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Physiotherapeuten (m/w/d) in Voll-
oder Teilzeit in einer unserer 5
Praxen in
Ludwigsburg-Neckarweihingen,
Kornwestheim, Markgröningen,
Stuttgart-Hausen und
Stuttgart-Stammheim. Wir sind ein
motiviertes Team, bestehend aus
Physiotherapeuten und
Empfangsmitarbeitern mit
langjähriger Erfahrung und einem
großen Behandlungsspektrum mit
einer großen Leidenschaft für
unsere Patienten und die
Physiotherapie. Unsere Schwerpunkte
liegen in der...
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Methodik
Das Forschungsinstitut investierte Unmengen an Arbeit in das Gutachten. So wurden drei verschiedene Wege zur Datensammlung umgesetzt. Neben der Befragung von HeilpraktikerInnen – wir berichteten – wurden qualitative Interviews und eine Desktop-Recherche durchgeführt. Anschließend musste diese Flut an Daten ausgewertet werden.
Allgemeine Erkenntnisse
Wie bereits im ersten Gutachten sichtbar wurde, handelt es sich beim Heilpraktikerwesen um einen vollkommen deregulierten Markt. Es existieren weder einheitliche Ausbildungs- noch Prüfungsstandards. Ebenso fehlen Qualitätssicherungsmechanismen vollständig. Während bei den „uneingeschränkten“ Heilpraktiker zumindest eine Prüfung beim Gesundheitsamt absolviert werden muss, ist die sektorale Zulassung im Bereich der Psycho- und Physiotherapie meist nach Aktenlage möglich. Dadurch fehlt selbst diese letzte „staatliche“ Instanz.
Ein weiterer Punkt ist die nicht vorhandene Reglementierung der heilberuflichen Befugnisse. Das aktuell gültige Heilpraktikergesetz (HeilprG) aus dem Jahre 1939 (!) umfasst gerade einmal acht Paragrafen und passt bequem auf zwei DIN-A4-Seiten.
(PatientInnen-)Sicherheit
Die Erkenntnisse zu Erfolgen und Risiken angewandter heilpraktischer Methoden ist ein weiteres Indiz für die deregulierten Strukturen im Heilpraktikerwesen.
Der Schwerpunkt der HeilpraktikerInnen liegt im Bereich der komplementären und alternativen Maßnahmen. Diese sind meist nicht (ausreichend) wissenschaftlich geprüft. Die wenigen wissenschaftlichen Daten weisen dabei häufig auf eine fehlende Wirksamkeit – oberhalb des Placeboeffekts – hin.„Die Bemühungen, Erkenntnisse zu den Erfolgen und Risiken […] zu gewinnen, haben gezeigt, dass objektive oder repräsentative Aussagen zu diesen Verfahren im Rahmen des gewählten Studiendesigns nicht getroffen werden können.“
Auf eine weitere besondere Problemlage verweist das Gutachten auf Basis der Desktoprecherche. Das negative Framing der wissenschaftlichen Medizin durch Heilpraktikerkreise. Diese wird oft als unwirksam und risikobehafteter dargestellt als die vermeintlich „natürlichen“ Alternativen.
Aufgrund der fehlenden Regulation des Heilpraktikerwesens basiert die Qualitätssicherung „weitgehend auf Eigenverantwortung der Berufsangehörigen“. Also ist der Bock der Gärtner.„Besonders bei lebensbedrohlichen Erkrankungen kann die Wahl alternativer Heilmethoden […] ein potenzielles Risiko darstellen, wenn notwendige schulmedizinische Behandlungen auf diese Weise hinausgezögert oder vermieden werden.“
Die Stichprobe
Da keine saubere systematische Dokumentation der Zahl zugelassener HeilpraktikerInnen vorhanden ist, konnte im Vorfeld keine Berechnung der Repräsentativität für die Stichprobe erstellt werden. Insgesamt füllten 4.808 Personen die Online-Befragung vollständig aus.
Davon entfielen 243 auf die sektorale Heilpraktikerzulassung im Bereich der Physiotherapie. Mehr als die Hälfte von ihnen haben vor der Überprüfung durch das Gesundheitsamt keine gezielte „Ausbildung“ an einer Heilpraktikerschule oder einem Vorbereitungskurs teilgenommen.
Angewandte Behandlungsmethoden in der Physiotherapie
Die TeilnehmerInnen nannten vorwiegend Maßnahmen aus dem regulären Behandlungsspektrum der Physiotherapie. Allerdings waren die Begrifflichkeiten wie Manuelle Therapie oder allgemeine Krankengymnastik bereits im Fragebogen vorgegeben. Dennoch kreuzte rund die Hälfte „Andere“ an. Die sektorale Erlaubnis gestattet allerdings ausschließlich Maßnahmen, die Teil der Grundausbildung sind. Daher bleibt unklar, was unter „Andere“ fällt. Andererseits stellt sich die Frage, wie viele Befragte abweichende (nicht erlaubte) Maßnahmen durchführen, dies aber – aufgrund des Wissens über dieses Verbot – nicht angaben. Im Weiteren wurden zumindest 33 Prozent der Methoden dem komplementären oder alternativen Spektrum zugeordnet.
Hürden in den Daten
Ein erheblicher Teil des Gutachtens entfallen auf die Limitationen. Allein acht zusammenhängende Seiten berichten über die Herausforderungen der Erhebung. Aufgrund der unzureichenden Daten zu nahezu allen Fragestellungen steht zudem in den meisten Absätzen der Passus, dass eine objektive Bewertung nicht möglich sei.
Fazit
Das Forschungsinstitut resümiert, dass es zwingend weiterer Forschung bedarf. Die Datenlage ist so massiv eingeschränkt, dass die Studie keine einzige Frage wirklich beantworten konnte. Somit bleibt am Ende dieses massiven Arbeitsaufwandes einzig ein erster Blick in diesen bisher völlig blinden Fleck.
Ob das BMG auf Basis dieser ernüchternden Ergebnisse die oft diskutierte Neuregulierung des HeilprG anstreben kann – oder wagt – bleibt abzuwarten. Zumindest findet sich diesbezüglich nichts in der aktuellen Vorhabenplanung des Ministeriums.
Martin Römhild B.Sc. / physio.de
Sektoraler HeilpraktikerHeilpraktikerGutachtenBMG
Man könnte Zunder Erkenntnis gelangen, dass alles in dem Bereich so sehr Kraut und Rüben ist, dass es für belastbare Aussagen einfach nicht reicht.
Allein das sollte zum sofortigen Handeln auffordern.
Den Aspekt des Angriffes auf die Schulmedizin habe ich bisher gar nicht so gravierend wahrgenommen.
Das wäre für mich dann allerdings das Signal, umfassend den HP zu regulieren und ggf. de facto abzuschaffen.
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anika666 schrieb:
Doch, ich schon. Das ist schon immer so. Es gibt da Auswüchse, die man sich gar nicht vorstellen kann. Es gibt massive Angriffe auf die Schulmedizin, angefangen von den Impfgegnern bis zu Ablehnung von Chemotherapien bei Krebspatienten. Das Ganze gehört schon lange abgeschafft. Beim sektoralen Heilpraktiker liegt zumindest eine solide Ausbildung zu Grunde.
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PT-Nik schrieb:
Ich könnte hier auch Sachen erzählen und schildern von HPs und Co. Da rollt sich nicht nur der Nagel hoch sondern auch die Hornhaut an der Verse :/
Tut mir leid, die Vorlage in diesem Zusammenhang war einfach zu schön. Deutschlehrer.
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Teilzeit-Leser schrieb:
@PT-Nik "Hornhaut an der Verse" ist natürlich auch super zum Rollen.... Wie viele Verse hat denn Ihre Hornhaut? Und sind diese in Reimform oder im Stabreim? Ich hab halt nur ne Ferse und ja, tatsächlich auch viel zu viel Hornhaut.
Tut mir leid, die Vorlage in diesem Zusammenhang war einfach zu schön. Deutschlehrer.
Zum Glück singt meine Ferse keine Verse - das wäre ein Albtraum
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PT-Nik schrieb:
@Teilzeit-Leser Ich schreibe seit ich denken kann dieses doofe Wort falsch. Frag sich einer warum meine Birne das nicht speichern will :D
Zum Glück singt meine Ferse keine Verse - das wäre ein Albtraum
Merke: Ferse wie Fuß. Sonst hieße es ja Vuß....
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Teilzeit-Leser schrieb:
@PT-Nik gibt so Wörter.
Merke: Ferse wie Fuß. Sonst hieße es ja Vuß....
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die neue schrieb:
@Teilzeit-Leser Viele Deutsche verwechseln "seid" und "seit". Von "das" und "dass" mal ganz zu schweigen. Für mich als Ausländerin mit deutsch ab der 1. Klasse sind das wirklich körperliche Schmerzen!! Mein Mann (Niederländer) fragt mich immer "weis" oder "weiss". Meine Antwort "weis" gibt es nicht.... Er fragt mich seit 20 Jahren ... weary
Und ist es "weiss" oder "weiß"? Ich verstehe dein Mann vollkommen. 😂😂
Aber Hauptsache es wird "Meins" und "Deins" nicht verwechselt.
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@die neue Was mir immer das Grausen besorgt ist "Standart" statt "Standard". Liest man hier im Forum regelmäßig. 😬
Und ist es "weiss" oder "weiß"? Ich verstehe dein Mann vollkommen. 😂😂
Aber Hauptsache es wird "Meins" und "Deins" nicht verwechselt.
Da gibt es in dem Fußballforum, in dem ich Moderatorin bin Beiträge, da rollen sich mir die Fußnägel auf... "Rückrat" statt "Rückgrat" oder "Anwald" statt "Anwalt" und andere ähnlich gruselige Dinge....
Während meiner Physio-Umschulung war ich ob der Rechtschreibung deutscher Gymnasiasten komplett entsetzt! Das Schlimmste, was ich gelesen habe war "Niwo". Gemeint war "Niveau". Da frag ich mich echt, was in Deutschland an Rechtschreibung gelehrt wird.
Ich gehöre noch zu der Generation, in der Diktate üblich waren und Rechtschreibung auch benotet wurde....
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die neue schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij Lars - Du hast nicht richtig gelesen! Er fragt "weis" mit einem "s". Und das gibt es in der deutschen Sprache einfach nicht! Hat es auch noch nie gegeben....
Da gibt es in dem Fußballforum, in dem ich Moderatorin bin Beiträge, da rollen sich mir die Fußnägel auf... "Rückrat" statt "Rückgrat" oder "Anwald" statt "Anwalt" und andere ähnlich gruselige Dinge....
Während meiner Physio-Umschulung war ich ob der Rechtschreibung deutscher Gymnasiasten komplett entsetzt! Das Schlimmste, was ich gelesen habe war "Niwo". Gemeint war "Niveau". Da frag ich mich echt, was in Deutschland an Rechtschreibung gelehrt wird.
Ich gehöre noch zu der Generation, in der Diktate üblich waren und Rechtschreibung auch benotet wurde....
Als Befehlsform von "weisen"
"Weis ihr den Weg" als Beispiel.
Hört man aber ehrlich gesagt sehr selten heutzutage.
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Sarah Gerbert schrieb:
@die neue doch, gibt es.
Als Befehlsform von "weisen"
"Weis ihr den Weg" als Beispiel.
Hört man aber ehrlich gesagt sehr selten heutzutage.
Er fragt aber bei Ausdrücken wie "ich weiß", oder "weisse Farbe" .... Und da gibt es "weis" definitiv nicht....
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die neue schrieb:
@Sarah Gerbert ok - Du hast recht! Das hab ich nicht bedacht.
Er fragt aber bei Ausdrücken wie "ich weiß", oder "weisse Farbe" .... Und da gibt es "weis" definitiv nicht....
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@die neue Doch hatte ich schon gelesen und verstanden. Ich wollte nur dein Mann ein bissl unterstützen. So von Niederländer zu Niederländer. 😜
Ihr redet miteinander - das zählt !!
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mbone schrieb:
@die neue
die neue schrieb am 10.02.2026 20:10 Uhr:@Teilzeit-Leser Er fragt mich seit 20 Jahren ... weary<span style="color: rgb(0, 0, 0);">
Ihr redet miteinander - das zählt !!
Aber wir sind hier wohl vom Thema abgekommen.
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Teilzeit-Leser schrieb:
Wie schön, dass es noch Menschen gibt, denen Orthographie etwas bedeutet. Vielen Dank an@die neue ! Ich verstehe Sie so gut! Was seid und seit angeht bin ich mittlerweile ja abgehärtet. Was mir definitiv körperliches Unwohlsein beschert, ist die schwache Beugung des Imperativs: also sehe! statt sieh! Lese anstatt lies, nehme an Stelle von nimm. Usw. Diese Unsitte nimmt immer mehr zu, ich hatte unlängst sogar auf einer Postkarte gelesen "Sehe stets das Gute". Autsch, das schmerzt wirklich.
Aber wir sind hier wohl vom Thema abgekommen.
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massu schrieb:
@Teilzeit-Leser gemeint war Säe (von säen) stets das Gute.
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Jens Uhlhorn schrieb:
Trotz umfangreicher Tätigkeit am Gutachten sind die Ergebnisse völlig unzureichend.
Man könnte Zunder Erkenntnis gelangen, dass alles in dem Bereich so sehr Kraut und Rüben ist, dass es für belastbare Aussagen einfach nicht reicht.
Allein das sollte zum sofortigen Handeln auffordern.
Den Aspekt des Angriffes auf die Schulmedizin habe ich bisher gar nicht so gravierend wahrgenommen.
Das wäre für mich dann allerdings das Signal, umfassend den HP zu regulieren und ggf. de facto abzuschaffen.
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Unsichtbar schrieb:
Wenigstens die „Alterssicherungskommission" und „FinanzKommission Gesundheit" werden toll fundierte und rechtssichere Reformvorschläge unterbreiten.
A) ,,Wie bereits im ersten Gutachten sichtbar wurde, handelt es sich beim Heilpraktikerwesen um einen vollkommen deregulierten Markt."
Das stimmt nicht, da ,,Heilpraktiker" eine geschützte Bezeichnung ist. Zumindest das ist eine Form der Regulation.
B) ,,Ein weiterer Punkt ist die nicht vorhandene Reglementierung der heilberuflichen Befugnisse."
Richtig. Das HP-Gesetz ist nicht sehr dick. Aber in anderen Gesetzen wird oft davon gesprochen, dass diese oder jene Tätigkeit nur Ärzte dürfen.
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hgb schrieb:
Markt und Berufsbezeichnung sind doch etwas unterschiedliches oder vermagst Du das nicht zu sehen??
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Halbtitan schrieb:
Das kann man so nicht stehen lassen.
A) ,,Wie bereits im ersten Gutachten sichtbar wurde, handelt es sich beim Heilpraktikerwesen um einen vollkommen deregulierten Markt."
Das stimmt nicht, da ,,Heilpraktiker" eine geschützte Bezeichnung ist. Zumindest das ist eine Form der Regulation.
B) ,,Ein weiterer Punkt ist die nicht vorhandene Reglementierung der heilberuflichen Befugnisse."
Richtig. Das HP-Gesetz ist nicht sehr dick. Aber in anderen Gesetzen wird oft davon gesprochen, dass diese oder jene Tätigkeit nur Ärzte dürfen.
Für mich war das immer so eine Wischiwaschi Bezeichnung die einem keinen großen Vorteil einbringt.
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Für mich war das immer so eine Wischiwaschi Bezeichnung die einem keinen großen Vorteil einbringt.
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Horatio72 schrieb:
Stefan Arnold schrieb am 09.02.2026 12:17 Uhr:
Ich habe den Vorteil auch nie gesehen und als mir dann eine Kollegin erzählte wie ihre Prüfung aussah hab ich komplett davon Abstand genommen.
Für mich war das immer so eine Wischiwaschi Bezeichnung die einem keinen großen Vorteil einbringt.
So gesehen nicht wirklich schlecht - wenn auch nur eine Krücke...
Was mich enorm daran stört ist dass ich mir eine Ausübungsbezeichnung (nämlich HP) anheften soll die keine Ausbildung oder Qualifikation beinhaltet sondern im Gegenteil oft mit Pseudomedizin und Quacksalberei asoziiert wird.
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mbone schrieb:
Der sektorale HP ist quasi ein Direktzugang light.
So gesehen nicht wirklich schlecht - wenn auch nur eine Krücke...
Was mich enorm daran stört ist dass ich mir eine Ausübungsbezeichnung (nämlich HP) anheften soll die keine Ausbildung oder Qualifikation beinhaltet sondern im Gegenteil oft mit Pseudomedizin und Quacksalberei asoziiert wird.
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die neue schrieb:
hmm..... also ich freu mich, dass ich mit meinem "Physio-HP" Patienten ohne ärztliche Verordnung gesetzeskonform behandeln darf. Und meine Preise hierfür selbst festlege. Inkl. Honorar für Erstuntersuchung und Beratungsgespräch.
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Stefan Arnold schrieb:
Ich kenne ein paar gute Heilpraktiker aber auch genug wo du nur den Kopf schütteln kannst. Viele Physios haben den sektoralen HP gemacht wobei ich den Nutzen nie so richtig verstanden habe.
Für mich war das immer so eine Wischiwaschi Bezeichnung die einem keinen großen Vorteil einbringt.
Im Hausbesuch hatte ich einen Apoplex Patienten, dessen Schwester HP war. Sie war bei einer Fortbildung in der Türkei und hatte ein sehr teures kleines Instrument dabei. Sie wandte es bei einem meiner Termine an Ihrem Bruder an und erklärte mir, dass dieses Gerät Stromimpulse an das Rückenmark sendet, diese dann über das Rückenmark ins Gehirn aufsteigen und die kaputten Stellen im Gehirn reparieren...... Man kann das kaum glauben, wenn man es nicht selbst erlebt hat.
Andererseits kenne ich momentan 3 äußerst gute HP, zu denen ich selbst gehe. Krankenschwester, MTA und Osteopathin. Menschlich und fachlich super und sehen sich als Ergänzung im System.
In jedem Beruf gibts gute und schlechte, aber im HP Bereich ist der Range doch sehr groß.
Ein Gesetz von 1939 und ohne jegliche Ausbildungspflicht bzgl. praktischer Erfahrung gehört einfach mal reformiert. Entweder ein Jahr Praktikum oder HP nur für Anwärter, die schon eine grundlegende Ausbildung im medizinisch-therapeutischen Bereich mitbringen. Das wäre einfach nur sinnvoll.
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Richie28 schrieb:
In meiner MLD Ausbildung wurden wir teilweise von einer Onkologin unterrichtet. Sie zeigte uns Bilder von einem Patienten, dessen Bauch bei Einlieferung ins KH den Boden berührte. Aszites. 220 kg Körpergewicht. Er wurde davor monatelang von einer HP therapiert, die die moderne Medizin sehr skeptisch beurteilte. Trotzdem vertraute er ihr. In der Klinik kam man recht schnell auf die Diagnose Rechtsherzinsuffizienz. Diuretika, etc. auf einer der nächsten Bilder sah man den Patienten 110 kg leichter und 11 Wassereimer a 10 Liter daneben. Zur Demonstration. Er hatte Glück, dass er das überlebt hat.
Im Hausbesuch hatte ich einen Apoplex Patienten, dessen Schwester HP war. Sie war bei einer Fortbildung in der Türkei und hatte ein sehr teures kleines Instrument dabei. Sie wandte es bei einem meiner Termine an Ihrem Bruder an und erklärte mir, dass dieses Gerät Stromimpulse an das Rückenmark sendet, diese dann über das Rückenmark ins Gehirn aufsteigen und die kaputten Stellen im Gehirn reparieren...... Man kann das kaum glauben, wenn man es nicht selbst erlebt hat.
Andererseits kenne ich momentan 3 äußerst gute HP, zu denen ich selbst gehe. Krankenschwester, MTA und Osteopathin. Menschlich und fachlich super und sehen sich als Ergänzung im System.
In jedem Beruf gibts gute und schlechte, aber im HP Bereich ist der Range doch sehr groß.
Ein Gesetz von 1939 und ohne jegliche Ausbildungspflicht bzgl. praktischer Erfahrung gehört einfach mal reformiert. Entweder ein Jahr Praktikum oder HP nur für Anwärter, die schon eine grundlegende Ausbildung im medizinisch-therapeutischen Bereich mitbringen. Das wäre einfach nur sinnvoll.
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elisabeth938 schrieb:
Die im Artikel verwendete Terminologie ist aufschlussreich. Der dort verwendete Begriff "Schulmedizin" ist nicht nur vollkommen veraltet (genau wie der Begriff "Heilhilfsberuf" - das nur mal nebenbei), sondern geht zurück auf Samuel Hahnemann, die damit die damalige angewandte Medizin verunglimpfen und damit einen Gegenbegriff zu seiner "Homöopathie" schaffen wollte. Dass dieser Begriff auch nach 200 Jahren immer noch vollkommen unreflektiert übernommen wird ist schon mehr als krass. Warum nicht einfach von "evidenzbasierter Medizin" sprechen und schreiben???
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elisabeth938 schrieb:
Das erste Gutachten hat unser alle Best of Minister Spahn in Auftrag gegeben. Ergebnis: Null, null null. Keine nachvollziehbare Wirkung oder Konsequenzen, also pure Verschwendung von Steuergeldern!!!!
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elisabeth938 schrieb:
Und solange die 27 (?) Hp-Verbände schön weiter Ihre Lobyarbeit betreiben, wird sich in Berlin auch nichts tun, zumal das HP-Wesen ja mittlerweile eng mit der Frage eines Berufsgesetzes "Osteopathie" verbunden ist und das ist der Hebel für die Verbände.
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