Das GPR Gesundheits- und
Pflegezentrum Rüsselsheim besteht
aus den Teilbereichen GPR Klinikum
(577 Betten), der GPR
Seniorenresidenz „Haus am
Ostpark“ (185 Plätze) sowie dem
GPR Ambulanten Pflegeteam. Das GPR
Klinikum versorgt jährlich rund
27.000 stationäre und 75.000
ambulante Patienten. Damit leisten
wir einen bedeutenden Anteil zur
Sicherung der Lebensqualität in
der Region
Rüsselsheim/Main-Spitze. Wir
gelten als besonders frauen- und
familienfreundlicher Betrieb und
nehmen als Aka...
Pflegezentrum Rüsselsheim besteht
aus den Teilbereichen GPR Klinikum
(577 Betten), der GPR
Seniorenresidenz „Haus am
Ostpark“ (185 Plätze) sowie dem
GPR Ambulanten Pflegeteam. Das GPR
Klinikum versorgt jährlich rund
27.000 stationäre und 75.000
ambulante Patienten. Damit leisten
wir einen bedeutenden Anteil zur
Sicherung der Lebensqualität in
der Region
Rüsselsheim/Main-Spitze. Wir
gelten als besonders frauen- und
familienfreundlicher Betrieb und
nehmen als Aka...
Nach jahrelangen gemeinsamen Anstrengungen von Ländern, Städten und Gemeinden, Kassen, und Gesundheitsberufen geben deutsche Forscher nun vorsichtig Entwarnung. Ein Team um den Ulmer Kinder- und Jugendmediziner Martin Wabitsch stellt fest: Seit der Jahrtausendwende haben die Adipositasraten bei Kindern in den Industrieländern ein Plateau erreicht oder sind sogar zurückgegangen.
Die Wissenschaftler verweisen dabei auf eine Reihe von internationalen Publikationen, auch aus den USA. In Anbetracht der starken Zunahme der übergewichtigen Kleinen seit 1980 habe man dort fest damit gerechnet, dass bis zum Jahr 2030 rund 30 Prozent aller Kinder und Jugendlichen adipös sein würden. Aktuelle Daten aus dem National Health and Nutrition Survey (NHAMES) aber zeigten, dass amerikanische Kinder wesentlich weniger oft dick werden als erwartet. Vor allem Kinder im Vorschulalter, besonders Mädchen, schaffen es zunehmend, nicht so stark zuzunehmen, schreiben die Autoren. Auch in China stagniere die Zahl der Übergewichtigen.
Für Wabitsch und seine Kollegen sind die guten Nachrichten direkte Erfolge der gesundheitlichen Aufklärung der vergangenen zehn bis fünfzehn Jahre. Die Autoren verweisen auf eine aktuelle amerikanische Studie, der zufolge die untersuchten Sechst- bis Zehntklässler von 2001 bis 2010 wesentlich mehr Sport getrieben und mehr Obst und Gemüse gegessen haben als Gleichaltrige in den Jahren zuvor. Sie hätten auch weniger ferngesehen und weniger Süßigkeiten oder süße Getränke konsumiert.
Dennoch warnen die Autoren davor, nun alles rosarot zu sehen: Die Zahl der Kinder mit extremer Adipositas nehme nach wie vor zu, auch wenn die Zahl der Übergewichtigen insgesamt sinke. Und noch immer gebe es mehr dicke Kinder als vor 1980. In Entwicklungsländern mit mittlerem oder geringem Einkommen steige der Anteil der übergewichtigen Kinder und Jugendliche sogar noch immer stark an. Denn auch dort hat der westliche Lebensstil mit Cola, Burger, Pommes und Fernsehen mittlerweile Einzug gehalten. Verantwortlichen in Entwicklungsländern empfehlen die Autoren daher, sich auch bei der Aufklärung über die gesundheitlichen Gefahren von starkem Übergewicht den Westen zum Vorbild zu nehmen - damit dortigen Kindern die schlechten Erfahrungen ihrer Altersgenossen in den Industrieländern vielleicht erspart bleiben.
SH / physio.de
AdipositasKinder
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