Sie erwartet eine Festanstellung in
Arbeitszeitmodellen Ihrer Wahl.
Umfangreiche Fort- und
Weiterbildungsmöglichkeiten nach
Ihren Wünschen.
Fröhliche Kollegen in einem
freundlichen und wertschätzenden
Team, in dem Respekt, Anerkennung
und offene Kommunikation aktiv
gelebt werden.
40 m"² Warmwasser Therapiebecken,
auch natürlich zur
Mitarbeiternutzung.
Sehr gute Anbindung zum ÖPNV, nur
5 Minuten fußläufig vom S-Bahnhof
Neuenhagen.
Wir freuen uns sehr auf Sie !
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„Für eine hochwertige Versorgung brauchen wir qualifizierte Fachberufe. Daher ist es gut, dass die Bundesregierung ihr Vorhaben nun angeht, den Physiotherapeuten-Beruf zu modernisieren und attraktiver zu gestalten. Ziel ist es, die Qualität der Behandlungen zu steigern und Engpässen in der Versorgung entgegenzuwirken. In diesem Zusammenhang sehen wir die angestrebte Teilakademisierung positiv. So sollen künftig zehn bis 20 Prozent der Physiotherapeutinnen und -therapeuten akademisch ausgebildet werden. Auch richtig ist, dass Zusatzqualifikationen wie Lymphdrainage oder Manuelle Therapie künftig in die Ausbildung integriert werden sollen. Aktuell können Physiotherapeutinnen und – therapeuten diese für die Berufsausübung notwendigen Qualifikationen nur durch Zusatzausbildungen erlangen, die sie selbst bezahlen müssen. Die geplante Abschaffung des Schulgelds sowie verbindliche, bundeseinheitliche Qualitäts- und Mindeststandards für Physiotherapieschulen begrüßen wir ebenfalls.
Auch private Krankenversicherung (PKV) muss ihren Beitrag leisten
Wieder einmal wird die Finanzierung jedoch regelwidrig den Beitragszahlenden der gesetzlichen Krankenversicherung übergeholfen. Wir rechnen hier mit einer Zusatzbelastung von rund 260 Millionen Euro jährlich. Ausbildung ist Aufgabe der Länder. Wenn dennoch die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) in die Finanzierung einbezogen werden soll, muss zumindest auch die private Krankenversicherung (PKV) ihren Beitrag leisten. Hier braucht es eine faire Finanzierungslösung.
Die GKV-Ausgaben für die Physiotherapie haben sich seit 2015 von 4,1 Milliarden Euro auf 10 Milliarden Euro 2025 deutlich mehr als verdoppelt (plus 143 Prozent). Vor dem Hintergrund der angespannten Finanzlage der GKV und des Ziels stabiler Beitragssätze darf die Modernisierung des Physiotherapieberufs die Versorgung nicht weiter zu Lasten der Beitragszahlenden verteuern.“
Pressemeldung des vdek vom 27. Oktober 2026
Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist Interessenvertretung und Dienstleistungsunternehmen aller sechs Ersatzkassen:
- • Techniker Krankenkasse (TK),
Die Ersatzkassen versichern zusammen mehr als 29 Millionen Menschen in Deutschland und sind damit Marktführer. Beim vdek arbeiten bundesweit rund 800 Beschäftigte. Hauptsitz des Verbandes ist Berlin. Für die regionale Präsenz der Ersatzkassen in den einzelnen Bundesländern sorgen 15 Landesvertretungen.• BARMER,
• DAK-Gesundheit,
• KKH Kaufmännische Krankenkasse,
• hkk – Handelskrankenkasse und
• HEK – Hanseatische Krankenkasse.
BerufsgesetzvdekPressemeldung
Erstens über Ausbildungsfinanzierung und Zweitens über höhere Kosten pro Behandlung?
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rabeabieleke schrieb:
Ist das denn noch überwiegend so? Bei so gut wie allen Praxen in unserer Umgebung sind die Preise für Privatversicherte inzwischen auf demselben Niveau wie das, was die GKV zahlt.
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neuer verSUSUch schrieb:
@rabeabieleke Krass. Hier bei uns, Logo zwischen 1,5 und 2,0
Interessant, zumal sich bei der Beihilfe gerade einiges bewegt. Hast du eine PLZ für mich?
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pm-ps schrieb:
@rabeabieleke
Interessant, zumal sich bei der Beihilfe gerade einiges bewegt. Hast du eine PLZ für mich?
wir sind so ziemlich mitten im 15er Kreis. Bei uns hat es sich da z.B. eingependelt, weil einerseits die GKV so angehoben wurde in den letzten Jahren und andererseits die Beihilfe vergleichsweise weniger, und die privaten Versicherungen immer rumgenörgelt haben, dass mehr als die Beihilfe nicht erstattet würde. (Ich weiß, man darf auch mehr als die Beihilfe abrechnen, aber wir waren alle die ewigen Diskussionen so satt...)
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rabeabieleke schrieb:
@pm-ps
wir sind so ziemlich mitten im 15er Kreis. Bei uns hat es sich da z.B. eingependelt, weil einerseits die GKV so angehoben wurde in den letzten Jahren und andererseits die Beihilfe vergleichsweise weniger, und die privaten Versicherungen immer rumgenörgelt haben, dass mehr als die Beihilfe nicht erstattet würde. (Ich weiß, man darf auch mehr als die Beihilfe abrechnen, aber wir waren alle die ewigen Diskussionen so satt...)
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pm-ps schrieb:
Das mit den Diskussionen kenne ich gut. Wie schon gesagt, bei der Beihilfe tut sich was. Details gern per DM.
wo bewegt sich gerade etwas bei der Beihilfe? Ich habe eben mal bei der Beihilfe Niedersachsen geschaut. Tatsächlich! Seit 07.26 gibt es für Hausbesuche ganze 10 Cent mehr erstattet. Der Rest ist genau gleich geblieben. Aber vielleicht sieht es in den anderen Bundesländern anders aus.
Liebe Grüße aus Niedersachsen
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Mokkatorte schrieb:
@pm-ps
wo bewegt sich gerade etwas bei der Beihilfe? Ich habe eben mal bei der Beihilfe Niedersachsen geschaut. Tatsächlich! Seit 07.26 gibt es für Hausbesuche ganze 10 Cent mehr erstattet. Der Rest ist genau gleich geblieben. Aber vielleicht sieht es in den anderen Bundesländern anders aus.
Liebe Grüße aus Niedersachsen
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pt ani schrieb:
@rabeabieleke Huch, das kenne ich auch anders!
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pm-ps schrieb:
@Mokkatorte s.o.
was bewegt sich denn? Frage für mich :-)
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Andreas Bock schrieb:
@pm-ps
was bewegt sich denn? Frage für mich :-)
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Busquete schrieb:
@pm-ps teile deine Erkenntnisse der Beihilfe doch mit allen hier?!
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Halbtitan schrieb:
Die PKVs sollen also über 2 Wege an der Finanzierung beteiligt werden?
Erstens über Ausbildungsfinanzierung und Zweitens über höhere Kosten pro Behandlung?
1. Die Versorgung ist wichtig und die Patienten stehen im Mittelpunkt.
2. Die gierigen Therapeuten bekommen den Hals nicht voll und geben das Geld nicht weiter.
3. Es kann doch nicht sein, dass die Kassen für Qualität und Versorgung zahlen müssen.
4. Die Therapeuten haben in den letzten Jahren eine Honorarsteigerung von X% bekommen und das muss jetzt aber wirklich mal reichen.
5. Honorarkürzung und mehr Bürokratie plus mehr Absetzungswillkür.
6. Physiotherapie baut die Position bei den Mangelberufen aus und liegt bundesweit an der Spitze.
Starte erneut bei 1.
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TOP-PRAXIS schrieb:
zu Punkt 3: Die gesetzlichen Krankenkassen und deren Spitzenverband sind im Fünften Buch Sozialgesetzbuch (SGB V) gesetzlich verpflichtet, die Qualität der medizinischen Versorgung zu sichern, zu fördern und zu finanzieren. Irgendwie haben die Krankenkassen das noch nicht verstanden!
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Jens Uhlhorn schrieb:
Es ist immer das gleiche Schema:
1. Die Versorgung ist wichtig und die Patienten stehen im Mittelpunkt.
2. Die gierigen Therapeuten bekommen den Hals nicht voll und geben das Geld nicht weiter.
3. Es kann doch nicht sein, dass die Kassen für Qualität und Versorgung zahlen müssen.
4. Die Therapeuten haben in den letzten Jahren eine Honorarsteigerung von X% bekommen und das muss jetzt aber wirklich mal reichen.
5. Honorarkürzung und mehr Bürokratie plus mehr Absetzungswillkür.
6. Physiotherapie baut die Position bei den Mangelberufen aus und liegt bundesweit an der Spitze.
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Der Verlust von pragmatisch denkenden und handelnden Realschülern wäre m.E. nicht mehr zu kompensieren.
Darüber hinaus beschäftigen wir sowohl ausländische (studierte) Physios, die bei uns ja sogar noch Anerkennungsqualifizierungsmaßnahmen durchlaufen müssen (gesondertes Thema der Deutschen Unverschämtheiten), als auch deutsche Kollegen, die ihren Bachelor gemacht haben.
Nun darf ich anmerken, dass ich weder qualitativ noch organisatorisch hier große Unterschiede ausmachen kann, insoweit stehe ich einer Teilakademisierung deutlich positiver gegenüber, wer es will kann, muss aber nicht.
Jens gebe ich Recht, allerdings sollte man -um die Diskussion nicht weiter anzuheizen- tatsächlich über eine direkte Beteiligung der PKV bei den Ausbildungskosten nachdenken.
Und der immer währende letzte Punkt: Solange 10 Mrd. von GKV-Versicherten an Bürgergeldkosten getragen werden statt vom Staat, ist es einfach lächerlich, die kleinen GKV-Ausgaben für einen gesamten Berufszweig, der flächendeckend die Versorgung in Deutschland sichert, hier wieder einmal an die Wand zu stellen...
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Dorsovolar schrieb:
Ich möchte immer noch eine vernünftige Erklärung dafür kriegen, wie man einem Fachpersonalmangel entgegenwirken möchte, in dem man den potentiellen Bewerberkreis massiv einengt, indem man nur noch auf Abiturienten setzt.
Der Verlust von pragmatisch denkenden und handelnden Realschülern wäre m.E. nicht mehr zu kompensieren.
Darüber hinaus beschäftigen wir sowohl ausländische (studierte) Physios, die bei uns ja sogar noch Anerkennungsqualifizierungsmaßnahmen durchlaufen müssen (gesondertes Thema der Deutschen Unverschämtheiten), als auch deutsche Kollegen, die ihren Bachelor gemacht haben.
Nun darf ich anmerken, dass ich weder qualitativ noch organisatorisch hier große Unterschiede ausmachen kann, insoweit stehe ich einer Teilakademisierung deutlich positiver gegenüber, wer es will kann, muss aber nicht.
Jens gebe ich Recht, allerdings sollte man -um die Diskussion nicht weiter anzuheizen- tatsächlich über eine direkte Beteiligung der PKV bei den Ausbildungskosten nachdenken.
Und der immer währende letzte Punkt: Solange 10 Mrd. von GKV-Versicherten an Bürgergeldkosten getragen werden statt vom Staat, ist es einfach lächerlich, die kleinen GKV-Ausgaben für einen gesamten Berufszweig, der flächendeckend die Versorgung in Deutschland sichert, hier wieder einmal an die Wand zu stellen...
Problem des Fachkräftemangel wäre faktisch mit der Vollakademisierung vom Tisch. Pat kommt zum ersten Termin, bekommt ein individuelles Heimübungsprogramm, nach 4 Wochen wird überprüft angepasst und nach Hause geschickt.
alle Therapieformen die nicht evidenzbasiert sind fallen weg. Keine unnötigen Lymphen mehr, keine sinnlose MT usw.
der Plan ist frei für die akuten, die es wirklich benötigen. Schnell wieder ins Arbeitsleben zurückkehren können und den Laden am laufen halten. ;) duck und weg
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Busquete schrieb:
@Dorsovolar das
Problem des Fachkräftemangel wäre faktisch mit der Vollakademisierung vom Tisch. Pat kommt zum ersten Termin, bekommt ein individuelles Heimübungsprogramm, nach 4 Wochen wird überprüft angepasst und nach Hause geschickt.
alle Therapieformen die nicht evidenzbasiert sind fallen weg. Keine unnötigen Lymphen mehr, keine sinnlose MT usw.
der Plan ist frei für die akuten, die es wirklich benötigen. Schnell wieder ins Arbeitsleben zurückkehren können und den Laden am laufen halten. ;) duck und weg
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Schippi schrieb:
@Busquete hallo,wie kommst du darauf das lymphe und MT sinnlos ist???wie naiv bis du denn das du glaubst das ein Heimübungsprogrammm sinnvoller ist??Wenn der Patient dies nicht durchführt ,was denn ?Strafzahlungen??
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Unsichtbar schrieb:
Nur mal zur Klarstellung. Im Gesetz steht nichts davon, dass irgendwelche Zertifikatsfortbildungen in die Ausbildung integriert werden. Das wäre Verhandlungssache der Verbände mit dem GKV Spitzenverband.
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Busquete schrieb:
@Schippi war nicht ganz so ernst gemeint ;)
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Schippi schrieb:
@Busquete kann aber schnell nach hinten losgehen (siehst du ja an mir)
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Busquete schrieb:
@Schippi na gibt ja genügend die es aber schon so sehen ;)
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Lucky2004 schrieb:
@Busquete guter Scherz, wusste nicht, daß wir schon den ersten April haben. Diese Vorgehensweise kann dann auch eine App oder die "herrlichen" Liebscher und Bracht Videos bei YouTube erledigen und wir können endlich mit den Millionen, die wir gescheffelt haben am Strand liegen.
ich persönlich, werde auch kein Studium anstreben, eigene Praxis, eh schon ausgelastet und soll jetzt dann noch für mehr freie Entscheidung studieren? Neben allem anderen mit Familie und Co. Und steigenden Lebenskosten in Deutschland und einer wackeligen Regierung? Nein sicherlich nicht
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Nikolai Besser schrieb:
@Busquete völlig aus dem Kontext gerissen. Man nehme alle Physiotherapeuten, die viel Geld blechen mussten für die Fortbildungen, stelle sie an die Wand und lache sie aus, weil es jetzt alles integriert ist oder wegfällt. Dann hast du diese Leute, die sich dann denken: gut dann mache ich das einfach nicht mehr, gibt genügend Berufe, die attraktiver sind. Und dann kommst du: Fachmangel ade? Sicherlich nicht, dann haben wir noch mehr
ich persönlich, werde auch kein Studium anstreben, eigene Praxis, eh schon ausgelastet und soll jetzt dann noch für mehr freie Entscheidung studieren? Neben allem anderen mit Familie und Co. Und steigenden Lebenskosten in Deutschland und einer wackeligen Regierung? Nein sicherlich nicht
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Dario schrieb:
Deutschland ist das einige Land weltweit in welchem es 2. Klassen Therapeuten geben wird. Wir müssen grundsätzlich akademisieren, aber den Bachelor so gestalten dass Praxis nicht zu kurz kommt. Den Bachelor ist nichts anderes als Berufsbefähigung. Eigenständige wissenschaftliche Arbeit sollte das Thema vom Master und Doktor Studiengänge sein.
Die PKV wird in dem Gesetz auch erwähnt. Ich müsste mal nachgucken in welchem Umfang die Beteiligung ist.
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Auf welchen Fakten fußt diese unfassbare Anmerkung?
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Dorsovolar schrieb:
"Wenn es ab 2029 mit diesem Gesetz nur noch halb soviele Auszubildende gibt, die dann aber alle eine Ausbildungsvergütung und eine vernünftige Praxisanleitung bekommen, ist extrem viel gewonnen."
Auf welchen Fakten fußt diese unfassbare Anmerkung?
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Unsichtbar schrieb:
Häh. Fakten? Das ist ein persönlicher Kommentar aufgrund eigener Erfahrungen mit der bisherigen Ausbildung in diesem Beruf. Es war von allen Seiten gefordert worden, dass sich grundlegend etwas ändert. Voilà.
Und außerdem reduzieren die Schulen ihre Ausbildungskapazitäten, weil sie die jetzt gesichert bezahlt bekommen?
Tom, das klingt selbst für Deine Maßstäbe völlig wirr.
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Jens Uhlhorn schrieb:
Und es gibt halb so viele Azubis, weil es eine Ausbildungsvergütung gibt?
Und außerdem reduzieren die Schulen ihre Ausbildungskapazitäten, weil sie die jetzt gesichert bezahlt bekommen?
Tom, das klingt selbst für Deine Maßstäbe völlig wirr.
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Unsichtbar schrieb:
@Jens Uhlhorn Tja. Lassen wir uns überraschen. Aber geh mit gutem Beispiel voran und stell ab 2028 Auszubildende mit Aubildungsvergütung ein. Nur nicht die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung vergessen, die regelt in welchen Bereichen die praktische Ausbildung zu leisten ist. Dazu dann eine Praxisanleiterin mit entsprechender Fobi, die auf deine Kosten 25% der Praktikumszeit anleitet.
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Horatio72 schrieb:
@Jens Uhlhorn ich habs jetzt 4 mal gelesen und bin immer noch nicht durchgestiegen was er meint. Dachte schon ich wäre noch zu müde dafür aber es ergibt tatsächlich wohl so gar keinen Sinn.
Das sind für ein Drittel der Auszubildenden die Krankenhäuser ( Refinanziert über das Krankenhausfinanzierungsgesetz ) und der Rest ambulante Einrichtungen z.B. Physiopraxen als Verantwortliche der praktischen Ausbildung inklusive Ausbildungsvertrag. Und jetzt wird es spannend...
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Unsichtbar schrieb:
Habt ihr euch allen Ernstes nicht gefragt, wer ab 2029 die verpflichtende Ausbildungsvergütung überweist?
Das sind für ein Drittel der Auszubildenden die Krankenhäuser ( Refinanziert über das Krankenhausfinanzierungsgesetz ) und der Rest ambulante Einrichtungen z.B. Physiopraxen als Verantwortliche der praktischen Ausbildung inklusive Ausbildungsvertrag. Und jetzt wird es spannend...
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Unsichtbar schrieb:
Um es auf den Punkt zu bringen. Ohne Ausbildungsvertrag ( inklusive verpflichtender Ausbildungsvergütung ab 2029, freiwillig schon vorher ) mit einer praktischen Einrichtung ( § 14 ) keine Ausbildung, so wie bei jeder anderen klassischen Berufsausbildung auch. Das alte System wird 2028 endlich abgeschafft.
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Horatio72 schrieb:
@Unsichtbar Glaskugel Tom, Da isser ja wieder.
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Unsichtbar schrieb:
@Horatio72 Du hast das Gesetz ja immer noch nicht gelesen. Na ja, irgendwann werden die Verbände eine Zusammenfassung veröffentlichen und wieder Krokodilstränen weinen.
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Unsichtbar schrieb:
Wenn es ab 2029 mit diesem Gesetz nur noch halb soviele Auszubildende gibt, die dann aber alle eine Ausbildungsvergütung und eine vernünftige Praxisanleitung bekommen, ist extrem viel gewonnen.
Die PKV wird in dem Gesetz auch erwähnt. Ich müsste mal nachgucken in welchem Umfang die Beteiligung ist.
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Rund 260 Millionen
Montag ging der Referentenentwurf zum Physiotherapieberufereformgesetz an die Verbände. Dienstag stand beim Verband der Ersatzkassen die Pressemitteilung: Die Reform sei richtig, die Finanzierung gehe „in die völlig falsche Richtung“, der vdek rechne „mit Mehrkosten von ca. 260 Mio. Euro pro Jahr“. Dazu die Physiotherapie-Ausgaben: plus 143 Prozent seit 2015. Hashtag #fairFinanzieren.
Der Entwurf hat 267 Seiten. Die Kostenrechnung steht vorne im Vorblatt und noch einmal hinten in der Begründung, und sie liest sich anders.
Für die Schulen trägt die GKV künftig rund 5,4 Millionen Euro im Jahr. Für die praktische Ausbildung samt Ausbildungsvergütung baut sich der Betrag langsam auf: 2029 rund 62 Millionen, die volle Höhe von rund 198 Millionen „wird erst ab dem Jahr 2037 zum Tragen kommen“. Diese 198 Millionen sind bereits netto. Auszubildende mit Vergütung zahlen Sozialversicherungsbeiträge, davon fließen laut Entwurf „geschätzt rund 63,6 Millionen Euro“ als Beitragsmehreinnahmen an die GKV zurück. Das Ministerium rechnet sie gegen.
Wie der vdek auf 260 kommt, steht nicht in der Pressemitteilung. Mit den Zahlen des Vorblatts gibt es einen Weg dorthin: 198 Millionen plus 63,6 Millionen sind 261,7 Millionen. Man nimmt also den Betrag, der erst 2037 erreicht wird, rechnet die eigenen Beitragseinnahmen wieder heraus und nennt das Ergebnis „pro Jahr“. Im ersten Jahr mit nennenswerten Kosten, 2029, ist es ein knappes Viertel davon.
Zwei weitere Dinge stehen im Entwurf, die in der Mitteilung fehlen. Die private Krankenversicherung ist bereits dabei, über ihren Anteil am Ausgleichsfonds nach § 17a KHG und über die Pauschalen in den Praxen. Das Vorblatt beziffert ihren Erfüllungsaufwand mit rund 3,5 Millionen Euro im Jahr. Und die „10 bis 20 Prozent“ akademisch Ausgebildete, die der vdek als Vorhaben des Gesetzes aufzählt, sind im Entwurf eine Empfehlung des Wissenschaftsrats. Eine Quote legt das Gesetz nicht fest.
Dann die 143 Prozent. Von 4,1 auf 10 Milliarden Euro zwischen 2015 und 2025, so die Mitteilung. In diesen zehn Jahren hat der Gesetzgeber die Heilmittelpreise bundesweit auf das höchste Landesniveau angeglichen, die Grundlohnbindung aufgehoben, weil das Ministerium 2018 selbst festhielt, dass die Entgelte „deutlich unter denen von anderen Gesundheitsfachberufen liegen“, und die Blankoverordnung eingeführt. Was davon Preis ist, was Menge und was Bedarf, sagt die Zahl nicht. Ob die Behandlungen gewirkt haben, auch nicht. Der AOK-Bundesverband nennt die Qualität der Heilmittelversorgung „in weiten Teilen eine Black Box“, und der GKV-Spitzenverband schreibt in seinem eigenen Magazin über Mehrkosten bei Hilfsmitteln: „Die Statistik zeigt zwar die Höhe der Mehrkosten, nicht aber deren Ursachen.“ Bei den Heilmitteln reicht die Höhe offenbar.
„Im Sinne stabiler Beitragssätze“ dürfe die Reform die Beitragszahler nicht belasten, so der vdek. Der Satz zitiert § 71 SGB V, aber nur zur Hälfte. Der Paragraf verlangt stabile Beiträge, „es sei denn, die notwendige medizinische Versorgung ist auch nach Ausschöpfung von Wirtschaftlichkeitsreserven ohne Beitragssatzerhöhungen nicht zu gewährleisten“. Davor steht § 70: Kassen und Leistungserbringer „haben eine bedarfsgerechte und gleichmäßige … Versorgung der Versicherten zu gewährleisten“. Und ganz vorne § 1: Aufgabe der Krankenversicherung ist es, Gesundheit zu erhalten, wiederherzustellen oder zu bessern. Die Physiotherapie hat 2025 den höchsten Engpasswert, den die Bundesagentur überhaupt vergeben hat. Eine Ausbildung, die Nachwuchs bringt, ist für die Kassen damit kein Kostenrisiko am Rand, sie gehört zu ihrem Auftrag. Der vdek schreibt selbst, das Gesetz solle „Versorgungsengpässe vermeiden“. In der Rechnung kommt der Auftrag nicht vor.
Der vdek finanziert sich aus den Mitgliedsbeiträgen der Ersatzkassen, also aus Beitragsgeld. Davon wird auch die Pressestelle bezahlt. Die Auszubildenden, um die es geht, haben ihre Ausbildung bislang selbst bezahlt, über Schulgeld und über Zertifikate für Lymphdrainage, Manuelle Therapie und KG-ZNS aus eigener Tasche. Dass die Zertifikate künftig in der Ausbildung stecken, begrüßt der vdek im selben Text. Als Ersparnis taucht es in den 260 Millionen nicht auf.
Bleibt die Sachfrage an den vdek: Welche Posten aus dem Vorblatt ergeben die 260 Millionen, und für welches Jahr gilt die Zahl?
Quellen:
Referentenentwurf PhyThBRefG, BMG, Vorblatt D2 und E, Begründung zu den Kosten (Beitragsmehreinnahmen GKV bis zu 60,2 Mio. Euro Physiotherapie)
vdek, Pressemitteilung vom 27.10.2026
§§ 1, 70 Abs. 1, 71 Abs. 1 SGB V
Bundesagentur für Arbeit, Fachkräfteengpassanalyse 2025 (Physiotherapie 2,8 von 3,0)
BMG, Eckpunktepapier Heilmittel vom 17.09.2018
AOK-Bundesverband, Pressemitteilung Heilmittel-Report 2026, 09.06.2026
GKV-Spitzenverband, „90 Prozent“ Ausgabe 49, Mehrkostenbericht 2025
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Unsichtbar schrieb:
260 Mio. € Mehrkosten. Da hatte ich mich auch gefragt, ob die schon bestehenden Ausbildungskosten über das Krankenhausfinanzierungsgesetz mit drin sind? Die Kosten für die Praxisanleitung, die über Pauschalen refinanziert werden, auch wenn diese noch gar nicht verhandelt sind, sollten da aber drin sein, oder nicht?
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pm-ps schrieb:
Zum Fachkräftemangel: Im europäischen Vergleich liegen wir bei der Anzahl der "Köpfe"/100.000 Einwohner vorne. Bei den Vollzeitäquivalenten nicht. Sprich: Bei uns wird mehr Teilzeit gearbeitet. Hier sehe ich einen Hebel zur Beseitigung von Terminengpässen.
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der Michi schrieb:
@pm-ps in Deutschland wird ein Physio, der beispielsweise 30 Stunden im Krankenhaus arbeitet und nen minijob in ner Praxis mit 5 Stunden hatte sogar mit 2 „Köpfen“ erfasst…
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der Michi schrieb:
Im Rausch der Beitragsstabilität: Wie der vdek 260 Millionen zusammenrechnet und § 1 vergisst.
Rund 260 Millionen
Montag ging der Referentenentwurf zum Physiotherapieberufereformgesetz an die Verbände. Dienstag stand beim Verband der Ersatzkassen die Pressemitteilung: Die Reform sei richtig, die Finanzierung gehe „in die völlig falsche Richtung“, der vdek rechne „mit Mehrkosten von ca. 260 Mio. Euro pro Jahr“. Dazu die Physiotherapie-Ausgaben: plus 143 Prozent seit 2015. Hashtag #fairFinanzieren.
Der Entwurf hat 267 Seiten. Die Kostenrechnung steht vorne im Vorblatt und noch einmal hinten in der Begründung, und sie liest sich anders.
Für die Schulen trägt die GKV künftig rund 5,4 Millionen Euro im Jahr. Für die praktische Ausbildung samt Ausbildungsvergütung baut sich der Betrag langsam auf: 2029 rund 62 Millionen, die volle Höhe von rund 198 Millionen „wird erst ab dem Jahr 2037 zum Tragen kommen“. Diese 198 Millionen sind bereits netto. Auszubildende mit Vergütung zahlen Sozialversicherungsbeiträge, davon fließen laut Entwurf „geschätzt rund 63,6 Millionen Euro“ als Beitragsmehreinnahmen an die GKV zurück. Das Ministerium rechnet sie gegen.
Wie der vdek auf 260 kommt, steht nicht in der Pressemitteilung. Mit den Zahlen des Vorblatts gibt es einen Weg dorthin: 198 Millionen plus 63,6 Millionen sind 261,7 Millionen. Man nimmt also den Betrag, der erst 2037 erreicht wird, rechnet die eigenen Beitragseinnahmen wieder heraus und nennt das Ergebnis „pro Jahr“. Im ersten Jahr mit nennenswerten Kosten, 2029, ist es ein knappes Viertel davon.
Zwei weitere Dinge stehen im Entwurf, die in der Mitteilung fehlen. Die private Krankenversicherung ist bereits dabei, über ihren Anteil am Ausgleichsfonds nach § 17a KHG und über die Pauschalen in den Praxen. Das Vorblatt beziffert ihren Erfüllungsaufwand mit rund 3,5 Millionen Euro im Jahr. Und die „10 bis 20 Prozent“ akademisch Ausgebildete, die der vdek als Vorhaben des Gesetzes aufzählt, sind im Entwurf eine Empfehlung des Wissenschaftsrats. Eine Quote legt das Gesetz nicht fest.
Dann die 143 Prozent. Von 4,1 auf 10 Milliarden Euro zwischen 2015 und 2025, so die Mitteilung. In diesen zehn Jahren hat der Gesetzgeber die Heilmittelpreise bundesweit auf das höchste Landesniveau angeglichen, die Grundlohnbindung aufgehoben, weil das Ministerium 2018 selbst festhielt, dass die Entgelte „deutlich unter denen von anderen Gesundheitsfachberufen liegen“, und die Blankoverordnung eingeführt. Was davon Preis ist, was Menge und was Bedarf, sagt die Zahl nicht. Ob die Behandlungen gewirkt haben, auch nicht. Der AOK-Bundesverband nennt die Qualität der Heilmittelversorgung „in weiten Teilen eine Black Box“, und der GKV-Spitzenverband schreibt in seinem eigenen Magazin über Mehrkosten bei Hilfsmitteln: „Die Statistik zeigt zwar die Höhe der Mehrkosten, nicht aber deren Ursachen.“ Bei den Heilmitteln reicht die Höhe offenbar.
„Im Sinne stabiler Beitragssätze“ dürfe die Reform die Beitragszahler nicht belasten, so der vdek. Der Satz zitiert § 71 SGB V, aber nur zur Hälfte. Der Paragraf verlangt stabile Beiträge, „es sei denn, die notwendige medizinische Versorgung ist auch nach Ausschöpfung von Wirtschaftlichkeitsreserven ohne Beitragssatzerhöhungen nicht zu gewährleisten“. Davor steht § 70: Kassen und Leistungserbringer „haben eine bedarfsgerechte und gleichmäßige … Versorgung der Versicherten zu gewährleisten“. Und ganz vorne § 1: Aufgabe der Krankenversicherung ist es, Gesundheit zu erhalten, wiederherzustellen oder zu bessern. Die Physiotherapie hat 2025 den höchsten Engpasswert, den die Bundesagentur überhaupt vergeben hat. Eine Ausbildung, die Nachwuchs bringt, ist für die Kassen damit kein Kostenrisiko am Rand, sie gehört zu ihrem Auftrag. Der vdek schreibt selbst, das Gesetz solle „Versorgungsengpässe vermeiden“. In der Rechnung kommt der Auftrag nicht vor.
Der vdek finanziert sich aus den Mitgliedsbeiträgen der Ersatzkassen, also aus Beitragsgeld. Davon wird auch die Pressestelle bezahlt. Die Auszubildenden, um die es geht, haben ihre Ausbildung bislang selbst bezahlt, über Schulgeld und über Zertifikate für Lymphdrainage, Manuelle Therapie und KG-ZNS aus eigener Tasche. Dass die Zertifikate künftig in der Ausbildung stecken, begrüßt der vdek im selben Text. Als Ersparnis taucht es in den 260 Millionen nicht auf.
Bleibt die Sachfrage an den vdek: Welche Posten aus dem Vorblatt ergeben die 260 Millionen, und für welches Jahr gilt die Zahl?
Quellen:
Referentenentwurf PhyThBRefG, BMG, Vorblatt D2 und E, Begründung zu den Kosten (Beitragsmehreinnahmen GKV bis zu 60,2 Mio. Euro Physiotherapie)
vdek, Pressemitteilung vom 27.10.2026
§§ 1, 70 Abs. 1, 71 Abs. 1 SGB V
Bundesagentur für Arbeit, Fachkräfteengpassanalyse 2025 (Physiotherapie 2,8 von 3,0)
BMG, Eckpunktepapier Heilmittel vom 17.09.2018
AOK-Bundesverband, Pressemitteilung Heilmittel-Report 2026, 09.06.2026
GKV-Spitzenverband, „90 Prozent“ Ausgabe 49, Mehrkostenbericht 2025
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