntnissen auseinanderzusetzen, Wissen zu vertiefen und dieses auch durch eine Prüfung nachzuweisen.

Außerdem sind zusätzliche Qualifikationen und erworbene Zertifikate auch ein wichtiger Bestandteil der beruflichen Entwicklung. Sie schaffen eine Grundlage für mehr Verantwortung, Spezialisierung und nicht zuletzt auch für Gehaltssteigerungen. Wenn wir solche Qualifikationen nicht mehr entsprechend fördern und anerkennen, geht meiner Meinung nach auch ein wichtiger Anreiz zur Weiterbildung verloren.

Mir geht es also darum, den fachlichen Qualitätsstandard in der Physiotherapie zu erhalten, die Weiterentwicklung zu fördern und zusätzliche Qualifikationen auch entsprechend wertzuschätzen.

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fn
Vor 5 Tagen
@frank691
Ich glaube, wir sprechen hier von zwei unterschiedlichen Dingen. Mir geht es um die fachliche Qualität und Weiterentwicklung unseres Berufs, Ihnen offenbar eher um die wirtschaftliche Rentabilität einer Praxis. Beides hat seine Berechtigung, sollte aber nicht miteinander verwechselt werden. Und gerade in einem Gesundheitsberuf sollte fachliche Qualität niemals zur Nebensache werden
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[mention]frank691[/mention] Ich glaube, wir sprechen hier von zwei unterschiedlichen Dingen. Mir geht es um die fachliche Qualität und Weiterentwicklung unseres Berufs, Ihnen offenbar eher um die wirtschaftliche Rentabilität einer Praxis. Beides hat seine Berechtigung, sollte aber nicht miteinander verwechselt werden. Und gerade in einem Gesundheitsberuf sollte fachliche Qualität niemals zur Nebensache werden
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fn schrieb:

@frank691
Ich glaube, wir sprechen hier von zwei unterschiedlichen Dingen. Mir geht es um die fachliche Qualität und Weiterentwicklung unseres Berufs, Ihnen offenbar eher um die wirtschaftliche Rentabilität einer Praxis. Beides hat seine Berechtigung, sollte aber nicht miteinander verwechselt werden. Und gerade in einem Gesundheitsberuf sollte fachliche Qualität niemals zur Nebensache werden

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fn schrieb:

Fortbildungen sind in unserem Beruf von enormer Bedeutung. Sie halten uns fachlich auf dem neuesten Stand, motivieren dazu, neue Behandlungsmethoden kennenzulernen und anzuwenden, und lassen bereits erworbenes, vielleicht in Vergessenheit geratenes Wissen wieder aufleben.

Gerade Fortbildungen mit abschließendem Zertifikat haben einen besonderen Stellenwert. Sie schaffen einen Anreiz, sich intensiv mit den Inhalten auseinanderzusetzen, Wissen zu vertiefen und sich auch der Herausforderung einer Prüfung zu stellen. Denn seien wir ehrlich: Wer setzt sich schon freiwillig und mit derselben Konsequenz mit Lerninhalten auseinander, wenn am Ende keine Überprüfung des Erlernten steht?

Werden diese Anforderungen abgeschafft, sehe ich die Gefahr, dass das fachliche Niveau und langfristig auch die Qualität der physiotherapeutischen Versorgung erheblich darunter leiden. Qualität entsteht durch kontinuierliches Lernen, fachliche Weiterentwicklung und den Anspruch, das eigene Wissen regelmäßig unter Beweis zu stellen. Genau das sollten wir in unserem Beruf unbedingt erhalten und fördern.

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Crania
Vor 5 Tagen
Letztens wurde doch hier diskutiert, dass Deutschland im europäischen Vergleich mit der Fachschulausbildung ziemlich allein da steht.
Der jetzige Vorschlag scheint diesbezüglich keine große Verbesserung zu bringen.

Ich sehe die Gefahr der Zwei- Klassen- Physiotherapie: die Bachelor/ MasterPhysios und die fachschulischen Physios. In wie weit sich eine Physio- Maßnahme unterscheidet, ob sie von einem Bachelor oder Fachschulabsolvent durchgeführt wird, bleibt abzuwarten , vor allem, wie die KK das mit der Vergütung sehen.

Die jetzigen Zertifikate in die Ausbildung zu integrieren, begrüße ich sehr! Dass ein frisch ausgebildeter Physio dir Hälfte der verordneten Therapien nicht ausführen darf, ist einfach nicht mehr zeitgemäß und bedeutet auch einen erhöhten organisatorischen Aufwand in den Praxen.

Zum Thema Weiterentwicklungsmöglichkeiten könnte ich mir vorstellen, dass es so eine Art Spezial- Physio gibt für z.B. Neurologie, Pädiatrie…
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Letztens wurde doch hier diskutiert, dass Deutschland im europäischen Vergleich mit der Fachschulausbildung ziemlich allein da steht. Der jetzige Vorschlag scheint diesbezüglich keine große Verbesserung zu bringen. Ich sehe die Gefahr der Zwei- Klassen- Physiotherapie: die Bachelor/ MasterPhysios und die fachschulischen Physios. In wie weit sich eine Physio- Maßnahme unterscheidet, ob sie von einem Bachelor oder Fachschulabsolvent durchgeführt wird, bleibt abzuwarten , vor allem, wie die KK das mit der Vergütung sehen. Die jetzigen Zertifikate in die Ausbildung zu integrieren, begrüße ich sehr! Dass ein frisch ausgebildeter Physio dir Hälfte der verordneten Therapien nicht ausführen darf, ist einfach nicht mehr zeitgemäß und bedeutet auch einen erhöhten organisatorischen Aufwand in den Praxen. Zum Thema Weiterentwicklungsmöglichkeiten könnte ich mir vorstellen, dass es so eine Art Spezial- Physio gibt für z.B. Neurologie, Pädiatrie…
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Crania schrieb:

Letztens wurde doch hier diskutiert, dass Deutschland im europäischen Vergleich mit der Fachschulausbildung ziemlich allein da steht.
Der jetzige Vorschlag scheint diesbezüglich keine große Verbesserung zu bringen.

Ich sehe die Gefahr der Zwei- Klassen- Physiotherapie: die Bachelor/ MasterPhysios und die fachschulischen Physios. In wie weit sich eine Physio- Maßnahme unterscheidet, ob sie von einem Bachelor oder Fachschulabsolvent durchgeführt wird, bleibt abzuwarten , vor allem, wie die KK das mit der Vergütung sehen.

Die jetzigen Zertifikate in die Ausbildung zu integrieren, begrüße ich sehr! Dass ein frisch ausgebildeter Physio dir Hälfte der verordneten Therapien nicht ausführen darf, ist einfach nicht mehr zeitgemäß und bedeutet auch einen erhöhten organisatorischen Aufwand in den Praxen.

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