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Bezahlung erfolgt nach Erfahrung
und Qualifikation
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Parkinson: hochintensives Training hilft
Neuer Behandlungsansatz bei Parkinson in der Frühphase
Verzögert ein hochintensives Training auf dem Laufband die Verschlechterung der Symptome?
22.01.2018 • 0 Kommentare

Der Einsatz von Physiotherapie bei Parkinson ist Standard. Nun beschreibt eine kürzlich in JAMA Neurology veröffentlichte Studie den Nutzen von intensivem Training bei Parkinson im Frühstadium. Im Rahmen der wissenschaftlichen Arbeit verzögerte das intensive Training eine Verschlechterung der Symptome um sechs Monate.

An der Studie nahmen 128 Patienten im Alter von 40 bis 80 Jahren teil. Durchgeführt wurde sie an der Northwestern University, dem Rush University Medical Center, der University of Colorado und der University of Pittsburgh. Die Teilnehmer befanden sich im Frühstadium der Erkrankung und nahmen keine Medikamente ein. Die Wissenschaftler teilten die Patienten in drei Gruppen ein. Eine Gruppe trainierte bis zu vier Einheiten wöchentlich 30 Minuten auf einem Laufband mit einer maximalen Herzfrequenz von 80-85 Prozent, die zweite Gruppe mit einer Herzfrequenz von 60 bis 65 Prozent. Die Probanden trainierten im Durchschnitt drei Trainingseinheiten die Woche. Eine Kontrollgruppe erhielt kein Training.

Nach sechs Monaten bewerteten die Kliniker die Symptome auf einer Parkinsonskala von null bis 108. Je höher die Zahl, desto schlechter die Symptome. Die Teilnehmer zeigten vor dem Training eine Punktzahl von 20. Die Punktzahl der Gruppe mit intensivem Training blieb gleich. Die Teilnehmer der moderaten Gruppe verschlechterten sich um zwei Punkte und die der Kotrollgruppe um drei Punkte.

Die Annahme, dass hochintensives Training zu anstrengend für Parkinsonpatienten sei, ist damit widerlegt. Margaret Schenkman vom Anschutz Medical Campus drückt das Ergebnis vorsichtig aus: Ein intensives Sportprogramm sei kein aussichtsloser Versuch, den Verlauf der Erkrankung zu beeinflussen. Den Beweis könne aber nur eine größere Studie erbringen.

Die Studie im Original finden Sie hier.

Daniela Driefert / physio.de

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