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Die Deutsche Parkinsonvereinigung steht dem Klonen menschlicher Embryonen skeptisch gegenüber. Der Vorsitzende Wolfgang Götz sagte heute in Neuss, es sei fraglich, ob dies bei der Bekämpfung der Parkinsonschen Krankheit wirklich helfen könnte. Man kenne die letztendlich schädigenden Mechanismen noch nicht, betonte er. Allerdings würde er keinen Betroffenen verurteilen, der versuche, diese Chance zu nutzen. Vom ethischen Gesichtspunkt her müsse jeder seinem Gewissen folgen.
Eine Lockerung des Embryonenschutz-Gesetzes lehne die Vereinigung aber ab. «Ich halte es für bedenklich, den Menschen Türen zu öffnen, die aus gutem Grund nicht zugänglich waren», betonte Götz.
Er unterstrich zugleich, selbst wenn durch die Verpflanzung von fremden Zellen «Anfangserfolge» erzielt werden könnten, ändere dies bei Parkinson-Patienten nichts an dem grundlegenden Schaden. Die neuen Zellen seien nämlich denselben «schädigenden Einflüssen» ausgesetzt wie die alten. Zudem bestehe das Risiko, dass das neue Gewebe abgestoßen werde. Eine Verpflanzung fremder Zellen würde überdies eine immense physische und psychische Belastung darstellen. «Wir würden keinem zuraten, das unter den gegebenen Umständen zu machen», betonte der Vorsitzende der Selbsthilfeorganisation.
Quelle: Red-Dienst/ Neuss (ddp)
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Eine Lockerung des Embryonenschutz-Gesetzes lehne die Vereinigung aber ab. «Ich halte es für bedenklich, den Menschen Türen zu öffnen, die aus gutem Grund nicht zugänglich waren», betonte Götz.
Er unterstrich zugleich, selbst wenn durch die Verpflanzung von fremden Zellen «Anfangserfolge» erzielt werden könnten, ändere dies bei Parkinson-Patienten nichts an dem grundlegenden Schaden. Die neuen Zellen seien nämlich denselben «schädigenden Einflüssen» ausgesetzt wie die alten. Zudem bestehe das Risiko, dass das neue Gewebe abgestoßen werde. Eine Verpflanzung fremder Zellen würde überdies eine immense physische und psychische Belastung darstellen. «Wir würden keinem zuraten, das unter den gegebenen Umständen zu machen», betonte der Vorsitzende der Selbsthilfeorganisation.
Quelle: Red-Dienst/ Neuss (ddp)
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