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VON SCHMERZ ZUR STÄRKE
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Exeo ist eine Gemeinschaftspraxis
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verbinden wir Befund, ma...
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Rekord bei Verwaltungskosten der Krankenkassen
04.10.2000 • 0 Kommentare

Die Verwaltungskosten der gesetzlichen Krankenkassen haben mit 14,03 Milliarden Mark im vergangenen Jahr einen neuen Rekord erreicht. Das Bundesgesundheitsministerium bestätigte am Montag in Berlin einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung «Die Welt». Verantwortlich für den Anstieg seien die Betriebskrankenkassen. Dies sei erwartet worden, sagte ein Ministeriums-Sprecher. Die Betriebskrankenkassen können sich seit 1996 auch für Versicherte außerhalb der Unternehmen öffnen. Seit diesem Jahr dürfen aber, wie das Ministerium erläuterte, die Verwaltungskosten nicht vom jeweiligen Betrieb getragen, sondern müssen der Krankenkasse zugerechnet werden. Dies habe zu einem erwarteten Anstieg der Verwaltungskosten geführt, den das Ministerium auf 13,85 Milliarden Mark geschätzt habe. In den ersten sechs Monaten diesen Jahres seien die Verwaltungskosten um ein Prozent gesunken. Auf diesen Zusammenhang verwies auch der Vorstandschef der Ersatzkassenverbände VdAK/AEV, Herbert Rebscher, am Montag in Siegburg bei Bonn. Die seit 1996 mögliche Öffnung für betriebsfremde Mitglieder erkläre den Verwaltungskostenanstieg bei den Betriebskrankenkassen von durchschnittlich 50 Prozent. Es sei deshalb «grob irreführend», die «explodierenden» Verwaltungskosten auf die gesetzlichen Krankenkassen zu schieben, sagte Rebscher. Nach Angaben des Ministeriums stiegen die Verwaltungskosten im vergangenen Jahr insgesamt um 4,68 Prozent. Im Westen lag die Steigerung bei 4,9, im Osten bei 3,6 Prozent.

Quelle: dpa

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