**Physiotherapeut/in (m/w/d) –
Teilzeit 20–25 Stunden in
München**
Für unsere Praxis **Therapie am
Greinerberg in
München-Thalkirchen** suchen wir
Verstärkung in dauerhafter
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Du möchtest Patienten persönlich
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und dich fachlich weiterentwickeln?
Dann freuen wir uns darauf, dich
kennenzulernen.
**Das bieten wir dir**
- Dauerhafte Anstellung mit etwa
20–25 Wochenstunden
- Arbeitszeiten und Verteilung der
Wochenstunden nach gemeins...
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Nun konnten Radiologen zeigen, dass es tatsächlich zu Hirnschäden kommen kann - und zwar bereits nach einer Spielsaison. Das Team um Christopher Whitlow von der Wake Forest School of Medicine hat 24 junge Football-Spieler im Alter von 16 bis 18 Jahren mit einem Head Impact Telemetry System ausgerüstet. Dabei handelt es sich um einen in den Helm integrierten Akzelerometer, der die Erschütterungen registriert und drahtlos an einen Computer am Spielfeldrand überträgt. Whitlow unterschied die Spieler nach den Ergebnissen in neun "Heavy Hitter", die körperliche Konfrontation auf dem Spielfeld nicht scheuten und neun "Light Hitter", die Zusammenstößen eher aus dem Weg gehen. Bei allen Spielern wurde vor und nach einer Saison eine Kernspintomographie des Gehirns durchgeführt. Als Darstellung wählte der Radiologe die Diffusions-Tensor-Bildgebung. Sie misst die Diffusionsbewegungen von Wassermolekülen unter dem Einfluss des Magnetfelds. Diese Bewegungen werden durch Nervenfasern in bestimmten Richtungen eingeschränkt. Das lässt sich mit der sogenannten fraktionalen Anisotropie messen. Sie ist ein Maß für die Unversehrtheit der weißen Hirnsubstanz.
Keiner der Spieler hatte während der Saison ein offensichtliches Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Bei allen Spielern war es nach der Saison zu einem Anstieg der fraktionalen Anisotropie gekommen, was Whitlow als Zeichen der altersgemäßen Hirnentwicklung deutet. Selbst im Jugendalter werden im Gehirn neue Hirnverbindungen geknüpft. Bei den "Light Hitter" war diese Entwicklung jedoch in dem einen Jahr weiter vorangeschritten als bei den "Heavy Hitter". Besonders deutlich waren die Unterschiede im Corpus callosum, auch Hirnbalken genannt, der die beiden Hemisphären des Großhirns verbindet. Dabei scheint vor allem das Splenium, der hintere Anteil des Corpus callosum, in Mitleidenschaft zu geraten. "Dass diese Strukturen unter den häufigen kleinen Erschütterungen des Gehirns beim American Football leiden, ist patho-physiologisch plausibel", erklärt Whitlow.
Ähnliche Gehirn-MRT Änderungen seien zuvor ebenfalls bei Patienten mit leichtem Schädel-Hirn-Trauma beobachtet worden. Ob sie auf Dauer der Hirnfunktion schaden, lässt sich an Hand der bildgebenden Untersuchung nicht belegen. Viele Neurologen gehen jedoch davon aus, dass Sportarten mit häufigen Erschütterungen die Hirnfunktion auf Dauer beeinträchtigen können. Beim Boxen etwa ist das als Dementia pugilistica schon länger bekannt. Bei Autopsien von zahlreichen Football- und Eishockey-Profis in den USA wurde in den vergangenen Jahren gar eine "chronische traumatische Enzephalopathie" festgestellt.
NUR / physio.de
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