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Hessen

Das GPR Gesundheits- und
Pflegezentrum Rüsselsheim besteht
aus den Teilbereichen GPR Klinikum
(577 Betten), der GPR
Seniorenresidenz „Haus am
Ostpark“ (185 Plätze) sowie dem
GPR Ambulanten Pflegeteam. Das GPR
Klinikum versorgt jährlich rund
27.000 stationäre und 75.000
ambulante Patienten. Damit leisten
wir einen bedeutenden Anteil zur
Sicherung der Lebensqualität in
der Region
Rüsselsheim/Main-Spitze. Wir
gelten als besonders frauen- und
familienfreundlicher Betrieb und
nehmen als Aka...
  • Heilmittel-Richtlinie
  • Zweiter Teil
  • III. Maßnahmen der Ergotherapie

2. Erkrankung des Nervensystems
2.1 ZNS-Schädigungen

Indikation

 

Ziel der Ergotherapie

Heilmittelverordnung im Regelfall

Diagnosengruppe

Funktionelle / Strukturelle Schädigung

Leitsymptomatik:
Beeinträchtigungen der Aktivitäten (Fähigkeitsstörungen)

A. vorrangiges Heilmittel
B. optionales Heilmittel
C. ergänzendes Heilmittel
-------------------
Verordnungsmengen je Diagnose

EN1
ZNS-Erkrankungen
und / oder Entwicklungsstörungen

längstens bis zur Vollendung des 18. Lebensjahrs

z.B.:

  • Schädelhirntrauma
  • Meningoencephalitis
  • zerebrale Blutung
  • zerebraler Tumor
  • zerebrale Hypoxie
  • Cerebralparese
  • genetisch bedingte, peri- / postnatale Strukturschäden
1. der Körperhaltung, Körperbewegung u. Koordination

2. der Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung

3. der kognitionsstützenden und höheren kognitiven Funktionen,

wie:

  • Aufmerksamkeit
  • Konzentration
  • Ausdauer
  • psychomotor. Tempo u. Qualität
  • Handlungsfähigkeit u. Problemlösung einschl. der Praxie
Einschränkung
  • der Beweglichkeit, Geschicklichkeit
  • der Selbstversorgung und All­tagsbewältigung
  • in der zwischenmenschlichen Interaktion
  • im Verhalten
  • Selbständigkeit in der altersentsprechenden Versorgung (Ankleiden/ Hygiene)
  • Verbesserung der körperlichen Beweglichkeit und der Geschicklichkeit
  • Verbesserung der Belastungsfähigkeit und der Ausdauer
  • Verbesserung im Verhalten und in zwischenmenschlichen Beziehungen
  • Erlernen von Kompensationsmechanismen
A1 Sensomotorisch perzeptive Behand­lung*

A2 Motorisch-funktionelle Behandlung*

A3 Hirnleistungstraining / neuropsychologisch orientierte Behandlung

B. Psychisch-funktionelle Behandlung

C Thermische Anwendung, nur als Ergänzung zu A1 / A2

*ggf. erforderliche ergotherapeutische Schienen sind gesondert zu verordnen

Erst-VO:

  • bis zu 10x/VO

Folge-VO:

  • bis zu 10x/VO

Gesamtverordnungsmenge des Regelfalls:

  • bis zu 60 Einheiten

Frequenzempfehlung:

  • mind. 1x wöchentlich

störungsbildabhängige Zwischendiagnostik nach 20 Behandlungen erforderlich

  • Heilmittel-Richtlinie
  • Zweiter Teil
  • III. Maßnahmen der Ergotherapie

2. Erkrankungen des Nervensystems
2.1 ZNS-Schädigungen

Indikation

 

Ziel der Ergotherapie

Heilmittelverordnung im Regelfall

Diagnosengruppe

Funktionelle / Strukturelle Schädigung

Leitsymptomatik:
Beeinträchtigungen der Aktivitäten (Fähigkeitsstörungen)

A. vorrangiges Heilmittel
B. optionales Heilmittel
C. ergänzendes Heilmittel
-------------------
Verordnungsmengen je Diagnose

EN2

ZNS-Erkrankungen nach Vollendung des 18. Lebensjahrs

z.B.:

  • Schädelhirntrauma
  • M. Parkinson
  • Multiple Sklerose
  • Apoplex, Blutung
  • zerebraler Tumor
  • Z. n. zerebraler Hypoxie
  • Cerebralparese

1. der Körperhaltung, Körperbewegung und Koordination

2. der Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung

3. der geistigen u. psychischen Funktionen/ Stimmungen

4. des Gesichtsfeldes in Verbindung mit und ohne Neglect

5. der kognitionsstützenden und höheren kognitiven Funktionen wie:

  • Aufmerksamkeit
  • Konzentration
  • Ausdauer
  • Psychomotor. Tempo u. Qualität
  • Handlungsfähigkeit u. Problemlösung einschl. der Praxie

Einschränkung

1. der Beweglichkeit, Geschicklichkeit

2. der Selbstversorgung und Alltagsbewältigung

3. in der zwischenmenschlichen Interaktion

4. im Verhalten

  • Selbständigkeit in der altersentsprechenden Versorgung (Ankleiden/ Hygiene)
  • Verbesserung der körperlichen Beweglichkeit und der Geschicklichkeit
  • Verbesserung der Belastungsfähigkeit und der Ausdauer
  • Verbesserung im Verhalten und in zwischenmenschlichen Beziehungen
  • Erlernen von Kompensationsmechanismen
A1 Sensomotorisch perzeptive Behandlung*

A2 Motorisch-funktionelle Behandlung*

A3 Hirnleistungstraining / neuropsychologisch orientierte Behandlung

B Psychisch-funktionelle Behandlung

C Thermische Anwendung, nur als Ergänzung zu A1 / A2

*ggf. erforderliche ergotherapeutische Schienen sind gesondert zu verordnen

Erst-VO:

  • bis zu 10x/VO

Folge-VO:

  • bis zu 10x/VO

Gesamtverordnungsmenge des Regelfalls:

  • bis zu 40 Einheiten

Frequenzempfehlung:

  • mind. 1x wöchentlich

 

  • Heilmittel-Richtlinie
  • Zweiter Teil
  • III. Maßnahmen der Ergotherapie

2. Erkrankungen des Nervensystems
2.2
Rückenmarkserkrankungen

Indikation

 

Ziel der Ergotherapie

Heilmittelverordnung im Regelfall

Diagnosengruppe

Funktionelle / Strukturelle Schädigung

Leitsymptomatik:
Beeinträchtigungen der Aktivitäten (Fähigkeitsstörungen)

A. vorrangiges Heilmittel
B. optionales Heilmittel
C. ergänzendes Heilmittel
-------------------
Verordnungsmengen je Diagnose

EN3

Rückenmarkserkrankungen

z. B.:

  • Querschnittssyndrom, komplett/ inkomplett
  • Vorderhornschädigungen (z.B. Poliomyelitis)
  • Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)

1. in der Koordination und aktiven Körperbewegung

bei

  • Paraparese/Paraplegie
  • Tetraparese/ Tetraplegie

2. der Sensibilität und Körperwahrnehmung

Einschränkung

1. der körperlichen Beweglichkeit und Geschicklichkeit

2. der Selbstversorgung und Alltagsbewältigung

3. in der Kommunikation
  • Selbständigkeit in der Selbstversorgung (Ankleiden/ Hygiene)
  • Verbesserung der körperlichen Beweglichkeit u. Geschicklichkeit
  • Erlernen von Kompensationsmechanismen
  • Wiederherstellung/ Verbesserung der Belastungsfähigkeit und der Ausdauer

A1 Sensomotorisch-perzeptive Behandlung*

A2 Motorisch-funktionelle Behandlung*

B Psychisch. -funktionelle Behandlung

*ggf. erforderliche ergotherapeutische Schienen sind gesondert zu verordnen

Erst-VO:

  • bis zu 10x/VO

Folge-VO:

  • bis zu 10x/VO

Gesamtverordnungsmenge

des Regelfalls:

  • bis zu 40 Einheiten

Frequenzempfehlung:

  • mind. 1x wöchentlich

 

  • Heilmittel-Richtlinie
  • Zweiter Teil
  • III. Maßnahmen der Ergotherapie

2. Erkrankungen des Nervensystems
2.3 Erkrankungen peripherer Nerven

Indikation

 

Ziel der Ergotherapie

Heilmittelverordnung im Regelfall

Diagnosengruppe

Funktionelle / strukturelle Schädigung

Leitsymptomatik:
Beeinträchtigungen der Aktivitäten (Fähigkeitsstörungen)

A. vorrangiges Heilmittel
B. optionales Heilmittel
C. ergänzendes Heilmittel
-------------------
Verordnungsmengen je Diagnose

EN4

periphere Nervenläsionen

z.B. bei

  • Plexusparese
  • periphere Parese
  • Polyneuropathie

1. Störung der Grob- und Feinmotorik, Koordination

2. Störungen der Sensibilität und Körperwahrnehmung

Einschränkung

1. der körperlichen Beweglichkeit/ Geschicklichkeit

2. der Selbstversorgung und Alltagsbewältigung

  • Selbständigkeit in der Selbstversorgung (Ankleiden/ Hygiene)
  • Verbesserung der körperlichen Beweglichkeit u. Geschicklichkeit
  • Erlernen von Kompensationsmechanismen
  • Wiederherstellung/ Verbesserung der Belastungsfähigkeit und der Ausdauer
A1 Sensomotorisch-perzeptive Behandlung*

A2 Motorisch-funktionelle Behandlung*

*ggf. erforderliche ergotherapeutische Schienen sind gesondert zu verordnen

Erst-VO:

  • bis zu 10x/VO

Folge-VO:

  • bis zu 10x/VO

Gesamtverordnungsmenge des Regelfalls:

  • bis zu 20 Einheiten

Frequenzempfehlung:

  • 1-3x wöchentlich

Stand: 07/2011

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