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Berlin-Britz nahe Gropiusstadt

Empathie und Spaß beim Umgang mit
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Zusatzleistungen:

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- Deutschlandticket oder JobRad...
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Gedanken steuern Prothesen
Verfahren modifiziert.
29.08.2013 • 0 Kommentare

Hilfsmittel werden zunehmend mit der Kraft der Gedanken gesteuert. Wir berichteten mehrfach über innovative Entwicklungen. Jetzt haben Forscher der Chalmers University of Technology in Göteborg eine Armprothese entwickelt, die eine ähnliche Funktion wie die eines Roboters besitzt. Die Prothese wird am Körper fest verankert und  mittels der Gedankensteuerung bewegt.

Schon seit Jahren beschäftigen sich Forscher und Wissenschaftler mit der sogenannten Gedankensteuerung. Die schwedischen Wissenschaftler hingegen sind nun einen Schritt weiter: "Wir haben wirklich die Mittel für eine dauerhafte Verbindung zu neuromuskulären Interfaces", erklärt der maßgeblich am Projekt beteiligte Doktorand Max Ortiz Catalan.

Die Prothese wird direkt am Knochen verankert (Osseointegration). Dieses System wurde zudem weiter modifiziert, so dass die künstliche Extremität direkten Zugang an Nervenenden sowie in Muskelgewebe fest verankerten Elektroden erhält.
"Nach einigen Minuten konnten die Patienten die künstlichen Arme auf Arten bewegen, von denen sie nicht dachten, dass sie es könnten", erklärte Ortiz das neue Verfahren. Durch die direkte Verbindung soll eine bessere Nervensteuerung erfolgen.

Bisher erfolgte die Bewegung der gedankensteuerten Prothesen über verstärkte Nervensignale des Brustmuskels, welche über die Elektroden an der Prothese weitergeleitet werden. 

Den Umweg wollen die Forscher künftig umgehen. Nun können sie auf die direkte nervale Verbindung zwischen Elektrode und der Prothese bauen.


AvB / physio.de

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