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Frauen, die über einen langen Zeitraum fluoridhaltiges Trinkwasser zu sich nahmen, haben kräftigere Knochen und brechen sich seltener Hüfte oder Wirbel, entdeckten Forscher der Universität Oregon (USA). Kathy Phipps und Kollegen untersuchten Frauen im Alter ab 65 Jahren und ihren Trinkwasserkonsum in den letzten 20 Jahren. Rund 3200 Probanden tranken permanent Wasser mit Fluorid, rund 2500 fluoridloses. Die Wissenschaftler verglichen die Knochendichte und die Zahl der Knochenbrüche beider Gruppen. Resultat: Das Fluorid senkte die Zahl der Hüftbrüche um 31 Prozent, die Zahl der Wirbelbrüche um 27 Prozent. Weil Hüftbrüche oft infolge von Osteoporose auftreten, hoffen die Forscher, eine großflächige Anreicherung des Trinkwassers mit Fluorid könne die Zahl der Osteoporose-Fälle senken. "Wenn die Fluoridierung das Hüftbruch-Risiko senkt, könnte es die kostengünstigste Möglichkeit sein, Osteoporose vorzubeugen", sagte Phipps, Autorin der im "British Medical Journal" veröffentlichten Studie. Fluorid ist ein Mineral, das in geringen Konzentrationen im Wasser, in Nahrungsmitteln, der Luft sowie in Zahnpflegeprodukten enthalten ist.
Osteoporose
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